Top 10: Der beste Offroad-E-Scooter im Test – fette Reifen und bequeme Federung

vor 2 Tage 1

Wer mit dem E-Scooter über Bordstein, Pflasterweg, Wald und Wiese pflügt, benötigt eine gute Federung, eine robuste Verarbeitung und einen starken Motor. Wir zeigen den besten Offroad-E-Scooter.

Elektroroller sind mehr als nur Schönwetter-Gadgets. Ordentliche Federung, stabile Verarbeitung und einen starken Motor vorausgesetzt, eignen sie sich auch abseits befestigter Wege. Dabei lohnt es sich beim E-Scooter-Kauf grundsätzlich, auf diese drei Attribute Wert zu legen, erhöhen sie doch den Fahrkomfort auch im urbanen Umfeld. Obwohl er nicht verpflichtend ist, empfehlen wir beim Fahren eines elektrischen Scooters dringend das Tragen eines Helms (Ratgeber).

Für unsere Bestenliste Offroad-E-Scooter haben wir aus unseren über 80 Einzeltests die zehn Elektroroller mit Straßenzulassung herausgesucht, welche am sichersten über unbefestigte Wege heizen.

Hier im Preisvergleich zeigen wir die günstigsten Elektroroller mit Straßenzulassung und E-Roller mit einer Federung vorn und hinten sowie einem Motor mit 500 Watt Nennleistung.

Wer den besten Offroad-E-Scooter will, der bedenkenlos zum Epowerfun EPF-Pulse für 989 Euro (Ebay) oder zum Egret Ey! 1 für 1129 Euro (Amazon) greifen. Für wen das Preis-Leistungs-Verhältnis an erster Stelöle steht, der sollte sich den Joyor Y8-S für genauer anschauen. Er kostet auf Amazon 697 Euro. Bei Geekbuying zahlen Käufer derzeit 653 Euro.

BESTENLISTEN

Beste Federung

Epowerfun EPF-Pulse

Epowerfun EPF-Pulse im Test

Der Epowerfun EPF-Pulse ist ein vollgefederter E-Scooter mit starkem Motor, großem Akku, Blinker vorn und hinten sowie toller Verarbeitung. Wir testen, ob er hält, was das Datenblatt verspricht und für wen sich der Kauf lohnt.

VORTEILE

  • Vollfederung, Motor, Bremse
  • Blinker vorn und hinten, 140 kg Zuladung, Diebstahlschutz
  • variable Akkukapazität bis zu 960 Wh

NACHTEILE

  • Aufhängung des Frontlichts wirkt zerbrechlich
  • Display bei Sonne schwer ablesbar

Epowerfun EPF-Pulse im Test

Der Epowerfun EPF-Pulse ist ein vollgefederter E-Scooter mit starkem Motor, großem Akku, Blinker vorn und hinten sowie toller Verarbeitung. Wir testen, ob er hält, was das Datenblatt verspricht und für wen sich der Kauf lohnt.

Bei über 65 getesteten E-Scootern haben wir festgestellt, dass die elektrischen Tretroller immer besser werden. Immer mehr Modelle kommen mit Federung vorn und hinten, starken Motoren, guten Lichtanlagen, Blinkern, hochwertiger Verarbeitung und leistungsfähigen Bremsen daher. Auch der Epowerfun EPF-Pulse mit Straßenzulassung bildet hier keine Ausnahme. Bereits in der Vergangenheit konnten uns E-Scooter des Herstellers überzeugen.

Dazu zählt etwa der Epowerfun EPF-1 Pro (Testbericht), der mit seinem starken Motor und der hohen Reichweite punktet, allerdings ohne Luftreifen auskommen muss. Der Epowerfun EPF-2 XT (Testbericht) bessert an vielen Stellen nach. Auch er überzeugt mit kräftigem Antrieb und großem Akku, bietet darüber hinaus aber Luftbereifung und einen Blinker am Lenker. Ebenfalls hervorragend gefiel uns der Epowerfun EPF-2 City (Testbericht), dessen größter Nachteil das Fehlen einer Federung an Vorder- und Hinterrad war.

Hier setzt der Epowerfun EPF-Pulse an, den wir in diesem Testbericht genauer unter die Lupe nehmen. Er verfügt nämlich über eine Vollfederung und bietet darüber hinaus viele weitere sinnvolle Features. Dabei kommt er in drei Varianten, welche sich lediglich in der Akkukapazität und damit einhergehend, im Gewicht und Preis unterscheiden. Folgende Varianten zeigt Epowerfun:

  • Epowerfun EPF-Pulse 480 (480 Wh, lt. Hersteller 52 km, 989 Euro)
  • Epowerfun EPF-Pulse 720 (720 Wh, lt. Hersteller 78 km, 1199 Euro)
  • Epowerfun EPF-Pulse 960 (960 Wh, lt. Hersteller 104 km, 1349 Euro)

Ob er die hohen Erwartungen erfüllen kann, die das vielversprechende Datenblatt weckt, soll dieser Test klären.

Versicherung

Für E-Scooter gibt es eine Haftpflicht-Versicherungspflicht, aber auch andere Versicherungen können wichtig sein. Selbst die vorsichtigsten Fahrer können die Gefahr eines Unfalls nie zu 100 Prozent ausschließen. Wir empfehlen deshalb Zusatzversicherungen, um die möglichen negativen Konsequenzen abzumildern.

Bei vielen Versicherungen lohnt sich das Vergleichen wirklich. Denn wer regelmäßig vergleicht, spart gut und gerne mehrere hundert Euro im Jahr. Wo man am meisten spart, zeigen die Tarifrechner von heise online.

Highlights am Epowerfun EPF-Pulse

  • Federung vorn und hinten 
  • starker Motor
  • Akku mit bis zu 960 Wh
  • helle Lichtanlage mit Blinker vorn und hinten
  • hochwertige Verarbeitung
  • Scheibenbremsen an beiden Rädern
  • selbstheilende, schlauchlose 10-Zoll-Reifen
  • hohe Zuladung von 140 kg
  • NFC-Wegfahrsperre

Aufbau: Kaum Kunststoff bei der Verpackung

Schon beim Auspacken punktet Epowerfun mit dem Verzicht auf unnötiges Plastik. Der EPF-Pulse ist fast komplett in Pappe und Papier gewickelt – vorbildlich, da deutlich umweltverträglicher als die sonst üblichen Kunststoffe. Nach dem Auspacken muss nur noch der Lenker mit wenigen Schrauben befestigt werden. Ein abschließender Rundum-Check, bei dem alle Schrauben auf festen Sitz und die Reifen auf den korrekten Luftdruck geprüft werden, ist wie bei allen E-Scootern ratsam. Dann steht der ersten Fahrt nichts mehr im Wege – am Besten mit Helm. Smarte Empfehlungen dazu finden sich in unserer Bestenliste Top 7: Der beste smarte Fahrradhelm.

Epowerfun EPF-Pulse Bilder

Epowerfun EPF-Pulse

Epowerfun EPF-Pulse

Epowerfun EPF-Pulse

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Epowerfun EPF-Pulse

Epowerfun EPF-Pulse

Epowerfun EPF-Pulse

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Epowerfun EPF-Pulse

Epowerfun EPF-Pulse

Epowerfun EPF-Pulse

Epowerfun EPF-Pulse

Epowerfun EPF-Pulse

Epowerfun EPF-Pulse

Epowerfun EPF-Pulse

Optik: Wie gut schaut der Epowerfun EPF-Pulse aus?

Optisch zeigt sich der Epowerfun EPF-Pulse im dezenten Matt-Grau mit blauen Akzenten an Vorderradaufhängung und Lenkerlager. Die filigran, aber robust wirkende Vorderradfederung sticht optisch positiv ins Auge. Auch der Aufbau am Heck mit erhöhtem Trittbrett zum Schutz des Schutzblechs vor versehentlichen Tritten wirkt durchdacht und bietet bei Bedarf einen komfortablen Abstellplatz für den hinteren Fuß. Auffällig unauffällig verläuft die Kabelführung – es sind lediglich die beiden Bremszüge sichtbar, die von den Bremsgriffen in die Lenkstange führen.

Qualität: Ist der Epowerfun EPF-Pulse robust?

Qualitativ macht der E-Scooter einen hochwertigen Eindruck. Die Lenkstange sitzt bombenfest und wackelt nicht, die massiven Schutzbleche sollten auch einen versehentlichen Tritt problemlos wegstecken. Einzig die Befestigung des Frontlichts wirkt ein wenig fragil, dafür sind die Blinker am Heck vorbildlich stabil angebracht. Mit einer Zuladung von bis zu 140 kg ist der EPF-Pulse auch für schwerere Fahrer oder viel Gepäck geeignet.

Epowerfun EPF-Pulse

Epowerfun EPF-Pulse TechStage.de

Klappmechanismus: Wie klappt's beim Epowerfun EPF-Pulse?

Der EPF-Pulse verfügt über einen klassischen Klappmechanismus am unteren Ende der Lenkstange. Ein Sicherungshebel hält die Stange aufrecht. Öffnet man ihn, klappt die Lenkstange nach hinten und rastet an einem Haken ein, sodass der Roller an der Stange getragen werden kann. Bei einem Gewicht von rund 23,5 kg bis 25 kg je nach Akkuversion macht das auf Dauer aber nur bedingt Spaß. Aufgeklappt misst der EPF-Pulse 129 cm in der Länge, 65 cm in der Breite und 130 cm in der Höhe. Zusammengeklappt reduziert sich die Höhe auf 62 cm, sodass er in die meisten Kofferräume passen sollte. Als zusammengeklappter E-Scooter benötigt der EPF-Pulse in öffentlichen Verkehrsmitteln kein extra Ticket.

Lenker: extra-breit, extra-bequem

Der üppig dimensionierte Lenker misst satte 65 cm in der Breite, was zusammen mit den ergonomisch geformten Griffen auch bei längeren Fahrten für entspanntes und sicheres Handling sorgt. Rechts befinden sich der Ein-/Aus-Taster, der Lichtschalter sowie der etwas straffe Daumengas-Hebel, der bei ausgedehnten Touren eventuell für einen müden Daumen sorgen könnte. Links sitzen die Taster für den Blinker, eine kleine Glocke und der Hebel für die elektrische Bremse.

Epowerfun EPF-Pulse

Epowerfun EPF-Pulse TechStage.de

Display: Minimalistisch mit Leuchtschwäche

Das mittig platzierte LED-Display fügt sich nahtlos in den Lenker ein und informiert über Geschwindigkeit ohne Nachkommastelle, gewählte Unterstützungsstufe und Akkukapazität in fünf Balken. Die Ablesbarkeit bei direkter Sonneneinstrahlung könnte besser sein.

Wegfahrsperre mit NFC-Karte

Als praktischer Diebstahlschutz erweist sich die NFC-Wegfahrsperre: Nach dem Einschalten lässt sich der Roller erst mit einer der drei beiliegenden NFC-Karten (Lesepunkt unterhalb des Displays) entsperren. Im gesperrten Zustand aktiviert jeder Bewegungsversuch die Motorbremse und löst ein akustisches Warnsignal aus. Ein Wegtragen des Rollers verhindert das natürlich nicht – wer auf Nummer sicher gehen will, sollte ein gutes Schloss verwenden. Auf Wunsch lässt sich diese automatische Wegfahrsperre deaktivieren. Hier geht es zu unseren Ratgeber Fahrradschloss für E-Bike & E-Scooter: Smart, mit App, Alarm & GPS.

Epowerfun EPF-Pulse

Epowerfun EPF-Pulse TechStage.de

Licht & Blinker: Wie gut ist die Lichtanlage am Epowerfun EPF-Pulse?

Die Beleuchtungsanlage des EPF-Pulse weiß zu gefallen: Neben den gut platzierten Blinkern an den Lenkerenden und am Heck verfügt er über ein mit 80 Lux angenehm helles Frontlicht mit gutem Lichtkegel, das sich in der Höhe verstellen lässt. Auch das Rücklicht ist hell genug, um rechtzeitig gesehen zu werden und leuchtet beim Bremsen zusätzlich auf – ein weiteres Plus für die Sicherheit. Beim Aktivieren ertönt ein akustisches Signal, das sich über die App deaktivieren lässt. Der Blinker schaltet sich nicht automatisch aus, sondern erfordert eine manuelle Deaktivierung durch den Fahrer.

App: Was kann die App des Epowerfun EPF-Pulse?

Der E-Scooter kommt außerdem mit einer App. Die App benötigt keine Registrierung und findet in unserem Fall den E-Scooter auf Anhieb. Dort kann unter anderem die maximale Geschwindigkeit gedrosselt, Tageskilometer eingesehen und der Blinkerton ausgeschaltet werden. Außerdem sieht man die Gesamtkilometer und einige weitere Metriken. Nett, dass es eine App gibt. Wirklich wichtig ist sie jedoch nicht.

Epowerfun EPF-Pulse Screenshots

Epowerfun EPF-Pulse Screenshots

Epowerfun EPF-Pulse Screenshots

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Fahren: So fährt sich der Epowerfun EPF-Pulse?

Mit dem EPF-Pulse steht einer bequemen und sicheren Fahrt nichts im Wege. Er reagiert direkt auf Lenkeingaben und meistert dank großzügiger Bodenfreiheit auch höhere Bordsteinkanten problemlos. Die Federung wirkt auf den ersten Blick eher straff, entpuppt sich beim Fahren aber als gut abgestimmt. Kleinere Unebenheiten wie Kopfsteinpflaster oder kürzere Feldwege bügelt sie souverän aus. Auf längeren, unebenen Passagen ist man als Fahrer aber dennoch gefordert.

