WM 2026: Nicht mal die Fifa kriegt die WM kaputt

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Fehlende Visa, der Fall Balogun: Manches hat diese Weltmeisterschaft beschädigt. Doch am Ende siegte der Fußball über Trump und Infantino.

20. Juli 2026, 21:00 Uhr

 Ein spanischer und viele argentinische Fans beim Final-Public-Viewing am Strand von Miami
Ein spanischer und viele argentinische Fans beim Final-Public-Viewing am Strand von Miami © Joe Raedle/​Getty Images

Es war irgendwann während der Vorrunde auf dem Pier von Santa Monica: Touristen fotografierten das Ende der Route 66, Breakdancer und Sängerinnen gaben alles, Straßenprediger verkündeten Jesu Rettung. Unten am Strand rollten die Wellen heran und Rettungsschwimmer, die tatsächlich genauso eine rote Boje mit sich herumtrugen wie David Hasselhoff, beaufsichtigten die Badenden.

Menschen in Trikots von England, Mexiko, Schottland, Bosnien und Herzegowina, der Türkei, Südkorea und sicher noch viel mehr Ländern liefen über den Pier. Ein Biersponsor hatte ein paar Leinwände aufgestellt. Sebastian aus Melbourne war 14 Stunden hergeflogen, trug Australientrikot und ein Basecap mit Känguru. Man müsse sich doch nur umschauen, sagte er: »Das hier kommt dem Weltfrieden am nächsten.«

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