Polly Toynbee: Sie stellte die richtigen Fragen

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Die Reporterin Polly Toynbee vom britischen Guardian ist 41 Jahre alt und inmitten ihrer beruflichen Karriere, als sie in einem Londoner Luxushotel einen gleichaltrigen Amerikaner zum Interview trifft: Donald J. Trump. Man schreibt das Jahr 1988.

In der Downing Street regiert damals Margaret Thatcher als Premierministerin, die Mauer teilt Deutschland noch in zwei Teile. Und der Immobilienkönig Trump aus New York City ist nach Europa geflogen, um Reklame für sein neues Buch zu machen: Die Kunst des Erfolgs.

Nichts deutet damals darauf hin, dass dieser durchaus dubiose Businessman es dereinst ins Weiße Haus schaffen könnte. Und glattweg lächerlich wäre die Vorstellung erschienen, dass sein Self-help-Buch über Geschäftspraktiken mit Casinos, Hotels und Luxusimmobilien eines Tages das Regelwerk für die internationalen Beziehungen im 21. Jahrhundert werden könnte: amerikanische Außenpolitik als never-ending Dealmaking.

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