Carl Skau, amtierender Exekutivdirektor des Welternährungsprogramms, spricht über globale Folgen des Irankriegs – und über humanitäre Hilfe unter unmöglichen Bedingungen.
3. Juli 2026, 16:18 Uhr
Artikelzusammenfassung
Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) kämpft mit einem dramatischen Budgetrückgang von über 40 Prozent seit seiner Auszeichnung mit dem Friedensnobelpreis im Jahr 2020. Die Zahl der von Hunger bedrohten Menschen weltweit hat sich parallel dazu auf über 300 Millionen verdreifacht. Die Preise für Nahrung und Energie sind eng verknüpft, was vor allem in Entwicklungsländern zu einer Verschärfung der Hungerkrise führt. Die humanitären Folgen des Irankriegs und der Energiekrise werden das WFP noch lange beschäftigen, da Lieferketten gestört sind und die Kosten für Einsätze steigen. Trotz existenzieller Notlage und drastischer Budgetkürzungen gibt es für das WFP auch Hoffnungsschimmer, da es weiterhin Millionen von Menschen weltweit erreicht und unterstützt.
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