Für viel Fahrspaß sorgt der leistungsstarke Heckmotor mit 500 Watt Nennleistung und 1200 Watt Peak-Power – einer der stärksten bisher von uns getesteten legalen Antriebe. Er beschleunigt den Roller in Windeseile auf die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h plus Toleranz, die wir per GPS-Messung mit sehr guten 21 bis 22 km/h bestätigen können. Hier könnten sich viele andere, zögerlicher ausgelegte E-Scooter etwa von Xiaomi oder Segway Ninebot eine Scheibe abschneiden.

Epowerfun EPF-Pulse

Epowerfun EPF-Pulse TechStage.de

Sicher unterwegs ist man auch dank der vorbildlichen Bremsanlage mit Scheibenbremsen an beiden Rädern, die über Bremshebel am Lenker verzögern. Zusätzlich sorgt die über einen Daumengriff ansteuerbare Motorbremse für verlustfreie Verzögerung. Diese Kombination macht sowohl beim sanften Abbremsen als auch bei einer Vollbremsung eine gute Figur.

Zum guten Gesamteindruck tragen auch die 10 Zoll großen, schlauchlosen Luftreifen mit selbstheilender Spezialbeschichtung bei, die kleinere Einstiche etwa durch Dornen selbstständig abdichten können.

Akku: Wie ist die Reichweite des Epowerfun EPF-Pulse?

Käufer haben beim EPF-Pulse die Wahl zwischen drei Akkuvarianten: 480 Wh, 720 Wh oder üppige 960 Wh Kapazität, für die der Hersteller Reichweiten von 52, 78 oder 104 km angibt – gemessen unter optimalen Bedingungen.

In der Praxis liegen die erzielbaren Reichweiten erfahrungsgemäß darunter. Faktoren wie Fahrergewicht, Außentemperatur, Topografie, Fahrbahnbeschaffenheit und Fahrstil (etwa viel Stop-and-Go im Stadtverkehr) haben großen Einfluss auf die tatsächliche Reichweite. Wir haben die 960-Wh-Variante getestet und kamen bei 80 kg Fahrergewicht im sommerlichen Stadtverkehr mit vielen Ampelstopps auf gute 60 km Reichweite. Pauschale Angaben zur Reichweite sind aber schwierig, da die individuellen Einflussfaktoren stark variieren.

Preis: Was kostet der Epowerfun EPF-Pulse?

In der 480 Wh-Version kostet der Epowerfun EPF-Pulse 989 Euro, mit 720-Wh-Akku werden 1199 Euro fällig und die große 960-Wh-Variante schlägt mit 1349 Euro zu Buche. Dafür bekommt der Käufer einen leistungsstarken, komfortablen und hochwertigen E-Scooter mit Straßenzulassung, der auch für Ausflüge abseits befestigter Wege geeignet ist.

Fazit: Wie gut ist der Epowerfun EPF-Pulse?

Mit dem EPF-Pulse hat Epowerfun einen rundum gelungenen E-Scooter im Programm, der dank seiner hervorragenden Vollfederung, dem kraftvollen Antrieb und der guten Ausstattung kaum Wünsche offen lässt. Die hochwertige Verarbeitung und die üppige Zuladungskapazität prädestinieren ihn auch für große und schwere Fahrer, die auf der Suche nach einem zuverlässigen Begleiter für Stadt und Gelände sind.

Erfreulich ist die Auswahl zwischen drei Akkugrößen. In Kombination mit der hellen Lichtanlage und der praktischen NFC-Diebstahlsicherung bietet der EPF-Pulse ein stimmiges Gesamtpaket, das die meisten Konkurrenten alt aussehen lässt.

Kleinere Kritikpunkte wie die in der Höhe nicht verstellbare Lenkstange, ein nur mit Werkzeug wechselbarer Akku, die fragil wirkende Befestigung des Frontlichts und der bei Sonne schwer ablesbaren Geschwindigkeitsanzeige fallen da nur wenig ins Gewicht. Unter dem Strich ist der Epowerfun EPF-Pulse einer der besten E-Scooter, der die Messlatte für Komfort, Sicherheit und Fahrleistungen ein gutes Stück nach oben verschiebt – und damit trotz des stolzen Preises eine klare Kaufempfehlung verdient.

Topp Gesamtpaket

Egret Ey! 1

Egret Ey! 1 im Test

Der E-Scooter Egret Ey! 1 gefällt im Test dank toller Verarbeitung, starkem Motor, sehr guter Federung und einem großen Akku. Dafür ist er auch recht schwer und teuer.

VORTEILE

  • Verarbeitung, Optik, Blinker
  • hervorragende Vollfederung, gute Bremsen
  • starker Motor, großer Akku

NACHTEILE

  • hohes Gewicht von fast 30 kg 
  • kein Blinker hinten

Egret Ey! 1 im Test

Der E-Scooter Egret Ey! 1 gefällt im Test dank toller Verarbeitung, starkem Motor, sehr guter Federung und einem großen Akku. Dafür ist er auch recht schwer und teuer.

Egret gehört zu den beliebtesten Premium-Herstellern deutscher Elektroscooter. Bereits der Egret Pro, der Egret X und der Egret One beeindruckten uns in unserem Test. Wir lobten die hohe Verarbeitungsqualität, die guten Fahreigenschaften, die starken Bremsen und den großen Akku. Teuer sind sie alle.

Dank einer Kooperation mit Yadea geht Egret mit der Ey!-Serie nun den Mittelklasse-Markt an. Deren günstigstes Modell, der Ey! 3, schnitt bei uns im Test schon hervorragend ab. Nun will der Vollausgestattete Ey! 1 zeigen, was er kann. Er kostet etwa bei Amazon 1129 Euro. Wir haben ihn getestet.

Aufbau, Optik & Verarbeitung

Der Aufbau geht wie bei den meisten E-Scootern leicht von der Hand. Es müssen nur sechs Schrauben am Lenker fixiert werden. Danach sollte man noch die schlauchlosen Reifen aufpumpen und los geht's. Wir empfehlen, einen Helm (Bestenliste) zu tragen.

Die Verarbeitung des Egret Ey! 1 macht einen rundum gelungenen Eindruck. Der E-Scooter ist insgesamt recht groß und damit perfekt für größere Personen geeignet. Aufgeklappt misst er stolze 131 cm in der Höhe, 63,8 cm in der Breite (Lenker) und 122 cm in der Länge. Die Standfläche des Trittbretts ist mit 18,5 x 55 cm ebenfalls über dem Durchschnitt. Die Lenkstange ist nicht in der Höhe verstellbar und könnte somit für kleine Fahrer etwas zu hoch sein.

Vorbildlich gelöst ist die Kabelführung. Es sind lediglich zwei Bremskabel zu sehen, die sauber in der Lenkstange verschwinden. Nichts wackelt oder knarzt am Egret Ey! 1. Er wirkt robust gebaut und scheint eine Menge auszuhalten.

Auch die Optik des edlen E-Scooters gefällt uns. Er ist größtenteils in elegantem Grau gehalten, unterbrochen von türkisfarbenen Elementen. Dazu zählen etwa das Logo an der Lenkstange, das dezente Logo auf dem Trittbrett und die türkisfarbene Bremse am Hinterrad. Die graue Farbgebung zieht sich konsequent durch das ganze Design. Sogar die Handgriffe, die Klingel und der Gasgriff sind grau.

Gut gelöst ist der Klappmechanismus. Wie üblich legt man im unteren Bereich der Lenkstange einen Sicherungshebel um, klappt die Lenkstange nach hinten und lässt sie an einer Öse am Ende des Trittbretts einrasten. So kann man den E-Scooter tragen. Allerdings ist das kein Kinderspiel, denn mit satten 29,8 kg bringt der Egret ordentlich Gewicht auf die Waage.

Egret Ey! 1 Bilder

Egret Ey! 1

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Lenker & Display

Der Lenker des Egret Ey! 1 ist schön aufgeräumt. Auf der linken Seite sitzen zwei Taster für die zertifizierten Lenkerendenblinker. Diese sind hell und von anderen Verkehrsteilnehmern gut zu sehen. Einen zweiten Blinker am Heck des E-Scooters gibt es nicht. Eine schick integrierte, kleine Glocke rundet die linke Seite ab. Rechts befindet sich der Daumengriff für die Motorsteuerung. Er geht etwas straff.

In der Mitte thront das Display mit einem einzigen Knopf. Dieser dient zum Ein- und Ausschalten sowie zur Steuerung des Lichts und der Unterstützungsstufe. Die Anzeige ist ausreichend hell.

Das 425 Lumen starke, integrierte Frontlicht strahlt ausgesprochen hell. Leider lässt sich der Abstrahlwinkel nicht in der Höhe anpassen, was aber bei der guten Voreinstellung zu verschmerzen ist. Gegenverkehr wird so nicht geblendet. Das Rücklicht leuchtet dauerhaft und beim Bremsen zusätzlich auf. Darunter sitzt der Kennzeichenhalter.

Der E-Scooter kommt außerdem mit einer App. Diese benötigt für die Registrierung eine E-Mail-Adresse. Die App zeigt die insgesamt gefahrenen Kilometer sowie die restliche Reichweite an. Zudem kann man mit ihr den E-Scooter sperren. Das aktiviert die Motorbremse und lässt ein zu leises Warnsignal ertönen, wenn er weggeschoben wird. Potenzielle Diebe können ihn jedoch dennoch einfach wegtragen. Wir empfehlen dringend anzuschließen. Eine Öse für Schlösser hat der E-Scooter nicht.

Egret Ey! 1 Screenshot

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Fahren

Der Egret Ey! 1 ist ein echter Offroad-Spezialist. Das liegt vor allem an der hervorragenden Vollfederung. Die Federwege sind mit 61 mm großzügig ausgelegt und haben eine perfekte Härte.

Auch bei höheren Geschwindigkeiten werden so Unebenheiten, kleine Schlaglöcher und Steine fantastisch weggeschluckt. Mit diesem E-Scooter macht es richtig Laune, über Feldwege zu brettern. Die breiten Schutzbleche bieten zudem einen effektiven Spritzschutz, selbst bei Fahrten durch Pfützen bleiben die Füße trocken.

Der starke Heckmotor kommt auf eine Spitzenleistung von 1512 Watt. Damit beschleunigt der Egret auch schwere Fahrer bis zur zugelassenen Personenlast von 120 kg zügig. Vier unterschiedliche Fahrstufen stehen zur Auswahl. Im Sportmodus greift die Motorunterstützung besonders dynamisch zu und lässt den E-Scooter in Sekundenschnelle auf die maximale Geschwindigkeit. Laut Tacho sind das 22 km/h. Per GPS-App nachgemessen sind das jedoch eher 21 km/h. Damit ist der Ey! 1 am obersten Limit dessen, was der Gesetzgeber erlaubt – aber immer noch absolut legal.

Egret Ey! 1

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Die Bremsen sind schlicht hervorragend. Hinten verrichtet eine hydraulische Scheibenbremse gemeinsam mit der E-Bremse ihren Dienst. Vorne kommt eine Trommelbremse zum Einsatz. Der schwere E-Scooter lässt sich damit jederzeit sicher und schnell zum Stillstand bringen.

Akku

Der Lithium-Ionen-Akku hat eine üppige Kapazität von 678,6 Wattstunden. Das Datenblatt verspricht eine maximale Reichweite von bis zu 65 Kilometern. Unter Idealbedingungen ist das durchaus erreichbar. Dazu zählen ein niedriges Fahrergewicht von rund 70 kg, eine gemäßigte Geschwindigkeit von maximal 15-18 km/h, eine ebene Strecke, sommerliche Temperaturen über 20 Grad sowie ein defensiver Fahrstil ohne viel Bremsen und Anfahren.

Im Praxistest mit einem 85 kg schweren Fahrer, vielen Hügeln, kühlem Wetter und zügiger Gangart mit regelmäßigem Anhalten kommen wir immer noch auf gute 40 Kilometer Reichweite. Damit gehört der Egret Ey! 1 zur Spitzengruppe, was die Ausdauer angeht.

Preis

Der Egret Ey! 1 kostet in der von uns getesteten Variante mit 678,6 Wh Akku bei Amazon 1129 Euro.

Fazit

Der Egret Ey! 1 ist ein fantastischer E-Scooter für alle, die Wert auf allerhöchste Qualität und maximalen Fahrkomfort legen. Er verfügt über alles, was das Elektrorollerherz begehrt: Eine hochwertige Verarbeitung, eine starke Vollfederung, einen kraftvollen Antrieb, einen riesigen Akku für hohe Reichweiten, eine helle Beleuchtung inklusive Blinker und vieles mehr. Auf der Habenseite stehen zudem die guten Bremsen, die App-Anbindung und der gute Spritzschutz.

Zu den Kritikpunkten zählen das hohe Gewicht von fast 30 kg und die fehlende Höhenverstellung des Lenkers. Auch gibt es keinen Blinker am Heck.

Der Egret Ey! 1 gehört zu den besten Elektrorollern auf dem Markt, besonders für Vielfahrer und Offroad-Fans.

Reichweiten-Wunder

Joyor Y8-S

Joyor Y8-S im Test

Der Joyor Y8-S hat einen massiv großen Akku, dicke Reifen mit Vollfederung, viel Power und eine Straßenzulassung. Dabei kostet er vergleichsweise wenig. Wir haben ihn getestet.

