USA unter »Hitzekuppel«: 43,3 Grad gemessen - am kalendarisch letzten Wintertag

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Normalerweise ist es erst ab Mai so heiß. Die Temperaturen lagen teils bis zu 4 Grad Celsius über dem Durchschnitt für diese Jahreszeit, berichtet der Sender ABC News . Weitere Rekorde seien in den nächsten Tagen möglich. Einige Wanderwege in Arizona wurden wegen der Hitze sicherheitshalber gesperrt.

Wärme praktisch eingesperrt

Wärmster Ort des Landes war demnach am Donnerstag Martinez Lake nahe der Grenze zu Mexiko in Arizona – mit 110 Grad Fahrenheit, umgerechnet 43,3 Grad Celsius. Der Donnerstag war kalendarisch der letzte Wintertag.

Laut der US-Ozean- und Atmosphärenbehörde (NOAA) entsteht ein »heat dome«, wenn ein Gebiet mit dauerhaftem Hochdruck über einem Ort bestehen bleibt. Dadurch kann es Wärme über längere Zeit praktisch nah am Boden »einsperren«.

Die teils extremen Temperaturen in großen Teilen des Landes sollen noch bis zum Wochenende anhalten, bevor die »Hitzekuppel« voraussichtlich allmählich Richtung Osten abziehen wird. Für die südwestlichen Bundesstaaten und vor allem in den Tälern Kaliforniens und den Wüstengebieten Arizonas warnten Behörden vor starker bis extremer Hitze.

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