Waffenruhe im Libanon: »Sicherheit?«, fragt Samra. »Die liegt nur in Gottes Händen«

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Auf einem Tisch im Untergeschoss der Schule stehen große silberne Töpfe neben Plastikschüsseln aufgereiht. Unterricht findet in dem vierstöckigen Gebäude im Beiruter Stadtteil Hamra schon lange nicht mehr statt: Seit der erneuten Eskalation im Krieg zwischen Israel und der vom Iran unterstützten Hisbollah-Miliz Anfang März finden Vertriebene in den Klassenräumen Zuflucht. Überall liegen dünne Matratzen auf dem Boden. Der Platz reicht längst nicht mehr, in den oberen Etagen stehen Zelte im Gang.

Lina Samra hebt den Deckel von einem Topf und präsentiert das Mittagessen: Mujaddara, ein schweres Gericht aus Linsen, Reis und gerösteten Zwiebeln, das in Ländern wie dem Libanon und Syrien oft auf den Tisch kommt. Und das vor allem satt macht.

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