Viktor Orbán: Alles für Putins Öl

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Mitten im ungarischen Wahlkampf fließt kein russisches Öl mehr ins Land. Um das zu ändern, erpresst Orbán nun die Ukraine und macht bizarre Vorwürfe gegen Selenskyj.

26. Februar 2026, 13:38 Uhr

 Ungarns Ölkonzern MOL verdient an günstigem Öl aus Russland und füllt Putins Kriegskasse.
Ungarns Ölkonzern MOL verdient an günstigem Öl aus Russland und füllt Putins Kriegskasse. © Janos Kummer/​Getty Images

Es war eine eher ruhige Januarnacht für die Ukraine. Nur etwa 170 ihrer tödlichen Geran-Drohnen hatten die russischen Streitkräfte am Abend des 26. Januar auf das Land abgefeuert. Kein Vergleich mit den großen Angriffswellen der jüngsten Wochen. Für die Anwohner der Kleinstadt Brody in der Westukraine war der Angriff dennoch katastrophal.

Hier, unweit der EU-Grenze, steht eines der größten Öl- und Treibstofflager der Westukraine. Auch laufen hier in unmittelbarer Nähe des Öllagers zwei wichtige Pipelines zusammen, darunter das Druschba-Rohr, durch das Öl aus Russland über Belarus und schließlich die Ukraine nach Ungarn fließt. In den frühen Morgenstunden schlugen die Drohnen ein. Später kursierten Handyaufnahmen aus der Stadt, auf denen Flammen und riesige, schwarze Rauchwolken zu sehen waren.

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