ESC 2026: Finale in Wien hatte Millionen weniger Zuschauer

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Der Eurovision Song Contest in Wien hat in diesem Jahr weniger Menschen erreicht als im Vorjahr. 131 Millionen Menschen schauten beim Sieg der bulgarischen Sängerin Dara zu, wie der Ausrichter, die EBU, in Genf nun mitteilte. Das Finale des ESC sahen damit gut 20 Prozent weniger Zuschauerinnen und Zuschauer als 2025; in Basel hatten damals 166 Millionen Menschen eingeschaltet.

Die EBU erklärt die gesunkene Einschaltquote mit der Abwesenheit einiger Länder. Island, Irland, Spanien, die Niederlande und Slowenien hatten aus Protest gegen die Teilnahme Israels keine Interpretinnen oder Interpreten zu dem Liederwettbewerb geschickt.

Auch der Anteil der jungen Leute zwischen 15 und 24 Jahren unter den Finale-Zuschauern lag niedriger als 2025 und nur noch bei 54,8 Prozent. Im Mai 2025 hatte die EBU für das Basler Finale 60,4 Prozent gemeldet.

Besonders stark war das Interesse im Gastgeberland Österreich: Dort erreichte der ESC mit 4,4 Millionen Menschen den höchsten jemals gemessenen Wert für den Wettbewerb. Die Reichweite stieg in Österreich ebenso wie in Australien um jeweils 1,2 Millionen Menschen. Die EBU verwies außerdem auf neue Digitalrekorde.

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