Val Kilmer: Das Leben des Schauspielers in Bildern

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Val Kilmer ist im Alter von 65 Jahren gestorben. Auf dem Höhepunkt seiner Karriere in den Achtziger- und Neunzigerjahren zählte der US-Schauspieler zu Hollywoods Topverdienern. Er starb seiner Tochter Mercedes zufolge an einer Lungenentzündung.

Foto: Charles Sykes / AP

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Sein Spielfilm-Debüt gab der Schauspieler 1984 in »Top Secret«. In dem Agenten-Klamauk spielt Kilmer einen amerikanischen Rock-'n-Roll-Sänger, der während einer Reise in die DDR unfreiwillig zum Spion wird.

Foto: NZ / Colllection Christophel / picture alliance

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Einem breiteren Publikum wurde Kilmer als Kampfpilot Tom »Iceman« Kazansky (l.) in »Top Gun« bekannt. In dem Actionstreifen von 1986 liefert sich Kilmer einen erbitterten Wettstreit mit der Figur des Pete »Maverick« Mitchell, gespielt von Tom Cruise.

Foto: Sunset Boulevard / Corbis / Getty Images

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In dem Musikfilm »The Doors« (1991) spielte Kilmer die Hauptrolle des Jim Morrison. Um sich für die Rolle vorzubereiten, besuchte Kilmer Konzerte der Rockband. Den Gesangspart für den Film übernahm er selbst.

Foto: NZ / Colllection Christophel / picture alliance / Collection Christophel

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Einen Platz unter den Superhelden sicherte sich Kilmer mit seiner Performance als Rächer im Fledermauskostüm in »Batman Forever« (1995). Den überdrehten Batman und den eher zurückhaltenden Bruce Wayne zu verkörpern, sei ihm nicht schwergefallen, wie der Schauspieler der Hollywood Foreign Press Association erzählte : »Innerlich habe ich die meiste Zeit hysterisch gelacht, weil es Spaß gemacht hat.«

Foto: Cola Images / IMAGO

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In Michael Manns »Heat« (1995) überzeugte Kilmer an der Seite von Robert De Niro und Al Pacino als De Niros Handlanger. Ursprünglich war für die Rolle Keanu Reeves vorgesehen. Er habe »immer wieder über die Bandbreite, die brillante Variabilität innerhalb des kraftvollen Sogs von Vals besitzergreifendem und ausdrucksstarkem Charakter« gestaunt, sagte Regisseur Mann dem »Hollywood Reporter«  nach Kilmers Tod.

Foto: NZ / Colllection Christophel / picture alliance

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In »The Saint – Der Mann ohne Namen« (1997) gab sich der Schauspieler als rücksichtsloser Meisterdieb aus. In der Rolle von Simon Templar, die in den Sechzigerjahren von Roger Moore verkörpert wurde, konnte Kilmer die Kritiker jedoch nicht überzeugen. Eine TV-Zeitschrift bezeichnete den Film  gar als »dümmste Story des Kinojahres«.

Foto: UIP / picture alliance

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Kilmers Karrierehoch hielt nicht dauerhaft an. Filme floppten, auch sein Ruf als streitlustiger Mensch kostete ihn in Hollywood Rollen. 2005 stand er in der Krimikomödie »Kiss Kiss, Bang Bang« an der Seite von Robert Downey Jr. vor der Kamera.

Foto: United Archives / kpa Publicity / picture alliance

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2015 erkrankte Kilmer an Kehlkopfkrebs. Er musste sich einer Chemotherapie und einem Luftröhrenschnitt unterziehen. Die Erkrankung überwand er schnell, seine alte Stimme vermisste er jedoch. Die Fähigkeit zu kommunizieren sei das Kernstück des menschlichen Lebens, sagte Kilmer der Zeitschrift »Variety«.

Foto: Lev Radin / Pacific Press / picture alliance

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Seinen letzten Auftritt auf der großen Leinwand hatte Val Kilmer 2022 in »Top Gun: Maveric«. Darin sprach er nur wenige, mit gebrochener Stimme vorgetragene Sätze. Seiner Figur Iceman war in der Geschichte das Gleiche widerfahren wie dem Schauspieler im richtigen Leben: Er war an Krebs erkrankt und hatte seine Stimme verloren. Der offizielle »Top Gun«-Kanal auf X zollte dem verstorbenen Schauspieler nun Tribut: »In Erinnerung an Val Kilmer, dessen unauslöschliche Spuren im Kino Genres und Generationen überspannen. RIP Iceman.«

Foto: Paramount Pictures

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