Das Doppel der Williams-Schwestern in Wimbledon ist aufgrund der Knieverletzung von Serena Williams geplatzt. »Es bricht mir das Herz, dass ich mich aus dem Doppel zurückziehen muss. Die Rückkehr zum Wettkampf war ein Geschenk, und die Gelegenheit, noch einmal an der Seite von Venus zu spielen, hat mir unendlich viel bedeutet«, schrieb Serena Williams am Samstag bei Instagram: Sie habe alles getan, um bereit zu sein, ihr Knie sei aber noch nicht wettkampfbereit.
Williams hatte sich am Dienstag bei der Niederlage bei ihrem Einzel-Comeback gegen die Australierin Maya Joint das Knie verdreht. Lange war spekuliert worden, ob Williams wirklich antreten könne. Die Organisatoren hatten der 44-Jährigen »so viel Zeit« wie möglich gegeben, um für das Doppel mit der zwei Jahre älteren Venus an den Start zu gehen. Während alle anderen Erstrundenduelle schon am Donnerstag und Freitag absolviert worden waren, hätten die Williams-Schwestern am Samstag gegen Solana Sierra aus Argentinien und die Kolumbianerin Camila Osorio spielen sollen.
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Williams postete mehrere Videos und Fotos, die sie schwer humpelnd und bei der Behandlung zeigten. Auch veröffentlichte sie Bilder, auf denen mehrere Spritzen zu sehen sind. »Das Foto der Spritzen zeigt die Flüssigkeit, die nach meinem Einzelmatch aus meinem Knie abgesaugt wurde. Igitt!«, schrieb Williams: »Die gute Nachricht ist, dass mein Knie nicht mehr so stark anschwellen oder sich nicht wieder so viel Flüssigkeit ansammeln sollte. Die schlechte Nachricht ist, dass ich es, sosehr ich mich auch bemüht habe, einfach nicht für das Doppel fit bekommen konnte.«
Serena und Venus Williams hatten für das Doppel eine Wildcard erhalten. Die Schwestern feierten 14 gemeinsame Triumphe bei Grand Slams, ihren bislang letzten von sechs Siegen beim Rasenklassiker Wimbledon holten sie vor zehn Jahren.
Świątek scheidet aus
Titelverteidigerin Iga Świątek ist in Wimbledon nach einer schwachen Vorstellung dagegen in der dritten Runde gescheitert. Die an Position drei gesetzte Polin unterlag auf dem Centre Court der Weltranglisten-32. Alexandra Eala mit 6:7 (9:11), 2:6.
»Ich bin in der zweiten Woche eines Grand Slams, das ist unglaublich. Für jemanden, der auf den Philippinen aufgewachsen ist, ist das etwas ganz Besonderes. Für mich ist es das Größte«, sagte die Überraschungssiegerin nach der Partie und fügte hinzu: »Es war eines der besten Spiele meines Lebens.«
Für Świątek gehen die Probleme bei Grand-Slam-Turnieren weiter. Seit ihrem Erfolg in London vor einem Jahr hat sie es nicht mehr über ein Viertelfinale hinausgeschafft. Bei den US und den Australian Open kam jeweils das Aus im Viertelfinale, in Paris bei den French Open vor wenigen Wochen verlor Świątek im Achtelfinale.
Zverev müht sich weiter
Alexander Zverev darf hingegen weiter von seinem zweiten Major-Titel nach seinem Triumph bei den French Open träumen. Der Hamburger gewann sein Drittrundenduell gegen Marcos Giron aus den USA nach einer durchwachsenen Leistung 6:2, 7:6 (7:4), 6:4.
Mit seinem fünften Sieg im fünften Spiel gegen den Weltranglisten-92. Giron folgte Zverev seinem Landsmann Jan-Lennard Struff in die Runde der letzten 16. Damit stehen nach 14 Jahren erstmals wieder zwei deutsche Tennisspieler im Achtelfinale des Klassikers.
Weiter ging es für Zverev an der Church Road bislang noch nie, überhaupt ist er noch ohne Titel auf Rasen. Im Duell um seine erste Viertelfinal-Teilnahme im All England Club trifft Zverev nun auf den Nummer 13 gesetzten Tschechen Jiri Lehecka oder Jaume Munar aus Spanien.

vor 1 Tag
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