VORTEILE

  • extrem großer Akku
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Straßenzulassung, starker Motor, gute Bremsen
  • kompakter Klappmechanismus

NACHTEILE

  • Zeigefingergriff stört beim Bremsen
  • kein Blinker

Joyor Y8-S im Test

Der Joyor Y8-S hat einen massiv großen Akku, dicke Reifen mit Vollfederung, viel Power und eine Straßenzulassung. Dabei kostet er vergleichsweise wenig. Wir haben ihn getestet.

Der Joyor Y8-S ist ein E-Scooter fürs Grobe. Seine dicken 10-Zoll-Reifen sollen ihn zusammen mit der Federung an Vorder- und Hinterrad für die Offroad-Nutzung qualifizieren. Dabei erinnert er uns bezüglich seiner Optik und der Ausstattung an den Eleglide D1 (Testbericht) – bietet jedoch im Gegensatz zu diesem eine Straßenzulassung.

Wer den ultimativen Offroad-E-Scooter zum Einstiegspreis sucht, sollte sich den Eleglide D1 Master (Testbericht) anschauen. Er hat gleich zwei Motoren, eine tolle Federung und einen sehr großen Akku. Allerdings fehlt ihm die Straßenzulassung. Ebenfalls gut, aber ohne ABE-Zulassung, ist der verboten schnelle Kugoo Kirin G3 (Testbericht). Dass es auch mit Straßenzulassung über Stock und Stein gehen kann, zeigt der Premium-E-Scooter IO Hawk Legend (Testbericht).

Spannend ist am Joyor Y8-S vor allem sein Preis. So kostet er trotz Mammut-Akku, guter Federung und starkem Motor auf Amazon 697 Euro. Wer bei Geekmaxi oder Geekbuying kauft, kann ordentlich sparen. Bei Geekmaxi zahlen Käufer derzeit 699 Euro bei Geekbuying nur 653 Euro. Zusätzliche Versandkosten gibt es nicht, verschickt wird aus einem europäischen Lager.

Optik & Verarbeitung

Der Joyor Y8-S kommt quasi komplett vormontiert in einem Karton zum Käufer. Einzig das Display mit Zeigefingergriff will über zwei Schrauben am Lenker montiert werden. Der Lenker ist in seiner Höhe variabel. So eignet sich der Joyor Y8-S auch für größere Fahrer – die maximale Zuladung beträgt 120 Kilogramm. Nachteil der Höhenverstellbarkeit: Die Kabel führen erst recht weit unten in die Lenkstange, was etwas unaufgeräumt wirkt. Das Trittbrett des E-Scooters ist nicht sehr lang, dafür aber ausgesprochen breit. Das hintere Schutzblech besteht aus einem Kunststoff und wirkt, als könne es bei einem beherzten Tritt kaputt gehen.

Joyor Y8-S

Joyor Y8-S TechStage.de

Rein optisch macht der Joyor Y8-S einiges her. Das liegt vor allem an den breiten Reifen, der deutlich sichtbaren Federung und der robusten Bauweise. Farbelemente sucht man am Offroad-E-Scooter vergeblich – hier herrschen Grau- und Schwarztöne vor.

Klappt man den etwa 26 Kilogramm schweren E-Scooter zusammen, reduzieren sich seine Maße von 120 × 57 × 119 Zentimeter auf 1150 × 21 × 38 Zentimeter. Das ist ausgesprochen kompakt. Der Joyor Y8-S erreicht das unter anderem dadurch, dass sich die Lenkstange einfahren und die Griffe am Lenker umklappen lassen. So passt der E-Scooter auch in kleine Kofferräume oder unter den Sitz der S-Bahn.

Joyor Y8-S Bilder

Joyor Y8-S

Joyor Y8-S

Joyor Y8-S

Joyor Y8-S

Joyor Y8-S

Joyor Y8-S

Joyor Y8-S

Joyor Y8-S

Joyor Y8-S

Joyor Y8-S

Joyor Y8-S

Joyor Y8-S

Joyor Y8-S

Joyor Y8-S

Joyor Y8-S

Joyor Y8-S

Joyor Y8-S

Joyor Y8-S

Joyor Y8-S

Joyor Y8-S

Joyor Y8-S

Joyor Y8-S

Joyor Y8-S

Joyor Y8-S

Joyor Y8-S

Lenker

Die Haltegriffe sind ergonomisch geformt und entsprechend bequem. Auf der linken Seite sitzt neben dem Bremsgriff für die hintere mechanische Scheibenbremse zusätzlich eine schick integrierte Klingel und ein Taster zum Steuern des Lichts. Das Frontlicht ist hell, sitzt aber nur etwa 30 Zentimeter über dem Boden. Das beeinträchtigt die Sichtbarkeit negativ. Das Rücklicht hängt ebenfalls am Stromkreislauf und befindet sich direkt oberhalb des Versicherungskennzeichens. Es leuchtet beim Bremsen nicht zusätzlich auf.

Auf der linken Seite des Lenkers sitzt neben der Bremse das Display mit Zeigefingergriff für das Ansteuern des Motors. Auch wenn sich bei E-Scootern eher der klassische Daumengriff durchsetzt, hat ein Zeigefingergriff Vorteile. So ermüden die Finger bei längeren Fahrten weniger schnell. Beim Joyor Y8-S zeigt sich jedoch ein Problem. So ist es nur mit etwas Übung möglich, erst Gas zu geben und dann mit der gleichen Hand den Bremsgriff zu betätigen.

Joyor Y8-S

Joyor Y8-S TechStage.de

Das runde und farbige OLED-Display ist auch bei direkter Sonneneinstrahlung gut ablesbar. Es zeigt unter anderem die aktuelle Geschwindigkeit, die gewählte Unterstützungsstufe, die Restkapazität des Akkus in fünf Balken und wahlweise die Trip-Kilometer, die Gesamtkilometer oder die gefahrene Zeit an. Eine App unterstützt der elektrische Tretroller nicht. Auch einen Blinker suchen wir vergeblich. Diese sind jedoch für wenige Euro nachrüstbar. Mehr dazu in unserem Ratgeber Zubehör & Tuning für E-Scooter: Blinker, smarte Schlösser, GPS-Tracker & Co.

Fahren

Der Joyor Y8-S kommt mit je einer mechanischen Scheibenbremse an Vorder- und Hinterrad. Beim Bremsen schaltet sich stets die Motorbremse hinzu. Das kann nerven, erschwert es doch ein sanftes Abbremsen. Das Lösen einer Steckverbindung unterbricht das automatische Zuschalten der Motorbremse. Wir empfehlen jedoch, dies nicht zu tun.

Im Bremstest schneidet der E-Scooter gut ab. Mit etwas Fingerspitzengefühl kommen wir flott zum Stehen. Allerdings sind die Bremsen nicht unbedingt für Anfänger geeignet. So kann es bei einer Vollbremsung passieren, dass das Vorderrad blockiert und wegrutscht. Das kann zu schweren Stürzen führen. Wir empfehlen dringend das Tragen eines Helms. Mehr dazu in unserer Bestenliste Top 5: Die besten smarten Fahrradhelme mit Blinker, Bluetooth & Musik im Test.

Joyor Y8-S

Joyor Y8-S TechStage.de

Der 500-Watt-Motor des Joyor Y8-S sitzt im Hinterrad und ist stark. Er schafft es mühelos, uns unsere Testhügel hinaufzuschieben. Allerdings fällt auf, dass er ein paar Meter benötigt, bevor er seine volle Power entfaltet.

Die Fahrt selbst gestaltet sich dank der guten Federung angenehm. Die Federung am Vorderrad hat einen großen Hub und ist gedämpft. Auch die Doppelzylinderfederung am Hinterrad gefällt uns. Im Zusammenspiel mit den dicken Offroad-Reifen auf dem 10-Zoll-Rädern ist es mit dem Joyor Y8-S kein Problem, über eine Wiese, einen Feldweg oder Trails zu heizen. Bordsteine stellen weder hinauf noch hinab ein Problem dar. Doch auch wenn die Federung gut ist, mit der des Eleglide D1 Master (Testbericht) kann sie nicht mithalten. Einen Nachteil hat die Federung: Die Lenkstange ist nicht fest mit dem Trittbrett verbunden und wirkt daher leicht schwammig.

Joyor Y8-S

Joyor Y8-S TechStage.de

Der Akku ist das Prachtstück des Joyor Y8-S. Er hat eine unfassbar hohe Kapazität von 1248 Wattstunden. Wir hatten noch nie einen E-Scooter mit einer höheren Kapazität in der Redaktion.

Laut Joyor soll der Y8-S mit einer Akkuladung 55 bis 75 Kilometer weit kommen. Tatsächlich halten wir diese Angabe bei einem Fahrergewicht von etwa 80 Kilogramm, warmen Wetter und Stadtverkehr für realistisch. Für eine komplette Ladung benötigt das mitgelieferte Netzteil mindestens acht Stunden.

Preis

Der Joyor Y8-S kostet auf Amazon 697 Euro. Bei Geekmaxi zahlen Käufer derzeit 699 Euro bei Geekbuying nur 653 Euro. Zusätzliche Versandkosten gibt es nicht, verschickt wird aus einem europäischen Lager.

Fazit

Der Joyor Y8-S ist ein echtes Brett. So gibt es wohl kaum einen anderen E-Scooter um die 700 Euro, der mehr bietet und trotzdem eine Straßenzulassung hat. Besonders krass ist die enorme Akkukapazität, mit der eine Reichweite von 50 Kilometern gar kein Problem ist, unter Umständen sind gar deutlich höhere Reichweiten möglich. Auch die massive Verarbeitung und die gute Federung wissen zu gefallen. Erwähnenswert ist zudem der Klappmechanismus. Dank einziehbarer Lenkstange und anklappbaren Lenkgriffen gibt es kaum einen E-Scooter, der kompakter klappt. Hier kommen noch der starke Motor, die dicken Reifen, das gute Display und die ordentlichen Bremsen hinzu.

Weniger gut gefällt uns, dass der Zeigefingergriff für das Gas und der Hebel der Bremse zu nah beieinander liegen. Auch fehlen Premium-Funktionen wir ein Blinker oder eine App. Wer darüber hinwegsehen kann, bekommt mit dem Joyor Y8-S einen Offroad-fähigen E-Scooter mit massiver Reichweite zum vernünftigen Preis.

Ninebot ZT3 Pro D

E-Scooter Segway Ninebot ZT3 Pro D im Test

Der Segway Ninebot ZT3 Pro D ist ein massiver E-Scooter. Mit starkem Motor, großen Reifen und toller Federung meistert er auch unebenes Terrain. Wir haben den auffälligen E-Scooter getestet.

VORTEILE

  • hochwertige Verarbeitung
  • 1600-W-Motor & gute Bremsen
  • großes Trittbrett, 11-Zoll-Reifen, Vollfederung
  • üppige Reichweite
  • umfangreiche App & Apple Find My

NACHTEILE

  • 22 km/h erst nach "App-Trick"
  • Akku fest eingebaut
  • Registrierungszwang
  • hohes Gewicht von fast 30 kg
  • kein Blinker am Heck

E-Scooter Segway Ninebot ZT3 Pro D im Test

Der Segway Ninebot ZT3 Pro D ist ein massiver E-Scooter. Mit starkem Motor, großen Reifen und toller Federung meistert er auch unebenes Terrain. Wir haben den auffälligen E-Scooter getestet.

Segway ist der unangefochtene Marktführer bei E-Scootern in Deutschland. Kein anderer Hersteller verkauft hierzulande auch nur annähernd so viele Elektro-Tretroller. Für das Jahr 2025 hat Segway viele neue Modelle angekündigt. Eines davon ist der Ninebot ZT3 Pro D, der sich an ambitionierte Einsteiger richtet, die nicht nur in der Stadt, sondern auch im Gelände unterwegs sein wollen. Deutsche Käufer sollten auf das "D" im Produktnamen achten, nur dieser hat eine ABE-Zertifizierung, um legal auf deutschen Straßen fahren zu dürfen.

Mit einem Preis von 850 Euro etwa bei Mediamarkt / Saturn ist der ZT3 Pro D im mittleren Preissegment angesiedelt.

Kann der Segway Ninebot ZT3 Pro D mit seinen geländetauglichen Eigenschaften auch abseits befestigter Straßen überzeugen? Wie schlägt er sich im urbanen Einsatz? Und rechtfertigt die Gesamtperformance den selbstbewussten Preis? Antworten liefert dieser Testbericht.

Aufbau, Optik & Verarbeitung

Wie von den meisten E-Scootern gewohnt, gestaltet sich auch der Aufbau des ZT3 Pro sehr einfach. Lediglich vier Schrauben müssen gesetzt werden, um den Lenker zu fixieren. Dann noch die Reifen aufpumpen und los geht's. Wir empfehlen jedem E-Scooter-Fahrer das Tragen eines Helms.

Optisch ist der Ninebot ZT3 Pro D ein echter Hingucker. Er wirkt massiv, robust und haltbar. Mit einer Länge von 125 cm, einer Höhe von 134 cm und einer Breite von 64 cm ist er ein wahrer Riese unter den E-Scootern. Mit einem Gewicht von fast 30 kg gehört der ZT3 Pro zu den schweren E-Scootern auf dem Markt.

