Abtreibung: Papst Leo XIV. nennt Schwangerschaftsabbrüche »Zerstörer des Friedens«

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Papst Leo XIV. hat Abtreibung als »größten Zerstörer des Friedens« bezeichnet. Bei einer Audienz am Samstag im Vatikan zitierte Leo XIV. diese Worte der heiliggesprochenen Nonne Mutter Teresa (1910-1997) vor jungen Politikern.

»Krieg, den die Menschheit gegen sich führe«

Die Stimme der Ordensfrau und Friedensnobelpreisträgerin sei heute noch prophetisch, so der Papst. »Keine Politik kann sich in den Dienst der Völker stellen, wenn sie diejenigen, die zur Welt kommen wollen, vom Leben ausschließt, wenn sie denen nicht hilft, die in materieller und spiritueller Not sind.«

Es könne keinen Frieden geben, ohne den Krieg zu beenden, den die Menschheit gegen sich selbst führe, sagte das katholische Kirchenoberhaupt. »Nur wer sich um die Kleinsten kümmert, kann wirklich Großes leisten.« Die jungen Menschen forderte Leo XIV. dazu auf, den Frieden »zu ehren, wenn er da ist, und ihn zu verwirklichen, wenn er fehlt«.

Der Gynäkologe hatte in seiner langjährigen Tätigkeit am Evangelischen Krankenhaus Lippstadt in Einzelfällen mit seinem Team medizinisch indizierte Schwangerschaftsabbrüche vorgenommen. Das war ihm nach einer Fusion vom katholischen Träger seit Februar 2025 untersagt worden – auch etwa bei schweren Fehlbildungen des Fötus. Laut Klinik ist ein Abbruch als Ausnahme nur erlaubt, wenn »Leib und Leben der Schwangeren in Gefahr sind«.

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