Trump-Besuch in China: Treffen sich zwei Fürsten in Peking

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Donald Trump und Xi Jinping könnten auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein. Machtpolitisch sind sie jedoch Seelenverwandte – mit einer entscheidenden Ausnahme.

15. Mai 2026, 10:10 Uhr

 Xi Jinping und Donald Trump vor der Großen Halle des Volkes in Peking am 14. Mai.
Xi Jinping und Donald Trump vor der Großen Halle des Volkes in Peking am 14. Mai. © [M] DIE ZEIT, Foto: Mark Schiefelbein/​AP/​dpa

Als Xi Jinping am Donnerstag vor der Großen Halle des Volkes in Peking Donald Trump begrüßte, wurde erwartungsgemäß der ganz große Diplomatiezirkus aufgefahren: Musikkapelle, Fähnchen schwenkende Kinder, ein goldverziertes Podest, von dem aus Xi und Trump sich paradierende Soldaten ansahen. Es mag auch an diesem zeremoniellen Pomp gelegen haben, dass der für hofstaatliche Inszenierungen sehr empfängliche US-Präsident danach so freundliche Töne anstimmte. Obwohl Xi Jinping vergleichsweise reserviert auftrat, nannte Trump ihn »Freund« und »großen Anführer«. Manche Leute mögen es zwar nicht, wenn er ihn so bezeichne, setzte Trump sogar noch hinzu, aber es stimme einfach, Xi sei ein »great leader«.

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