25 Stunden Rede – ohne Toilettenpause. Der demokratische Senator Cory Booker stellte mit einer Rede im Senat von Washington am Dienstag einen neuen Rekord in der US-Geschichte auf.
Cory Booker, US-Senator: »Ich möchte noch ein wenig weitermachen. Und dann werde ich mich mit einigen der biologischen Dringlichkeiten befassen, die ich spüre.«
Booker hatte extra früh genug vor seiner Rede das Essen und Trinken eingestellt, damit er so lange durchhält. In seiner Rede verurteilte er die autoritäre Politik von US-Präsident Donald Trump.
Cory Booker, US-Senator: »Es geht nicht um links oder rechts. Es geht um richtig oder falsch. Lasst uns den richtigen Kampf führen.«
Am selben Tag sicherte die Richterin Susan Crawford den Demokraten die knappe Mehrheit im höchsten Gericht des wichtigen Swing States Wisconsin – trotz millionenschwerer Unterstützung ihres Konkurrenten durch Elon Musk.
Susan Crawford, Richterin: »Wisconsin ist aufgestanden und hat gerufen: Gerechtigkeit hat kein Preisschild. Unsere Gerichte sind nicht käuflich.«
Am Dienstag setzten die US-Demokraten vor dem Kapitol in Washington ein weiteres Zeichen gegen Trump. Dort versprach die Parteiführung, entschieden gegen den US-Präsidenten vorgehen zu wollen. Trump hatte in den ersten Wochen seiner Amtszeit unter anderem mehr als 100.000 Bundesbedienstete entlassen, die Schließung des Bildungsministeriums beantragt und Fördergelder für Forschungseinrichtungen gestrichen. Am Mittwoch will Trump weitere Zölle auf Handelspartner der USA erheben. Viele sind besorgt über die Folgen.
»Es wird vielen Menschen in diesem Land wehtun. Der Preisanstieg, die Dinge sind so schon schwierig genug.«
»Ich kann nicht viel tun, um mich darauf vorzubereiten. Vieles von dem, was ich kaufe, kommt von außerhalb der USA.«
»Ich kaufe nicht mehr so viel wie früher. Das ist sicher. Ich kaufe im Grunde nur noch, was ich brauche.«
Donald Trump hatte zuletzt darüber geschimpft, europäische Unternehmen würden mehr Waren in den USA verkaufen als amerikanische Firmen in der EU. Betroffen durch die neuen Einfuhrzölle seien nun Halbleiter, Pharmazeutika, Holz und ab Donnerstag auch Autos.