Trotz seiner Größe lässt sich der E-Scooter leicht zusammenklappen. Dazu muss nur ein Sicherungshebel an der Vorderseite der Lenkstange umgelegt werden. Dann kann man die Lenkstange nach hinten umklappen, bis sie am Trittbrett einrastet. Dadurch verringern sich die Höhe auf 64 cm. Das maximale Fahrergewicht gibt Segway mit 120 kg an. Gegen Feuchtigkeit ist der Scooter nach IPX5 geschützt. Das bedeutet, er ist gegen Strahlwasser aus beliebigem Winkel geschützt, darf aber nicht komplett in Wasser eintauchen.

Segway Ninebot ZT3 Pro Bilder

Segway Ninebot ZT3 Pro

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Lenker & Display

Der Lenker des Segway ZT3 Pro D sorgt dank hoher Breite für gute Lenkkontrolle. Kleinere Fahrer könnten sich jedoch von den Gesamtdimensionen des Scooters etwas überfordert fühlen. Auf der linken Lenkerseite befindet sich die Steuereinheit mit fünf Tastern, darunter sitzt eine kleine Klingel. Rechts ist der Daumenhebel für die stufenlose, die eine recht präzise Beschleunigungskontrolle ermöglicht.

Die hellen Blinklichter an den Lenkerenden sorgen für zusätzliche Sicherheit und sind auch bei Tageslicht gut erkennbar. Leider fehlen jedoch Blinkleuchten am Heck des Rollers. Die Bremshebel für die mechanischen Scheibenbremsen sind gut erreichbar.

Das große Farb-LED-Display in der Lenkermitte informiert über die wichtigsten Fahrdaten. Es ist hell genug und damit auch bei direkter Sonneneinstrahlung problemlos ablesba. Die Beleuchtung muss manuell aktiviert werden. Da das Frontlicht weit oben am Lenker positioniert ist, ist man stets gut sichtbar. Es ist zwar nicht im Abstrahlwinkel variabel, besitzt aber eine gute Grundeinstellung und leuchtet den Weg angenehm hell aus, ohne den Gegenverkehr zu blenden. Beim Bremsen leuchtet das Rücklicht zusätzlich auf.

Segway Ninebot ZT3 Pro

Segway Ninebot ZT3 Pro TechStage.de

App

Vor der ersten Fahrt mit dem Segway Ninebot ZT3 Pro ist die Registrierung in der zugehörigen Smartphone-App zwingend erforderlich. Nach der Anmeldung folgt zunächst ein Update der E-Scooter-Firmware. Die App selbst bietet zwar viele Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten, ist jedoch nicht immer selbsterklärend zu bedienen.

Praktisch ist die Möglichkeit, über die App eine Verriegelungsfunktion zu aktivieren. Dann muss vor jeder Fahrt ein Code in der App oder direkt am Scooter eingegeben werden. Das soll vor Diebstahl schützen – auch wenn es nicht das Wegtragen des (30-kg-)E-Scooters verhindert. NFC-Unterstützung für ein einfaches Entsperren bietet der ZT3 Pro nicht. Immerhin gibt es optional per App aktivierbar eine Alarmfunktion, bei der ein akustisches Warnsignal ertönt, wenn der abgestellte Scooter bewegt wird. Allerdings ist der Warnton recht leise.

Weitere nützliche App-Funktionen sind die Traktionskontrolle für bessere Bodenhaftung, ein Berganfahrassistent, der das Wegrollen verhindert, sowie umfangreiche Anpassungsoptionen. So lassen sich unter anderem die Startgeschwindigkeit, die Rekuperationsstärke und die Tastenbelegung individuell einstellen. Insgesamt bietet die App viele Möglichkeiten, den ZT3 Pro D an die eigenen Vorlieben anzupassen.

Eine gute Idee ist die Integration von Apples "Find My"-Netzwerk. Damit lässt sich der Standort des abgestellten E-Scooters jederzeit via iPhone lokalisieren.

Segway Ninebot ZT3 Pro Screenshot

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Fahren

Der Fahrspaß ist eines der Highlights des Segway Ninebot ZT3 Pro. Das liegt zum einen an der hervorragenden Federung an Vorder- und Hinterrad, die in Kombination mit den großen schlauchlosen 11-Zoll-Reifen für eine komfortable Fahrt sorgt. Feldwege, Bordsteinkanten und Kopfsteinpflaster sind damit kein Problem. Das breite und lange Trittbrett vermittelt jederzeit ein sicheres Gefühl und guten Grip. Kaum ein anderer E-Scooter bietet ein derart souveränes Fahrverhalten auch abseits befestigter Wege.

Zum anderen trägt der kraftvolle Heckmotor seinen Teil zum Fahrspaß bei. Mit einer Spitzenleistung von 1600 Watt beschleunigt er auch schwerere Fahrer mühelos, selbst an Steigungen. Wir haben die Maximalgeschwindigkeit per GPS nachgemessen. Dabei zeigt sich: Der ZT3 Pro D erreicht nicht ganz die maximal erlaubten 20 km/ plus 10 Prozent, also 22 km/h, sondern bleibt knapp unter 20 km/h. Andere Modelle schöpfen den gesetzlichen Rahmen hier besser aus.

UPDATE 3.2.25: Ein Leser machte uns über E-Mail darauf aufmerksam, dass die App die Maximalgeschwindigkeit auf 22 km/h anheben kann. Das klappt im Test, per GPS nachgemessen erreicht er nun über 21 km/h. Dafür muss der Käufer bei ausgeschaltetem WLAN und aktiviertem GPS des Smartphones in der App unter "Fahrzeugstandort" die Ländereinstellung auf Deutschland wechseln. Anschließend kann die Geschwindigkeit des Sportmodus auf 22 km/h angehoben werden. Schade, dass der E-Scooter nicht gleich so schnell fährt. Diese versteckte Option werden viele übersehen.

Gefallen haben uns die Scheibenbremsen an Vorder- und Hinterrad. Sie lassen sich feinfühlig dosieren und verzögern den schweren E-Scooter zuverlässig. Die elektronische Motorbremse am Hinterrad unterstützt den Bremsvorgang automatisch.

Segway Ninebot ZT3 Pro

Segway Ninebot ZT3 Pro TechStage.de

Akku

Der Akku des Segway ZT3 Pro hat eine Kapazität von 597 Wattstunden. Laut Segway soll damit eine Reichweite von bis zu 70 Kilometern möglich sein. Dieser Maximalwert wird jedoch nur unter optimalen Bedingungen erreicht: im Eco-Modus, mit einem leichten Fahrer, auf ebener Strecke, bei gutem Wetter und moderater Geschwindigkeit. Wer zügiger unterwegs ist, viele Steigungen oder unebenes Gelände bewältigen muss und vielleicht etwas mehr auf die Waage bringt, wird mindestens 35 Kilometer schaffen.

Geladen wird der Akku über das beiliegende Netzteil. Eine volle Ladung dauert rund fünf Stunden. Leider lässt sich der Akku nicht zum Laden entnehmen.

Preis

Der Segway Ninebot ZT3 Pro D kostet etwa bei Mediamarkt / Saturn 850 Euro. Angesichts der hochwertigen Verarbeitung, der umfangreichen Ausstattung und der überzeugenden Gesamtperformance geht dieser Preis in Ordnung.

Fazit

Der massive E-Tretroller Segway Ninebot ZT3 Pro D punktet mit einer hochwertigen Verarbeitung, einem kraftvollen Antrieb und einer hervorragenden Federung. Damit meistert er nicht nur urbanen Asphalt, sondern auch Feldwege und unebenes Terrain. Die üppige Reichweite, die starken Bremsen und durchdachte Details wie die hellen Blinker und die umfangreiche App runden das positive Gesamtbild ab.

Kritikpunkte gibt es nur wenige: Der E-Scooter ist sehr schwer, 22 km/h fährt er erst nach umständlicher App-Aktivierung, der Akku ist fest eingebaut, es gibt einen Registrierungszwang per App und der stolze Preis könnte manchen Interessenten abschrecken. Insgesamt ist der Segway Ninebot ZT3 Pro D aber ein rundum gelungener E-Scooter, der ambitionierten Einsteigern mit Offroad-Ambitionen eine klare Kaufempfehlung wert ist. Die hohe Qualität und die starke Performance rechtfertigen den selbstbewussten Preis.

Trittbrett Fritz

E-Scooter Trittbrett Fritz im Test

Der E-Scooter Trittbrett Fritz ist vollgefedert, groß, ausdauernd und stark. Wir zeigen im Testbericht, ob sich der Kauf lohnt.

VORTEILE

  • hervorragende Federung, starker Motor, gute Bremsen
  • für große und schwere Fahrer geeignet
  • hohe Verarbeitungsqualität

NACHTEILE

  • wenig durchdachter Klappmechanismus
  • schwammiges Fahrgefühl
  • straffer Daumengriff

E-Scooter Trittbrett Fritz im Test

Der E-Scooter Trittbrett Fritz ist vollgefedert, groß, ausdauernd und stark. Wir zeigen im Testbericht, ob sich der Kauf lohnt.

Wer mit dem E-Scooter regelmäßig unebenen Strecken wie einen Feldweg oder gar Wald-Trails fahren will, der sollte dringend zu einem vollgefederten Modell greifen. Aber auch in der Stadt, etwa bei Bord- oder Pflastersteinen, nutzt eine gute Federung beider Räder deutlich mehr als einfache 10-Zoll-Luftreifen.

Wir empfehlen hier etwa den hervorragenden Ninebot Segway Max G2D (Testbericht), der souverän unsere Top 10 der besten E-Scooter (Bestenliste) anführt. Auch der Joyor Y8-S (Testbericht) steht dort ganz weit oben. Seine Federung ist perfekt, der Akku riesig und der Preis gering. Interessant ist zudem der Eleglide D1 (Testbericht). Er hat zwar keine Straßenzulassung, dafür aber eine ähnlich gute Federung wie der Y8-S zum noch geringeren Preis. Richtig krass wird es beim Kugoo Kirin G3 (Testbericht). Denn dieser E-Scooter hat nicht nur eine exzellente Federung, sondern ist dank seines 1200-Watt-Motors mit 65 Kilometer pro Stunde auch noch verboten schnell. Entsprechend kommt er ohne ABE-Zertifizierung.

Dank Straßenzulassung völlig legal cruisen Käufer des Trittbrett Fritz über deutsche Straßen. Dabei bietet der elektrische Scooter neben der guten Federung außerdem einen richtig starken Motor, eine hohe Verarbeitungsqualität und optionale, helle Blinker zum selbst Nachrüsten. Beim Kauf stehen Akkuvarianten mit 648 Wattstunden für 1199 Euro und 864 Wattstunden für 1399 Euro zur Verfügung. Der Rabattcode TechStage10 zieht im Online-Shop von Trittbrett 10 Euro vom Kaufpreis ab.

UPDATE: Der Fritz hat seit unserem Test einige Optimierungen bekommen. Der Klapphaken rastet nun beim Zusammenklappen ein. Zudem kommt der E-Scooter jetzt mit einem neuen Motor mit 1620 Watt Peakleistung und einem aktualisierten Controller.

Optik & Verarbeitung

Nach dem Auspacken muss der Käufer mit lediglich zwei Schrauben den Lenker fixieren ­– fertig. Beim Trittbrett Fritz fällt sofort auf, wie groß er im Vergleich zu anderen E-Scootern ist. Seine Lenkstange ist ausgesprochen hoch und der Lenker selbst sehr breit. So kommt er aufgeklappt auf eine Länge von 125 Zentimeter, eine Breite von 62 Zentimeter und eine stattliche Höhe von 130 Zentimeter. Seine maximale Zuladung beträgt 140 Kilogramm. Damit eignet er sich sowohl für große als auch für schwere Fahrer. Gegen das Eindringen von Wasser ist er mit einer IP65 Zertifizierung geschützt. Das hintere Schutzblech sitzt fest. Eine Erhöhung hinter dem angenehm breiten Trittbrett schützt es zusätzlich vor versehentlichen Tritten – gerade bei einem Offroad-E-Scooter eine sinnvolle Konstruktion.

Trittbrett Fritz Bilder

Trittbrett Fritz Bilder TechStage.de

Der Sicherungshebel, um die Lenkstange umzuklappen, sitzt fest und lässt sich dennoch mit nur einer Hand öffnen. Ein ausklappbarer Haken an der umgelegten Lenkstange passt in die Öse am hinteren Ende des Trittbretts. Allerdings hält der Haken nur, wenn er auf Spannung steht, etwa beim Tragen des 26,4 Kilogramm (Version mit 648-Wattstunden-Akku), beziehungsweise 27,4 Kilogramm (Version mit 864-Wattstunden-Akku) schweren Elektro-Scooters. Steht der Trittbrett Fritz zusammengeklappt herum, schnalzt der Haken aus der Öse. Eine seltsame und wenig durchdachte Design-Entscheidung, die uns bei einem derart durchgestylten E-Scooter erstaunt. Wenn der E-Scooter fahrbereit aufgeklappt ist, kann der Haken verwendet werden, um etwa Tüten oder Rucksäcke daran zu hängen.

