Trump-Besuch in China: Treffen sich zwei Fürsten in Peking
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Donald Trump und Xi Jinping könnten auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein. Machtpolitisch sind sie jedoch Seelenverwandte – mit einer entscheidenden Ausnahme.
15. Mai 2026, 10:10 Uhr
Artikelzusammenfassung
Xi Jinping und Donald Trump, zwei politische Schwergewichte, die sich trotz ihrer Gegensätze in mancher Hinsicht ähneln. Während Trump für Chaos und Entertainment steht, gilt Xi als kühl und kontrolliert. Beide verfolgen jedoch autokratische Machtansprüche, die an die Borgias erinnern. Ihre unterschiedlichen politischen Karrieren und Ideologien prallen aufeinander, während sie die Regeln der internationalen Politik zu ihren Gunsten zu brechen scheinen. Trumps Realitätsverweigerung und Xis strategische Kalkulationen zeigen, dass ihre Machtspielchen weit über diplomatische Floskeln hinausgehen. In einer Welt, in der die Regeln der Macht neu geschrieben werden, stehen Trump und Xi als unvorhersehbare Patriarchen im Zentrum des globalen Geschehens.
Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.
Als Xi Jinping am Donnerstag vor
der Großen Halle des Volkes in Peking Donald Trump begrüßte, wurde erwartungsgemäß
der ganz große Diplomatiezirkus aufgefahren: Musikkapelle, Fähnchen schwenkende
Kinder, ein goldverziertes Podest, von dem aus Xi und Trump sich paradierende Soldaten ansahen. Es mag auch an diesem zeremoniellen Pomp gelegen haben, dass
der für hofstaatliche Inszenierungen sehr empfängliche US-Präsident danach so
freundliche Töne anstimmte. Obwohl Xi Jinping vergleichsweise reserviert
auftrat, nannte Trump ihn »Freund« und »großen Anführer«. Manche Leute mögen es
zwar nicht, wenn er ihn so bezeichne, setzte Trump sogar noch hinzu, aber es
stimme einfach, Xi sei ein »great leader«.