Zugbegleiter bei Ticketkontrolle tödlich verletzt – Verdächtiger wegen Mordes angeklagt

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»Verärgerung über eine alltägliche Ticketkontrolle«

Der Beschuldigte habe erklärt, kein Ticket zu haben. Der sodann erfolgten Aufforderung, sich auszuweisen, kam er laut Staatsanwlatschaft nicht nach. Der 36 Jahre alte Zugbegleiter Serkan Çalar habe den Fahrgast daraufhin aufgefordert, den Zug zu verlassen. Auch dem sei der Mann nicht nachgekommen.

In der Folge habe der 26-Jährige dem Zugbegleiter mehrere kräftige Faustschläge gegen den Kopf und insbesondere gegen die Schläfen versetzt, »wobei er den Todeseintritt zumindest billigend in Kauf nahm«. Das Opfer sei bewusstlos zu Boden gegangen. »Daraufhin ließ der Angeschuldigte von ihm ab und setzte sich zurück auf seinen Platz«, so die Staatsanwaltschaft.

Der Zugbegleiter starb demnach am 4. Februar infolge der Gewalteinwirkung gegen den Kopf an einer Hirnblutung. »Nach den durchgeführten Ermittlungen handelte der Angeschuldigte aus Verärgerung über eine alltägliche Ticketkontrolle«, teilt die Staatsanwaltschaft mit.

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