Lenker

Am Lenker gibt es beim Trittbrett Fritz mehr zu entdecken als bei den meisten anderen E-Scootern. Er fühlt sich wegen seiner ordentlichen Breite und den gummierten Handgriffen beim Fahren sicher und gut an. Auf beiden Seiten sitzt je ein Bremsgriff für die Trommelbremsen, im linken sitzt schick integriert die Klingel. Auf der rechten Seite steuert der Daumengriff den Motor. Für unser Empfinden geht er etwas zu straff, was bei langen Fahrten zur Ermüdung des Daumens führen kann. Äquivalent dazu betätigt ein Daumengriff auf der linken Seite des Lenkers die elektrische Motorbremse. An beiden Daumengriffen sitzen je zwei Taster. Sie schalten den E-Scooter ein und aus, regeln das Licht und die Unterstützungsstufe.

Trittbrett Fritz Bilder

Trittbrett Fritz Bilder

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Außerdem betätigen die Taster den Blinker von Kellermann, der optional für 250 Euro erworben und selbstständig montiert werden kann. Trittbrett stellt dafür eine Anleitung bereit. In unseren Fall sind sie bereits am E-Scooter. Wir sind von deren Qualität sehr angetan. Sie sitzen sowohl an den Enden der Griffe als auch zusätzlich am hinteren Teil des E-Scooters. Sie sind ausgesprochen hell, sodass sie auch bei strahlendem Sonnenschein gesehen werden. Die hinteren Blinker stehen etwa fünf Zentimeter von E-Scooter ab und sind so stabil, dass sie nicht den Anschein erwecken, leicht abzubrechen. Einen Nachteil hat der Blionker dann doch. Der rechte Blinker kann nur aktiviert werden, wenn man die rechte Hand vom Gashebel nimmt. Einfache Blinker kann man aber auch deutlich günstiger nachrüsten. Mehr dazu in unserem Ratgeber Zubehör & Tuning für E-Scooter: Blinker, smarte Schlösser, GPS-Tracker & Co.

Das simple Farbdisplay sitzt mittig am Lenker. Es spiegelt bei direkter Sonneneinstrahlung etwas, kann aber dennoch meist gut abgelesen werden. Es zeigt neben der Geschwindigkeit unter anderem die Akkukapazität in fünf Balken, die gefahrenen Kilometer und die gewählte Unterstützungsstufe an.

Das Frontlicht sitzt weit oben an der Lenkstange. Das ist gut, um möglichst viel zu sehen, aber auch um gesehen zu werden. Es ist nicht besonders hell, kann jedoch in seinem Abstrahlwinkel angepasst werden. Das hintere Licht ist ordentlich hell, wenn auch nicht so hell wie etwa das Rücklicht des Egret One (Testbericht). Sehr gut: Beim Bremsen leuchtet es zusätzlich auf.

Trittbrett Fritz Bilder

Trittbrett Fritz Bilder TechStage.de

Fahren

Der 500-Watt-Motor mit 48 Volt sitzt im Hinterrad. Er gehört mit zu den stärksten Motoren, die wir bisher im Test hatten und beschleunigt uns entsprechend den Testhügel mit Leichtigkeit hinauf. Allerdings lässt er sich etwas Zeit, bis er das volle Drehmoment erreicht.

Die beiden Bremshebel für die Trommelbremsen an beiden Rädern aktivieren gleichzeitig auch die Motorbremse. Sehr schön finden wir, dass Trittbrett dennoch zusätzlich einen Daumengriff anbringt, der ausschließlich die Motorbremse anspricht. Sie ist fein dosierbar, rekuperiert und blockiert dank einer E-ABS-Funktion nicht. Entsprechend hat sie sich im Alltag bewährt.

Das Fahren selbst fühlt sich butterweich an. Die Federung gehört mit zu den besten, die wir bisher testen durften. Sowohl vorn als auch hinten schluckt sich mühelos Unebenheiten weg. Das gelingt so gut, dass wir uns sogar auf einen Wald-Trail mit Wurzelwerk trauen. Das funktioniert zufriedenstellend. Allerdings müssen Fahrer darauf achten, ihr Körpergewicht weit nach hinten zu lehnen, damit der 10 Zoll große Vorderreifen mit schlauchlosen CST-Reifen nicht an einer Wurzel hängen bleibt. Wäre der Reifen noch größer, etwa wie beim Gomate Steap ER1 Evo (Testbericht), würde der E-Scooter auch diese Hürde anstandslos nehmen. Wir hatten zudem das Gefühl, dass er in Kurven schneller wegrutscht als andere E-Roller. Wir empfehlen allen E-Scooter-Fahrern das Tragen eines Helms. Mehr dazu in unseren großen Ratgeber Den besten Fahrradhelm für E-Bike, MTB & Rennrad finden. Darf es auch smart sein? Dann hilft unsere Bestenliste Die besten smarten Fahrradhelme mit Blinker, Bluetooth & Musik im Test.

Die gute Federung hat den Nachteil, dass sich das Fahren schwammig anfühlt. Denn die Lenkstange ist nicht fix mit dem Rest des E-Scooters verbunden, sondern federt. Das heißt, dass die Lenkstange immer leicht nach vorne und hinten wippt. Daran gewöhnt man sich zwar schnell, dennoch nimmt es dem Trittbrett Fritz etwas an Knackigkeit und Reaktionsfreude.

Der Akku im Trittbrett Fritz ist großzügig dimensioniert. Wählt man die Variante mit 648 Wattstunden, schreibt Trittbrett von einer Reichweite von 60 Kilometern. Wer sich für die Variante mit 864 Wattstunden entscheidet, soll 80 Kilometer weit kommen. Diese Werte können unter Idealbedingungen erreicht werden. Wiegt man jedoch etwas mehr, fährt in kühlen Umgebungen, bremst und beschleunigt viel und hat dazu noch hügeliges Gelände und unebenen Untergrund, reduziert sich die Reichweite mitunter deutlich.

Preis

Beim Kauf stehen Akkuvarianten mit 648 Wattstunden für 1199 Euro und 864 Wattstunden für 1399 Euro zur Verfügung. Der Rabattcode TechStage10 zieht im Online-Shop von Trittbrett 10 Euro vom Kaufpreis ab.

Fazit

Der Trittbrett Fritz ist ein hervorragender E-Scooter vor allem für alle, die regelmäßig Offroad unterwegs sind. Seine Federung gehört mit zu den besten, die wir bisher an einem E-Scooter gesehen haben. Auch bietet er sich für Personen an, die besonders groß und/oder etwas schwerer sind. Eine maximale Zuladung von 140 Kilogramm ist eine echte Ansage. In dem Zusammenhang ist es ebenfalls löblich, dass Trittbrett einen starken Motor und gute Bremsen einbaut. Insgesamt weiß die Verarbeitungsqualität zu überzeugen.

Wer im öffentlichen Straßenverkehr unterwegs ist, sollte sich überlegen, den E-Scooter-Blinker von Kellermann nachzurüsten. Dieser ist zwar mit 250 Euro recht teuer, dafür aber auch besonders hell.

Weniger gut gefällt uns der Klappmechanismus und der etwas zu straffe Daumengriff. Auch führt die Federung dazu, dass die Lenkstange stets wackelt, was zu einem weniger direkten Fahrverhalten führt. Trotz dieser Kritikpunkte gehört der Trittbrett Fritz zu den besten Offroad-E-Scootern, die auch im urbanen Umfeld eine gute Figur machen.

Xiaomi Mi 4 Ultra

Xiaomi Mi 4 Ultra im Test

Der Xiaomi Mi Electric Scooter 4 Ultra schluckt dank toller Federung an Vorder- und Hinterrad mühelos Unebenheiten und sorgt für ein butterweiches Fahrgefühl. Blinker und starker Motor runden das Gesamtpaket ab. Wir machen den Test.

VORTEILE

  • sehr gute Federung
  • Blinker, starker Motor
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
  • helles, gut gerichtetes Frontlicht

NACHTEILE

  • spiegelndes Display
  • hohes Eigengewicht

Xiaomi Mi 4 Ultra im Test

Der Xiaomi Mi Electric Scooter 4 Ultra schluckt dank toller Federung an Vorder- und Hinterrad mühelos Unebenheiten und sorgt für ein butterweiches Fahrgefühl. Blinker und starker Motor runden das Gesamtpaket ab. Wir machen den Test.

Der Xiaomi Mi Electric Scooter 4 Ultra mit Straßenzulassung bietet fest eingebauten Blinker, richtig starken Motor und ordentliche Reichweite. Außerdem setzt der Mi Electric Scooter 4 Ultra auf eine Besonderheit, die man bei Xiaomi-Scootern bisher nicht kannte: Eine Vollfederung an Vorder- und Hinterrad. Das soll für mehr Fahrkomfort sorgen, vor allem abseits asphaltierter Strecken. Was der E-Scooter sonst noch drauf hat und für wen er sich eignet, zeigt dieser Testbericht.

Aktuell kostet er etwa bei Amazon 799 Euro.

Aufbau des Xiaomi Mi Electric Scooter 4 Ultra

Der Aufbau des Xiaomi Mi Electric Scooter 4 Ultra geht leicht von der Hand. Wie man es von den meisten E-Scootern gewohnt ist, muss man lediglich ein paar handgriffe erledigen. Dazu gehört es, den Lenker mittels vier Schrauben zu fixieren, die Reifen auf den empfohlenen Druck aufzupumpen (hier hilft unsere Bestenliste elektrische Luftpumpen), die Schrauben nachzuziehen, optimalerweise einen Helm aufzusetzen (siehe unsere Top 5 der besten smarten Fahrradhelme) und den Akku vor der ersten Fahrt vollständig aufzuladen – schon kann es losgehen.

Wie ist die Optik des Xiaomi Electric Scooter 4 Ultra?

Optisch präsentiert sich der Mi Electric Scooter 4 Ultra elegant im dezenten Grau. Hier wurde auf Farbakzente wie ein rotes Bremskabel, das man es von anderen Xiaomi-E-Scootern kennt, verzichtet. Mit einer Länge von 120 cm ist das Gerät ausgesprochen lang. Das ist nötig, um die Federungen an Vorder- und Hinterrad unterzubringen und minimiert Vibrationen sowie Stöße und ermöglicht eine komfortablere Fahrt. Insgesamt gefällt uns die futuristische Optik des E-Scooters.

Xiaomi Mi Electric Scooter 4 Ultra Aufmacher

Xiaomi Mi Electric Scooter 4 Ultra

Xiaomi Mi Electric Scooter 4 Ultra

Xiaomi Mi Electric Scooter 4 Ultra

Xiaomi Mi Electric Scooter 4 Ultra

Xiaomi Mi Electric Scooter 4 Ultra

Xiaomi Mi Electric Scooter 4 Ultra

Xiaomi Mi Electric Scooter 4 Ultra

Xiaomi Mi Electric Scooter 4 Ultra

Xiaomi Mi Electric Scooter 4 Ultra

Xiaomi Mi Electric Scooter 4 Ultra

Xiaomi Mi Electric Scooter 4 Ultra

Xiaomi Mi Electric Scooter 4 Ultra

Xiaomi Mi Electric Scooter 4 Ultra

Xiaomi Mi Electric Scooter 4 Ultra

Xiaomi Mi Electric Scooter 4 Ultra

Xiaomi Mi Electric Scooter 4 Ultra

Xiaomi Mi Electric Scooter 4 Ultra

Xiaomi Mi Electric Scooter 4 Ultra

Xiaomi Mi Electric Scooter 4 Ultra

Wie gut ist der Xiaomi Electric Scooter 4 Ultra verarbeitet?

Das Trittbrett ist mit einer rutschfesten Gummierung überzogen und mit Abmessungen von 17,5 cm x 50 cm großzügig dimensioniert, damit auch größere Füße einen sicheren Stand finden. Das hintere Schutzblech ist stabil, man sollte sich aber trotzdem nicht darauf stellen. Die Lenkstange hat minimal Spiel, beim Fahren stört das jedoch kaum. Die vordere Federung setzt unterhalb der Lenkstange an, wodurch die Lenkstange fest mit dem Trittbrett verbunden ist. Das bedeutet, dass sich die Lenkung nach wie vor direkt anfühlt.

Das zulässige Gesamtgewicht beträgt 144 kg, das Eigengewicht 24 kg. Damit ist der Mi Electric Scooter 4 Ultra für Personen bis zu 120 kg geeignet. Dank einer IP55-Zertifizierung ist er gegen Strahlwasser aus beliebigem Winkel geschützt. Alles in allem überzeugt der E-Scooter mit einer hochwertigen Verarbeitung ohne offensichtliche Mängel.

Optisch macht der Xiaomi Mi Electric Scooter 4 Ultra einiges her.

Optisch macht der Xiaomi Mi Electric Scooter 4 Ultra einiges her. TechStage.de

Wie gut klappt der Xiaomi Mi Electric Scooter 4 Ultra?

Über einen einfachen, aber stabilen Sicherungshebel an der Lenkstange kann man diese nach hinten umlegen. Dort hakt sie sicher am Schutzblech ein. Zusammengeklappt reduzieren sich die Maße des Scooters auf 120 cm x 54 cm x 61 cm. Das Tragen an der Lenkstange ist zwar möglich, aber mit seinem hohen Gewicht von 24,5 kg kein Vergnügen. Der Vorteil des Zusammenklappens liegt auch darin, dass der E-Scooter so kostenlos in öffentlichen Verkehrsmitteln transportiert werden darf. Zudem passt er so selbst in kleinere Kofferräume.

Der einfache Sicherungshebel am Xiaomi Mi Electric Scooter 4 Ultra.

