Seit Putin die Ukraine vor mittlerweile viereinhalb Jahren vollumfänglich angegriffen hat, stellen sich viele im Westen eine Frage: Wann werden die Menschen in Russland den Krieg, die vielen Opfer und die Zerstörung endlich leid haben? Jüngst klingt diese Frage wieder öfter an. Denn ukrainische Drohnen tragen den Krieg immer tiefer nach Russland hinein.
Bilder von brennenden Raffinerien und Fabriken sind selbst für Moskauer nichts Ungewöhnliches mehr. Im ganzen Land fehlt Treibstoff. Hunderttausende Russinnen und Russen warten in diesen Tagen oft Stunden in ihren Autos vor den Tankstellen. Immer wieder schlagen abgeschossene oder fehlgeleitete Drohnen auch in Wohnhäuser ein und töten dabei Zivilisten. Und die Soldatenfriedhöfe in der russischen Provinz werden fast täglich erweitert. Mittlerweile dürften in dem Krieg mehr als 400.000 russische Soldaten gestorben sein. Jeden Monat kommen etwa 10.000 bis 15.000 weitere Tote hinzu.

vor 1 Stunde
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