Die Abschaffung einer zentralen Klimaschutzvorgabe in den USA sorgt international für Kritik. Carsten Schneider wirft Donald Trump eine ideologische Motivation vor.
13. Februar 2026, 9:45 Uhr Quelle: DIE ZEIT, dpa, epd, ngo
Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) hat die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump kritisiert, eine zentrale Grundlage zur Regulierung von Treibhausgaben aufzugeben. Schneider sagte gegenüber dem Deutschlandfunk, die Entscheidung sei ideologisch motiviert. Es gehe vor allem darum, zusätzliche Geschäfte über Öl- und Gasverkauf zu machen. Was die US-Regierung mache, stehe im Kontrast zur europäischen Klimapolitik.
Trump hatte zuvor eine der wichtigsten Vorgaben für den Klimaschutz in den Vereinigten Staaten zurückgenommen. Er erklärte die sogenannte Gefährdungsfeststellung für ungültig, wonach Treibhausgase eine Gefahr für die öffentliche Gesundheit darstellen. Sie ist eine zentrale rechtliche Grundlage dafür, dass CO₂ und andere Treibhausgase in den USA nach dem Luftreinhaltegesetz reguliert werden dürfen.
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