Der einfache Sicherungshebel am Xiaomi Mi Electric Scooter 4 Ultra. TechStage.de

Lenker des Xiaomi Mi Electric Scooter 4 Ultra

Mit einer Breite von 55 cm ist der Lenker des Mi Electric Scooter 4 Ultra ausgesprochen breit, was für eine gute Kontrolle des Rollers sorgt. Die Lenkergriffe liegen auf einer Höhe von 126 cm – gut für größere Fahrer. Leider lässt sich die Lenkerhöhe nicht verstellen. Die Lenkergriffe sind nicht ergonomisch geformt und könnten daher auf längeren Strecken zu Ermüdungserscheinungen oder gar Schmerzen in den Händen führen. Der Gasgriff auf der rechten Seite ist gut mit dem Daumen zu erreichen, geht aber etwas schwergängig. Auf Dauer kann das ebenfalls zu einer Überanstrengung des Daumens führen.

Auf der linken Seite befinden sich zwei gut erreichbare Knöpfe für die Blinker an den Enden der Lenkstange. So kann man Richtungswechsel frühzeitig anzeigen, ohne eine Hand vom Lenker nehmen zu müssen. Das erhöht die Fahrsicherheit. Die Blinker selbst sind ausreichend hell. Eine kleine Glocke ist unauffällig im Bremshebel integriert.

Display und Licht am Xiaomi Mi Electric Scooter 4 Ultra

Das farbige LC-Display sitzt gut geschützt in der Mitte der Lenkerstange. Es zeigt neben der aktuellen Geschwindigkeit in km/h ohne Nachkommastelle unter anderem auch die Restkapazität des Akkus in Balkenform an. Allerdings ist es bei direkter Sonneneinstrahlung nur schwer abzulesen. Per Knopfdruck schaltet man das helle Frontlicht und das Rücklicht ein. Das Frontlicht befindet sich direkt unterhalb der Lenkerstange, lässt sich aber nicht in der Höhe verstellen. Dennoch ist es angenehm hell und gut auf die Straße ausgerichtet, sodass es den Gegenverkehr nicht blendet.

Wie fährt sich der Xiaomi Mi Electric Scooter 4 Ultra?

Der Xiaomi Mi Electric Scooter 4 Ultra bietet ein sehr angenehmes und komfortables Fahrgefühl. Das liegt an mehreren Faktoren: Zum einen an der guten Ergonomie, die auch größeren Fahrern eine bequeme Haltung auf dem Roller ermöglicht und den 10 Zoll großen, schlauchlosen Reifen, die für zusätzlich Dämpfung sorgen und leise abrollen. Für Einsätze abseits asphaltierter Wege wäre allerdings etwas mehr Profil im Reifen von Vorteil.

Zum anderen kommt die butterweiche Federung an Vorder- und Hinterrad zum Tragen. Sie schluckt Unebenheiten zuverlässig weg und sorgt für ein smoothes Fahrgefühl. In der Stadt ist sie ein Segen bei Bordsteinkanten, Kopfsteinpflaster und Schlaglöchern. Aber vor allem auf unbefestigten Wegen wie Feldwegen spielt sie ihre Stärken voll aus. Selbst bei voller Geschwindigkeit werden Unebenheiten effektiv ausgeglichen. Für schmale Waldwege mit Wurzeln ist der Mi Electric Scooter 4 Ultra aber weniger geeignet, da die Reifen mit 10 Zoll doch eher klein sind und an größeren Hindernissen hängen bleiben könnten.

Angetrieben wird der E-Scooter von einem 500 Watt starken Motor im Hinterrad, der in der Spitze sogar 940 Watt leistet. Damit ist er ausgesprochen kraftvoll und beschleunigt den Roller in der höchsten Unterstützungsstufe innerhalb weniger Sekunden auf 20 km/h. Auch Steigungen sind für den Motor kein Problem. Die von Xiaomi angegebene Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h haben wir per GPS-App nachgemessen und können sie bestätigen. Allerdings wären die in Deutschland maximal erlaubten 20 km/h plus 10 % Toleranz drin gewesen. Einige andere E-Scooter wie der Epowerfun EPF-2 XT 600 (Testbericht) und der Epowerfun EPF-2 City (Testbericht) fahren schneller.

Gebremst wird beim Mi Electric Scooter 4 Ultra über einen Bremsgriff, der eine Trommelbremse am Vorderrad und gleichzeitig die elektrische Motorbremse am Hinterrad aktiviert. Dieses Zusammenspiel funktioniert zuverlässig und ermöglicht ein sicheres Abbremsen. Auch sanfte Bremsmanöver sind damit gut dosierbar.

Wie groß ist der Akku des Xiaomi Mi Electric Scooter 4 Ultra?

Der Akku des Xiaomi Mi Electric Scooter 4 Ultra hat eine Kapazität von 561 Wh. Das ist ein ordentlicher, aber kein herausragender Wert. In unserer Bestenliste der E-Scooter mit dem größten Akku schafft er es immerhin auf einen der hinteren Plätze. Von einer Ultra-Version hätten wir uns hier etwas mehr erhofft. Laut Herstellerangaben soll eine Maximalreichweite von 70 km möglich sein. Allerdings wurde dieser Wert unter Idealbedingungen ermittelt, das heißt mit einem 75 kg leichten Fahrer bei konstant 15 km/h auf ebener Strecke ohne Windeinfluss bei etwa 25 °C Außentemperatur.

In der Praxis sieht das natürlich anders aus. Bei unserem Test mit einem 85 kg schweren Fahrer im Stopp-&-Go-Stadtverkehr mit einigen Ausflügen auf Feldwege haben wir immerhin noch gute 45 km Reichweite ermittelt. Dieser Wert lässt sich nicht verallgemeinern, da viele individuelle Faktoren wie Fahrergewicht, Streckenprofil, Beschaffenheit des Untergrunds, Außentemperatur, Reifendruck und Fahrstil die Reichweite beeinflussen.

Der Akku lässt sich nicht entnehmen, um ihn separat zu laden oder durch einen Ersatzakku zu tauschen. Aufgeladen wird er über das mitgelieferte Netzteil. Eine volle Ladung dauert circa sechs Stunden.

Was kostet der Xiaomi Mi Electric Scooter 4 Ultra?

Als der Xiaomi Mi Electric Scooter 4 Ultra auf den Markt kam, lag sein Preis konstant über 1000 Euro. Inzwischen ist er deutlich günstiger geworden. Aktuell kostet er etwa bei Amazon 799 Euro.

Fazit

Mit dem Mi Electric Scooter 4 Ultra hat Xiaomi einen sehr guten E-Scooter vorgestellt, der vor allem mit seinem exzellenten Fahrkomfort dank der Federung an Vorder- und Hinterrad punktet. Schlaglöcher, Kopfsteinpflaster und unebene Feldwege sind damit kein Problem mehr. In Verbindung mit den großen 10-Zoll-Reifen ergibt sich ein angenehmes, komfortables Fahrgefühl. Der starke Motor beschleunigt zügig und meistert auch Steigungen problemlos. Die 20 km/h Höchstgeschwindigkeit werden zuverlässig erreicht.

Ebenfalls positiv fallen die fest integrierten Blinker auf, mit denen man sicherer im Straßenverkehr ist. Das farbige Display liefert alle wichtigen Informationen auf einen Blick. Schade nur, dass es bei Sonneneinstrahlung etwas schwer abzulesen ist. Weniger gut gefällt uns das hohe Eigengewicht.

Verarbeitung und Qualität bewegen sich auf dem hohen Niveau, das man von Xiaomi erwartet. Hier haben wir keine offensichtlichen Schwächen festgestellt. Auch optisch macht der große E-Roller in dezentem Grau eine gute Figur. Allerdings könnte er einigen vielleicht zu farblos sein. Insgesamt schnürt Xiaomi hier ein beeindruckendes Gesamtpaket. Gerade die sanfte Federung sucht ihresgleichen und ist sowohl in der Stadt als auch auf dem Land ein echter Segen.

Slidefox NT

Slidefox NT im Test

Der Slidefox NT beeindruckt im Test mit futuristisch-schickem Design, bärenstarkem Motor und richtig großen Akku. Auch die gute Verarbeitung, der Doppel-Blinker und die Federung wissen zu gefallen.

VORTEILE

  • starker Motor, großer Akku
  • Federung sowie Blinker vorn und hinten
  • schicke Optik, hochwertige Verarbeitung

NACHTEILE

  • Federung zu hart
  • hohes Eigengewicht

Slidefox NT im Test

Der Slidefox NT beeindruckt im Test mit futuristisch-schickem Design, bärenstarkem Motor und richtig großen Akku. Auch die gute Verarbeitung, der Doppel-Blinker und die Federung wissen zu gefallen.

Slidefox ist hierzulande noch ein recht unbekannter Hersteller von E-Scootern. Dabei haben sie mit dem Slidefox NT einen Elektroscooter im Programm, der sich vor der Konkurrenz nicht zu verstecken braucht – im Gegenteil. Mit seinem spektakulären Design, dem leistungsstarken Motor und der enormen Reichweite hat er das Zeug, in unseren Bestenlisten weit nach vorne zu fahren. Ob der Slidefox NT hält, was das Datenblatt verspricht, zeigen wir in diesem Testbericht.

Der Slidefox NT kommt in einer Variante mit einem 720-Wh-Akku und in einer Variante mit 912-Wh-Akku. Der kleine Slidefox NT kostet regulär 899 Euro, der große 1179 Euro.

Hier versteckt sich der starke Motor des Slidefox NT.

Hier versteckt sich der starke Motor des Slidefox NT. TechStage.de

Versicherung

Fahrradfahren hat nachweislich positive Auswirkungen auf die Gesundheit – selbst E-Bikes sind viel besser als etwa Autofahren. Doch selbst die vorsichtigsten Fahrer können die Gefahr eines Unfalls nie zu 100 Prozent ausschließen. Wir empfehlen deshalb Zusatzversicherungen, um die möglichen negativen Konsequenzen abzumildern.

Bei vielen Versicherungen lohnt sich das Vergleichen wirklich. Denn wer regelmäßig vergleicht, spart gut und gerne mehrere hundert Euro im Jahr. Wo man am meisten spart, zeigen die Tarifrechner von heise online.

Wie gelingt der Aufbau des Slidefox NT?

Der Aufbau des Slidefox NT geht schnell und einfach von der Hand. Lediglich vier Schrauben sind nötig, um den Lenker zu fixieren. Noch die Reifen aufpumpen, Schrauben nachziehen und los geht’s. Allerdings empfehlen wir dringend, bei der Fahrt einen Helm zu tragen. Mehr dazu in unserer Top 5: Die besten smarten Fahrradhelme mit Blinker, Bluetooth & Musik im Test.

Wie gut schaut der Slidefox NT aus?

Optisch präsentiert sich der Slidefox NT überaus schick und futuristisch. Sein Rahmen ist zum Großteil in mattem Silber und mattem Schwarz gehalten. Einige blaue Elemente, etwa als Ring um die Reifen, setzen spannende Akzente. Insgesamt wirkt der E-Scooter wie aus einem Guss. Dank seines außergewöhnlichen Rahmendesigns hat er einen hohen Wiedererkennungswert. Durch die vielen Öffnungen im Rahmen eignet er sich hervorragend für normale Fahrradschlösser. Mehr Informationen dazu finden sich in unserem Ratgeber Das beste E-Scooter-Zubehör: Blinker, smartes Schloss, GPS-Tracker, Tuning & Co. Gut: Kabel sind nur wenige zu sehen. Die vordere Federung erinnert etwas an die des Xiaomi Mi 4 Ultra (Testbericht) und sieht richtig futuristisch aus.

Ist der Slidefox NT gut verarbeitet?

Der Slidefox NT scheint sehr robust zu sein. Das hintere Schutzblech hat einen Aufkleber, dass man nicht draufsteigen soll. Im Praxistest konnte ihm jedoch selbst ein fester Tritt nichts anhaben. Mit einer maximalen Zuladung von 125 kg trägt der E-Scooter auch schwerere Personen. Schön: Die Lenkstange ist erfreulich dick und wackelt nicht. Auch der Ständer ist sehr elegant im Rahmen integriert.

Slidefox NT Bilder

Slidefox NT Bilder

Slidefox NT Bilder

Slidefox NT Bilder

Slidefox NT Bilder

Slidefox NT Bilder

Slidefox NT Bilder

Slidefox NT Bilder

Slidefox NT Bilder

Slidefox NT Bilder

Slidefox NT Bilder

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Der Klappmechanismus am Slidefox NT

Die Maße betragen 119 × 58 × 116 cm im ausgeklappten und 119 × 58 × 55 cm im gefalteten Zustand. Ungewöhnlich ist der Klappmechanismus, denn die Lenkerstange rastet nicht wie meist üblich am hinteren Schutzblech ein. Stattdessen fixiert ein Haken nahe des Sicherungshebels die Lenkstange. So lässt sich der E-Scooter auch zusammengeklappt tragen. Wegen des hohen Gewichts von 24,5 kg macht das auf Dauer aber wenig Spaß. Für den gelegentlichen Transport, etwa in der Bahn oder im Auto, ist dieser Mechanismus aber geeignet.

Wie ist der Lenker des Slidefox NT?

Der Blinker am Slidefox NT ist hell und gut zu sehen.

Der Blinker am Slidefox NT ist hell und gut zu sehen. TechStage.de

Der Lenker ist mit 59 cm sehr breit und hat schick designte und gleichzeitig griffige Lenkergriffe. Allerdings sind diese nicht ergonomisch geformt, sodass die Hände bei langen Fahrten ermüden können.

