Angestellte des staatlich finanzierten US-Auslandssenders Voice of America werfen der Trump-Regierung vor, ihn für Propaganda zu nutzen. Sie reichten Klage ein.
24. März 2026, 7:19 Uhr Quelle: DIE ZEIT, epd, AP, yer
Mehrere Beschäftigte des US-Auslandssenders Voice of America (VOA) wehren sich gegen Eingriffe der Trump-Regierung ins Programm. Gemeinsam mit den Verbänden PEN America und Reporter ohne Grenzen haben sie eine Klage gegen die Behörde US Agency for Global Media (USAGM) eingereicht, die dem Sender übergeordnet ist. Der Vorwurf: Regierungsvertreter würden Druck auf den Sender ausüben, ihre parteiischen Ansichten als "Nachrichten" zu verbreiten und bestimmte Informationen zu unterdrücken.
In der Klage heißt es, dass VOA-Sendungen, die sich etwa an Menschen im Iran, in China, Nordkorea oder an kurdische Gemeinschaften richten, nicht als objektive Nachrichtenquelle fungierten, wie es das Gesetz vorschreibt. Stattdessen würden diese Parolen der US-Regierung wiedergeben und Nachrichten unterdrücken, die diese herunterspielen möchte. Die USAGM teilte hingegen mit, dass die Sendungen die US-Politik und die Interessen der amerikanischen Bevölkerung widerspiegeln müssten.
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