Rodríguez wandte sich in ihrer Rede an US-Präsident Donald Trump: »Präsident Trump, als Freunde, als Partner, eröffnen wir eine neue Agenda der Zusammenarbeit mit den USA«, sagte die Übergangspräsidentin. Am Dienstag hatte Trump Venezuela in seiner Rede an die Nation als »unseren neuen Freund und Partner« bezeichnet.
Hoffen auf eine Normalisierung
Am 3. Januar wurde Maduro bei einem US-Militäreinsatz gefangengenommen und in die USA gebracht. Er sitzt in New York in Haft, wo ihm wegen »Drogenterrorismus« der Prozess gemacht werden soll. Seitdem setzt Trump auf eine Zusammenarbeit mit der Regierung in Caracas. Rodríguez bemüht sich um eine Normalisierung der Beziehungen zu den USA.
In den vergangenen Wochen lockerte Washington seine Sanktionen gegen Venezuela. US-Energieminister Chris Wright erklärte, das seit 2019 geltende US-Ölembargo sei »im Grunde beendet«. Die US-Regierung erteilte zudem den großen Ölkonzernen BP, Chevron, Eni, Repsol und Shell Lizenzen zur Wiederaufnahme von Geschäften in Venezuela.

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