An den Lenkerenden sitzen die Blinker. Zusätzlich blinkt der Slidefox NT auch auf Höhe des Hinterrads. Das erhöht die Sichtbarkeit deutlich, da die Blinker so auch von der Seite gut zu sehen sind. Die hellen Blinker am Heck stehen leicht ab, sind aber flexibel, sodass sie nicht kaputtgehen, falls man mal irgendwo hängen bleibt. Der größte Vorteil der Blinker: Man muss die Hände nicht mehr vom Lenker nehmen, um einen Richtungswechsel anzuzeigen.

Aktiviert werden die Blinker über zwei gut erreichbare Schalter auf der linken Seite des Lenkers. Ja, richtig gelesen, Schalter, nicht Taster. Das heißt, wenn wir den Schalter für den linken Blinker drücken, während der rechte noch aktiviert ist, müssen wir beim nächsten Rechtsblinken erst den Schalter ausschalten, bevor wir ihn wieder aktivieren können. Klingt kompliziert, ist es auch. Das wäre mit Tastern statt Schaltern einfacher gewesen. Der Gashebel auf der rechten Seite ist angenehm leichtgängig, sodass der Daumen nicht so schnell ermüdet.

Licht & Display am Slidefox NT

Ein großes, helles LED-Display ist sehr schick in der Lenkermitte integriert. Es ist auch bei strahlendem Sonnenlicht noch gut ablesbar und zeigt Geschwindigkeit, Akkustand in Balken, Licht und Unterstützungsstufe an. Das Frontlicht ist hell und lässt sich in der Höhe anpassen. Es sitzt weit oben, direkt unter dem Lenker. Das ist gut, da es so den Weg besser ausleuchtet und der E-Scooter auch von Weitem gesehen wird. Toll: Das Rücklicht leuchtet beim Bremsen zusätzlich auf. So werden nachfolgende Verkehrsteilnehmer gewarnt.

Es gibt auch eine App, über die sich unter anderem Updates einspielen lassen. Außerdem kann man dort seine Fahrdaten wie Geschwindigkeit oder Strecke auslesen. Praktisch: Es lässt sich eine Wegfahrsperre aktivieren. Trotzdem sollte der E-Scooter immer mit einem stabilen Schloss gesichert werden, damit er nicht einfach weggetragen werden kann. Dazu empfehlen wir unseren Ratgeber Fahrradschloss für E-Bike & E-Scooter: Smart, mit App, Alarm & GPS.

Wie fährt sich der Slidefox NT?

Die dicken Reifen des Slidefox NT greifen gut.

Die dicken Reifen des Slidefox NT greifen gut. TechStage.de

Das große und breite Trittbrett ist gummiert. Die 10-Zoll-Reifen sind stolze 3 Zoll dick und greifen richtig gut. Die Federung vorne und hinten ist allerdings etwas zu straff eingestellt. Dadurch kann es auf Dauer unangenehm sein, Feldwege oder holpriges Pflaster zu befahren. Trotzdem ist es ein Quantensprung im Vergleich zu einem E-Scooter ohne Federung. Bordsteine oder Pflastersteine sind so kein Problem.

Der Motor am Hinterrad ist unglaublich stark. 500 Watt beträgt seine Nennleistung, 1200 Watt die Spitzenleistung. Damit gehört er zu den kräftigsten Motoren, die es aktuell in E-Scootern gibt. Eine Angabe zu den maximalen Newtonmetern haben wir nicht gefunden. Der Motor beschleunigt den Slidefox NT in Windeseile auf Maximalgeschwindigkeit. Auch steilere Steigungen meistert er mühelos. Mit etwas über 20 km/h Höchstgeschwindigkeit bewegt er sich im legalen Rahmen.

Am Vorder- und Hinterrad sitzen mechanische Scheibenbremsen. Diese schalten automatisch die Motorbremse hinzu. Die Bremswirkung ist hervorragend, lässt sich aber auch gut dosieren. So kommt man jederzeit schnell und sicher zum Stehen.

Wie hoch ist die Reichweite des Slidefox NT?

Der Slidefox NT ist in zwei Akku-Varianten erhältlich: 720 Wh und 912 Wh. Wir haben die Version mit dem 912 Wh Akku im Test. Laut Slidefox soll man damit bis zu 87 km weit fahren können. Diese Reichweite wurde jedoch unter Idealbedingungen ermittelt: Eine leichte Person fährt mit mittlerer Geschwindigkeit auf ebener Strecke bei perfekten Wetterbedingungen. In der Realität fällt die Reichweite deutlich geringer aus. Faktoren wie das Fahrergewicht, viele Steigungen, hohe Geschwindigkeiten, ständiges Anfahren und Bremsen sowie Kälte reduzieren die Reichweite. Wir kommen im Test auf immer noch sehr gute 40 km. Das Netzteil benötigt etwa 8 Stunden für eine komplette Ladung.

Preis

Der Slidefox NT kommt in einer Variante mit einem 720-Wh-Akku und in einer Variante mit 912-Wh-Akku. Der kleine Slidefox NT kostet regulär 899 Euro, der große 1179 Euro.

Fazit

Der Slidefox NT ist ein sehr gelungener E-Scooter, der optisch wie technisch überzeugt. Sein futuristisch-schickes Design ist ein Hingucker und verleiht ihm einen hohen Wiedererkennungswert. Auch haptisch gefällt er mit einer robusten Verarbeitung und hochwertigen Materialien. Besonders gefallen haben uns die serienmäßigen Blinker vorn und hinten, die ein deutliches Plus an Sicherheit bringen. Der bärenstarke Motor beschleunigt den Slidefox NT mit Wucht und macht dabei richtig Spaß. Auch die enorme Reichweite von bis zu 87 km sucht ihresgleichen. Die Vollfederung schluckt die meisten Unebenheiten weg und sorgt für ein komfortables Fahrgefühl.

Einzige Kritikpunkte: Die Federung ist etwas zu straff eingestellt und das hohe Gewicht schränkt die Transportmöglichkeiten etwas ein. In Summe ist der Slidefox NT aber ein absolutes Top-Modell, das auch anspruchsvolle Nutzer überzeugt. Der Preis ist in Anbetracht der gebotenen Leistung gerechtfertigt.

Streetbooster Pollux

Streetbooster Pollux im Test

Massiv wie ein E-Scooter zum Mieten und wahnsinnig stark: Wir haben uns im Test den Streetbooster Pollux mit Wechselakku, Federung, Blinker und extra-dicken Reifen ganz genau angeschaut.

VORTEILE

  • stabile Bauweise mit starkem Motor
  • Wechselakku, Blinker
  • dicke und große Reifen

NACHTEILE

  • kein Klappmechanismus
  • Lenkerzentrierung gewöhnungsbedürftig
  • harte Federung

Streetbooster Pollux im Test

Massiv wie ein E-Scooter zum Mieten und wahnsinnig stark: Wir haben uns im Test den Streetbooster Pollux mit Wechselakku, Federung, Blinker und extra-dicken Reifen ganz genau angeschaut.

Streetbooster gehört zu den großen E-Scooter-Marken am deutschen Markt. Schon im Jahr 2021 zeigten sie mit dem Streetbooster One (Testbericht), dass sie richtig gute E-Scooter bauen. Mit dem 2024er-Modell Streetbooster Sirius (Testbericht) legen sie eine ganze Schippe drauf. Der neuere elektrische Tretroller hat einen Wechselakku, kommt mit guter Verarbeitung, zeigt einen extrem einfachen und effizienten Klappmechanismus, bietet einen Blinker, einen starken Motor und tolles Fahrverhalten.

Der große Bruder, Streetbooster Pollux, ist ein ganz anderes Kaliber als der Streetbooster Sirius. Denn der Pollux ist massiv, kommt mit einer Federung an beiden Rädern, einen deutlich größeren, aber noch immer wechselbaren Akku und einem extrem starken Motor. Damit bietet er sich für Fahrten abseits betonierter Straßen, etwa auf Feldwegen an.

Der Streetbooster Pollux hat sowohl vorn als auch hinten eine Federung. Damit ist es mit ihm deutlich angenehmer, unebene Strecken wie einen Feldweg oder Pflastersteine entlangzufahren, als mit einem ungefederten E-Scooter wie dem Xiaomi Mi 4 Pro (Testbericht). Positiv wirken sich auch die massive Bauweise, die dicken 12-Zoll-Reifen und der sehr breite Lenker auf das Fahrgefühl aus. Der superstarke Motor schafft es, auch schwere Personen bis 144 kg flott auf die maximal erlaubte Geschwindigkeit zu beschleunigen. Toll auch, dass Streetbooster einen Akku zum Wechseln einbaut. So kann der Pollux vor der Tür stehen bleiben, während der Akku in der Wohnung lädt.

Der Wechselakku am Streetbooster Pollux hat einen praktischen Haltegriff aus Kunstleder.

Der Wechselakku am Streetbooster Pollux hat einen praktischen Haltegriff aus Kunstleder. TechStage.de

Ist das ein Leih-Scooter?“ Diese Frage höre ich während des Tests gleich mehrfach. Kein Wunder, wirkt der Pollux dank dicker Lenkstange und 12-Zoll-Reifen sowie sehr breitem Trittbrett und Lenker tatsächlich wie ein E-Scooter von Lime, Bolt oder Voi. Zudem gibt es ihn neben Grau in einer knallgrünen Variante, die diesen Eindruck noch verstärkt. Auch wenn es sich nicht um einen E-Scooter zum Mieten handelt, wirkt er dennoch ähnlich unzerstörbar wie der Mytier (Testbericht). Kein Wunder also, dass der Pollux eine maximale Zuladung von 144 kg erlaubt.

Die stabile Bauart hat auch Nachteile. So verzichtet der Streetbooster Pollux mit den Maßen 132 cm x 69,5 cm x 122 cm auf einen Klappmechanismus. Das macht es nicht nur schwerer, ihn platzsparend zu verstauen oder mit dem Auto zu transportieren. Auch darf er so wie ein Fahrrad nur mit zusätzlichem Ticket in öffentlichen Verkehrsmitteln transportiert werden. Klapp-E-Scooter fahren genauso kostenlos mit wie E-Klappräder (Bestenliste). Auch ist es wegen des fehlenden Klappmechanimus schwer, den gut 36 kg schweren E-Scooter eine Treppe hoch- oder runterzutragen. Nett: An der Lenkstange sitzt ein kleiner Haken für Rucksack oder Einkaufstüte.

Streetbooster Pollux Bilder

Streetbooster Pollux

Streetbooster Pollux

Streetbooster Pollux

Streetbooster Pollux

Streetbooster Pollux

Streetbooster Pollux

Streetbooster Pollux

Streetbooster Pollux

Streetbooster Pollux

Streetbooster Pollux

Streetbooster Pollux

Streetbooster Pollux

Streetbooster Pollux

Streetbooster Pollux

Streetbooster Pollux

Streetbooster Pollux

Streetbooster Pollux

Streetbooster Pollux

Lenker & Display

Der 122 cm hohe Lenker ist stark nach oben gebogen und erinnert etwas an ein Fahrrad für Rentner. Immerhin ist er mit fast 70 cm unfassbar breit, was sich positiv auf das Fahrgefühl auswirkt. An den Enden der angenehm gummierten Lenkgriffe sitzt der über zwei gut erreichbare Taster aktivierbare Blinker. Auf der rechten Seite ist der Daumengriff zum Beschleunigen und eine in den Bremsgriff integrierte Klingel. Eine elektrische Hupe gibt es nicht.

Mittig des Lenkers sitzt das farbige Display. Es zeigt neben der aktuellen Geschwindigkeit ohne Nachkommastelle zudem die gewählte Unterstützungsstufe und die Restkapazität des Akkus in fünf Balken an. Der einzige Knopf unterhalb des Displays, welches sich auch bei Sonnenschein noch ablesen lässt, schaltet den E-Scooter ein und aus, wechselt die Unterstützung und regelt das Licht. Das Frontlicht sitzt etwas zu tief am unteren Ende der Lenkstange. Es ist ausreichend hell und in der Höhe des Abstrahlwinkels variabel. Das Rücklicht leuchtet zusätzlich beim Bremsen auf.

Streetbooster Pollux

Streetbooster Pollux TechStage.de

Wie fährt sich der Streetbooster Pollux?

Der Streetbooster Pollux wirkt nicht nur wie ein Panzer, er fährt sich auch so. Wir kennen kaum einen anderen E-Scooter, der sich derart unbeirrbar seinen Weg bahnt. Dank der stabilen Verarbeitung wackelt beim Fahren nichts. Auch die superbreiten und mit 12 Zoll sehr großen Reifen tragen ihren Teil für eine möglichst sanfte Fahrt bei. Bordsteine sind für sie gar kein Problem. Etwas enttäuscht sind wir von der Federung, die sowohl vorn als auch hinten zu straff eingestellt ist. Wir gehen davon aus, dass man sie mit dem richtigen Werkzeug anpassen (lassen) kann.

Der Motor bietet bei 48 V eine Nennleistung von 500 W und schafft in der Spitze 1200 W. Dabei bietet er 35 Nm. Damit gehört er mit zu den stärksten Motoren, die wir bisher in einem E-Scooter gesehen haben. Er kann gar mit den Vmax VX2 Pro (Testbericht) mithalten. Bei 20 km/h plus 10 % regelt er sanft ab. Am Vorderrad sitzt eine Trommelbremse, am Hinterrad eine Scheibenbremse. Beide greifen gut und bringen uns flott zum Stehen. Interessanterweise kommt hier keine kombinierte oder dedizierte elektrische Bremse zum Einsatz.

