Martin Terrier (32. Minute), Patrik Schick (63.) und der eingewechselte Jonas Hofmann (90.+2) trafen für die Werkself. St. Pauli leistete starke Gegenwehr, blieb offensiv aber erneut zu ungefährlich und muss weiter auf die zweite Halbfinal-Teilnahme der Klubgeschichte nach 2006 warten.
»Ärgern« und »piksen« – so lautete die Marschroute von Präsident Oke Göttlich für die Kiezkicker. Das gelang den forschen Hamburgern zunächst, vor allem, weil es Bayer an Tempo und Schärfe mangelte. Als St. Pauli aber einmal nicht konsequent klärte, sorgte Terrier mit einem platzierten Volleyschuss ins Eck für die Führung der Gastgeber.
Nur eines der letzten 17 Ligaspiele gewonnen
Die Hamburger, die nur eines der vergangenen 17 Ligaspiele gewannen (zuletzte Mitte Dezember), in der selben Zeit aber Hoffenheim und Mönchengladbach im Pokal besiegten, sahen das Duell als »willkommene Ablenkung« zum Abstiegskampf, wie Trainer Alexander Blessin betonte. Die Chance auf den Ausgleich vergab Martijn Kaars (40.).
Der Bundesliga-17. setzte dem Champions-League-Teilnehmer (für die Playoffs qualifiziert; Gegner: Olympiakos Piräus) auch in der zweiten Hälfte mit einem disziplinierten Auftritt zu. Bayer, das sich im Halbfinale der Vorsaison beim damaligen Drittligisten Bielefeld blamiert hatte, tat sich schwer, erhöhte aber zu einem optimalen Zeitpunkt: Am Ende einer der wenigen gefährlichen Offensivaktionen schob Schick nach einer präzisen Flanke überlegt ein.
Joker Hofmann traf aus der Distanz den Pfosten (75.), den harmlosen Gästen fehlten in der Offensive die Mittel. Nach einem Konter besorgte Hofmann mit dem erst dritten Leverkusener Abschluss der zweiten Hälfte den Endstand.
St. Paulis Konzentration gilt nun nur noch dem Abstiegskampf in der Bundesliga. Am Samstag (15.30 Uhr) wartet das Heimspiel gegen den VfB Stuttgart, der am Mittwoch gegen Holstein Kiel um den Einzug ins Pokalhalbfinale kämpft.

vor 3 Stunden
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