Atomwaffen: Donald Trump fordert neuen Atomwaffenvertrag mit Russland
vor 3 Stunden
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Der US-Präsident wirbt für ein Nachfolgeabkommen für den New-Start-Vertrag. Neben Russland will die US-Regierung offenbar auch China einbeziehen.
5. Februar 2026, 20:52 Uhr
Quelle: DIE ZEIT,
AFP,
svj
Artikelzusammenfassung
US-Präsident Donald Trump plädiert für neuen Atomwaffenvertrag mit Russland, lehnt aber bloße Verlängerung des New Start Abkommens ab. Die USA haben Russlands Angebot zur informellen Verlängerung um ein Jahr abgelehnt, was zum ersten Mal seit über 50 Jahren das Fehlen eines nuklearen Abrüstungsvertrags zwischen den beiden Ländern bedeutet. Die US-Regierung drängt darauf, auch China in solche Vereinbarungen einzubeziehen, angesichts der atomaren Aufrüstung des Landes. Russland will seinen Kurs im Umgang mit seinem Atomarsenal an den weiteren Schritten der USA ausrichten. Die Situation bleibt spannend und wird weiterhin aktualisiert.
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US-Präsident Donald Trump hat sich für einen neuen Atomwaffenvertrag mit Russland ausgesprochen. Trump schrieb auf seiner Onlineplattform, es brauche einen "neuen, verbesserten und modernisierten Vertrag", der lange Bestand haben könne. Eine bloße Verlängerung des ausgelaufenen Abkommens New Start lehne er aber ab. Trump bezeichnete dieses als "schlecht ausgehandeltes Abkommen
der Vereinigten Staaten", das "grob verletzt" werde.
Die USA waren zuvor auf ein Angebot
Russlands, das Abkommen informell um ein Jahr zu verlängern, nicht
eingegangen. Erstmals seit mehr als 50 Jahren gibt es damit keinen aktiven nuklearen Abrüstungsvertrag zwischen den beiden Staaten.
Die US-Regierung fordert angesichts der atomaren
Aufrüstung Chinas, auch die Volksrepublik in derartige Vereinbarungen zu
beziehen. Russland kündigte an, seinen weiteren Kurs im Umgang mit
seinem Atomarsenal an den weiteren Schritten der USA auszurichten.