Vor AfD-Parteitag in Erfurt: Polizei warnt vor gewaltbereiten Demonstranten

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Im Vorfeld des anstehenden Bundesparteitags der AfD in Erfurt befürchtet die Thüringer Polizei eine Eskalation der Gewalt. Das berichtet der „Spiegel“ unter Berufung auf ein vertrauliches Lagebild.

Demnach rechnet die Landespolizeidirektion mit „einer hohen abstrakten Gefährdung durch die linksextremistische Szene“. Unter den mehr als 50.000 zu erwartenden Gegendemonstranten könnten sich laut den internen Dokumenten auch 1000 bis 5000 Linksextremisten tummeln.

Die Beamten schreiben laut „Spiegel“ von einer „herausgehobenen Einsatzlage mit deutlich erhöhtem Eskalations- und Gewaltpotenzial“. Es werde mit „massenhaften Blockadeaktionen“ gerechnet, mit dem Versuch, die Straßen zum Veranstaltungsort, der Erfurter Messe, zu versperren.

„Störer der Kategorie Rot“

Überdies sieht das Landeskriminalamt ein Potenzial von bis zu 2500 „Störnern der Kategorie Rot“. Ihnen wird eine besondere Gewaltbereitschaft zugeschrieben. Ihr Ziel könnte laut den Ermittlern sein, die Durchführung der Veranstaltung als solche zu verhindern.

Parteitage der AfD hatten in der Vergangenheit regelmäßig für Protest gesorgt. Zumeist wurde friedlich demonstriert, doch immer wieder kam es dabei auch zu gewalttätigen Zusammenstößen zwischen den Demonstranten und der Polizei.

So protestierten im Januar 2025 mehr als 10.000 Menschen gegen den AfD-Bundesparteitag im sächsischen Riesa. Polizeikräfte lösten Sitzblockaden auf, es kam zu Rangeleien. (Tsp)

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