Donald Trump und Keir Starmer haben miteinander gesprochen – über das Chagos-Archipel, genauer: die Insel Diego Garcia, auf der ein von Großbritannien und den USA genutzter Militärstützpunkt liegt.
Anschließend erklärte der US-Präsident, das Telefonat sei zwar gut gewesen, die Vereinigten Staaten behielten sich aber das Recht vor, die Basis militärisch zu sichern, sollten künftige Vereinbarungen den Status der Einrichtung gefährden.
Zum Hintergrund: Trump hatte während des öffentlich ausgetragenen Konflikts um Grönland vor wenigen Wochen die von den Briten vereinbarte Rückgabe der Chagos-Inseln an Mauritius als »Akt großer Dummheit« bezeichnet. Zudem sei dies »ein weiterer« Grund, warum Grönland an die USA übergeben werden müsse.
Der britische Premierminister hatte die Kritik deutlich zurückgewiesen. Die scharfen Worte des US-Präsidenten hätten das klare Ziel, »Druck auf mich und Großbritannien in Bezug auf meine Werte und Prinzipien hinsichtlich der Zukunft Grönlands auszuüben«, sagte Starmer unmittelbar nach dem Angriff Trumps im britischen Parlament. Dem werde er sich jedoch nicht beugen, seine Haltung sei klar: Die Entscheidung über Grönlands Zukunft liege bei Grönland und Dänemark.

vor 2 Stunden
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