Streetbooster Pollux

Streetbooster Pollux TechStage.de

Der Lenker des Pollux richtet sich über einen Federmechanismus stets wieder nach vorne aus. Warum, das weiß wohl nur Streetbooster selbst. Uns zumindest erschließt sich der Sinn nicht. Denn beim Fahren stört das mehr, als es nutzt. So muss der Fahrer bei jeder kleinen Kurve stets erst einen kleinen Widerstand überwinden. Wahrscheinlich gewöhnt man sich nach einiger Zeit daran. Wir empfinden es jedoch als störend und als deutlichen Minuspunkt beim ansonsten so tollen Fahrgefühl.

Wie weit fährt der Streetbooster Pollux

Der Akku hat eine Kapazität von 552 Wh. Streetbooster spricht unter Optimalbedingungen von einer Reichweite von 55 km und unter Normalbedingungen von 42 km. Diese Reichweiten können unserer Erfahrung nach erreicht werden. Wer jedoch in kaltem Wetter deutlich schwerer als 80 kg ist und viel Stopp-&-Go fährt, muss mit weniger rechnen.

Was kostet der Streetbooster Pollux?

Der Pollux kostet direkt bei Streetbooster 1399 Euro. Dort gibt es auch diverses Zubehör wie eine Klickfix-Halterung für Taschen und Körbe für 35 Euro.

Fazit

Der Streetbooster Pullux ist ein Biest! Selten haben wir abseits von E-Scootern zum Mieten stabilere Elektroroller gesehen. Dazu kommt der extrem starke Motor, sehr große und dicke Reifen und der Wechselakku. Die Federung ist im Grunde gut, für unser Empfinden aber zu hart eingestellt. Auch das Fehlen eines Klappmechanismus‘ könnte einige Käufer abschrecken. Er kostet direkt bei Streetbooster 1399 Euro.

Isinwheel T4

Isinwheel T4 im Test

Der Isinwheel T4 ist ein geländetauglicher E-Scooter mit Vollfederung, dicken Luftreifen, kräftigem Motor und Blinker. Wir sind ihn in der Stadt und im Gelände gefahren und zeigen im Test, ob sich der Kauf des Offroad-E-Scooters lohnt.

VORTEILE

  • Vollfederungssystem und starker 1000-Watt-Motor
  • schmale Abmessungen im zusammengeklappten Zustand
  • hohe Zuladung bis 150 kg

NACHTEILE

  • Lenkstange wackelt leicht
  • zunächst schwergängiger Klappmechanismus
  • maximale Höchstgeschwindigkeit von 19 km/h

Isinwheel T4 im Test

Der Isinwheel T4 ist ein geländetauglicher E-Scooter mit Vollfederung, dicken Luftreifen, kräftigem Motor und Blinker. Wir sind ihn in der Stadt und im Gelände gefahren und zeigen im Test, ob sich der Kauf des Offroad-E-Scooters lohnt.

E-Scooter entwickeln sich weiter. Neben klassischen Modellen für die Stadt gibt es zunehmend bezahlbare Modelle, die sich auch abseits von befestigten Straßen wohlfühlen. Ein gutes Beispiel dafür ist unser Testsieger im Bereich Offroad-E-Scooter, der hervorragende Joyor Y8-S (Testbericht). Diesen zeichnet neben einer sehr guten Federung an beiden Rädern außerdem ein riesiger 1248 Wattstunden großer Akku, ein solider Klappmechanismus und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis aus.

Nun steht ihm der Isinwheel T4 gegenüber. Dieser soll ebenfalls eine gute Federung bieten und mit 569 Euro beim Hersteller etwas weniger kosten. Dafür kommt der Isinwheel T4 allerdings auch mit einem deutlich kleineren Akku von 600 Wattstunden. Lohnt sich der Kauf des geländetauglichen E-Rollers mit Straßenzulassung? Das zeigt unser Test.

Optik & Verarbeitung des Isinwheel T4

Direkt nach dem Auspacken ist der Isinwheel T4 bereits komplett fahrbereit. Das ist ungewöhnlich, müssen E-Scooter gewöhnlich erst noch mit wenigen Schrauben montiert werden. Möglich macht dies ein durchdachter Klappmechanismus, bei dem sich auch die Lenkergriffe anlegen lassen. So passt er bereits komplett aufgebaut in den Versandkarton.

 Kabelchaos hinterm Lenker.

Isinwheel T4: Kabelchaos hinterm Lenker. TechStage.de

Natürlich sollten trotzdem alle Schraubverbindungen kontrolliert und gegebenenfalls nachgezogen und die Reifen aufgepumpt werden. Die Besten zeigen wir in unserer Top 10: Die beste elektrische Luftpumpe mit Akku. Beim Fahren empfehlen wir aus Sicherheitsgründen dringend das Tragen eines Helms. Eine spannende Alternative zu herkömmlichen Modellen zeigt unsere Bestenliste: Top 7: Der beste smarte Fahrradhelm.

Zusammengeklappt ist der E-Scooter nur 25 Zentimeter breit, was ihn interessant für alle macht, die ihn etwa in öffentlichen Verkehrsmitteln oder in kleinen Kofferräumen transportieren wollen. Allerdings funktioniert der Sicherungshebel zum Umklappen der Lenkstange etwas schwergängig. Hier ist Kraft nötig. Nach ein paar mal Benutzen geht das Umklappen schon mit weniger Kraftaufwand von der Hand. Zusammengeklappt lässt der 24 Kilogramm schwere E-Roller gut an der Lenkstange hochgehoben werden.

Optisch fällt der Isinwheel T4 wegen seiner extra breiten und dicken Reifen mit tiefem Profil auf. Dazu kommt die an den Enden des vorderen und hinteren Kotflügels sichtbare Federung, die massiv und stabil wirkt. Die Farbe des E-Scooters ist ein dezentes Mattschwarz, das lediglich von einigen dunkelroten Akzenten an der Lenkstange, dem Sicherungshebel und der hinteren Federung durchbrochen wird.

Isinwheel T4 Bilder

Isinwheel T4

Isinwheel T4

Isinwheel T4

Isinwheel T4

Isinwheel T4

Isinwheel T4

Isinwheel T4

Isinwheel T4

Isinwheel T4

Isinwheel T4

Isinwheel T4

Isinwheel T4

Isinwheel T4

Isinwheel T4

Isinwheel T4

Isinwheel T4

Isinwheel T4

Isinwheel T4

Isinwheel T4

Isinwheel T4

Isinwheel T4

Isinwheel T4

Insgesamt wirkt die Verarbeitung des Isinwheel T4 ordentlich. Lediglich das leichte Wackeln der Lenkstange, was zum einen durch deren Höhenverstellbarkeit (zwischen 100 Zentimeter und 130 Zentimeter) und zum anderen durch die Federung zustande kommt, stört den sonst sehr robusten Eindruck etwas. Dieses Wackeln kennen wir aber bereits von anderen vollgefederten E-Scootern wie dem Joyor Y8-S. Die zusätzliche Höhenverstellbarkeit der Lenkstange führt zu einem wilden Kabelmanagement hinter dem Lenker. Dieses Kabelchaos reduziert sich, wenn der Lenker voll ausgefahren ist.

Das sensible hintere Schutzblech wird von einer Metallplatte geschützt. Diese hat passende Aussparungen, um etwa ein Schloss zu befestigen. Mehr dazu in unserem Ratgeber Fahrradschloss für E-Bike & E-Scooter: Smart, mit App, Alarm & GPS. Mit einer maximalen Zuladung von 150 Kilogramm gehört der Isinwheel T4 zu den E-Scootern mit der höchsten Belastbarkeit. Zudem ist er nach IP54 gegen Spritzwasser geschützt. Wir sind im Test durch tiefe Wasserpfützen gefahren. Dabei wurden unsere Füße trotz vorhandenem Schutzblech vorn und hinten etwas nass. Das meiste Wasser haben die Schutzbleche aber abgehalten – leicht nasse Füße sind bei solchen Manövern normal.

Lenker & Display des Isinwheel T4

Die Lenkergriffe sind weich und bequem, wenn auch nicht ergonomisch geformt. In der Mitte des Lenkers sitzt ein großes, gut ablesbares Farb-Display. Es informiert über die gewählte Unterstützungsstufe, die Restkapazität des Akkus, die aktuelle Geschwindigkeit sowie gefahrene Tageskilometer und Gesamtkilometer. Daneben sitzt eine Steuerungseinheit mit fünf Tastern, wobei einer davon keine Funktion hat. Ein weiterer Taster schaltet zwischen der Anzeige von Kilometern und Meilen um. Dieses Feature nutzt man im Alltag eher selten; hier wäre kein dedizierter Knopf nötig gewesen.

 Der Lenker klappt auf Wunsch um.

Isinwheel T4: Der Lenker klappt auf Wunsch um. TechStage.de

Das Licht am Isinwheel T4

Die Beleuchtung ist an den Stromkreislauf gekoppelt. Das vordere Licht ist ausreichend hell und in der Höhe verstellbar. Allerdings sitzt es recht weit unten an der Lenkstange, was die Sichtbarkeit beeinträchtigt. Je höher, desto besser. Das Rücklicht leuchtet eher etwas zu weit nach oben und könnte so den nachfolgenden Verkehr blenden. Leider leuchtet das hintere Licht beim Bremsen nicht heller auf – das wäre ein zusätzliches Sicherheitsplus. Neben dem Trittbrett gibt es eine seitliche Beleuchtung, die jedoch für den deutschen Markt deaktiviert wurde, damit der Isinwheel T4 eine Straßenzulassung (ABE) erhält.

Eine gern gesehene Zusatzausstattung des Isinwheel T4 sind die an den Enden des Lenkers angebrachten Blinker (leider nicht am Heck des E-Scooters), die über einen Kipptaster aktiviert werden. Der Blinker schaltet sich nicht automatisch wieder aus. Der Fahrer muss hier also aufpassen, das Abschalten nicht zu vergessen. Immerhin piept der Blinker als Erinnerungshilfe.

So fährt sich der Isinwheel T4

Dank der sehr guten Ergonomie fährt sich der Isinwheel T4 auch auf langen Strecken angenehm. Dazu tragen die bequemen Griffe und der dank Höhenverstellung optimal einstellbare Lenker maßgeblich bei.

 Die Federung sitzt straff, ist aber gut.

Isinwheel T4: Die Federung sitzt straff, ist aber gut. TechStage.de

Der im Hinterrad sitzende Motor hat eine Nennleistung von 500 und eine Spitzenleistung von 1000 Watt. Leider gibt der Hersteller keine Angabe zu den Newtonmetern. Dennoch beweist sich der Motor im Test als stark. Nach einer kurzen Verzögerung nach dem Betätigen des Daumengriffs gibt der Motor zügig sein volles Drehmoment frei und beschleunigt den E-Scooter in der höchsten Unterstützungsstufe flott auf die per Display angezeigte Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h. Auch eine schnellere Fahrt zeigt es nur mit 20,0 km/h an. Bei unserer GPS-Messung schafft der Isinwheel T4 maximal 19 km/h. Das ist schade, denn bei E-Scootern wären laut Gesetzgeber bis zu 20 km/h plus Toleranz, also 22 km/h, erlaubt.

Die am Vorder- und Hinterrad eingebauten mechanischen Scheibenbremsen greifen im Test richtig gut. Auch eine elektrische Bremse ist integriert, die sich bei jeder Bremsung zuschaltet. Trotzdem lässt sich der E-Scooter aber auch sehr gefühlvoll abbremsen. Bei einer Vollbremsung kommt der T4 sehr schnell zum Stehen.

Richtig in seinem Element ist der Isinwheel T4 abseits der Straße im Gelände. Hier spielt die Vollfederung ihre Stärken aus. Während sie sich auf Asphalt manchmal etwas straff anfühlt, ist dies im Offroad-Bereich genau richtig. Auch die breiten, mit grobem Profil versehenen 10-Zoll-Luftreifen beißen sich förmlich in weichem Untergrund fest und vermitteln selbst bei schnelleren Fahrten über Stock und Stein ein sicheres Fahrgefühl. Feldwege, Waldpassagen und matschige Abschnitte überwindet der Isinwheel T4 mit Leichtigkeit. Die Fahrt abseits asphaltierter Wege macht mit diesem E-Scooter richtig Laune!

 Zusammengeklappt.

Isinwheel T4: Zusammengeklappt. TechStage.de

Akku des Isinwheel T4

Der Akku hat eine Kapazität von 600 Wattstunden (Wh). Das ist für einen Offroad-E-Scooter dieser Preisklasse zwar ordentlich, reicht aber lange nicht an die Kapazität des Joyor Y8-S (Testbericht) mit riesigen 1248 Wh heran. Isinwheel bewirbt den T4 mit einer Reichweite von bis zu 70 Kilometern. Dieser Wert dürfte aber nur unter absoluten Idealbedingungen erreicht werden. Entscheidend für die tatsächliche Reichweite sind Faktoren wie das Gewicht des Fahrers, die Umgebungstemperatur, die Bodenbeschaffenheit, der Reifendruck, der individuelle Fahrstil und die Topographie. Im Test kamen wir im realistischen Fahrbetrieb mit einer Akkuladung rund 25 bis 30 Kilometer weit. Insgesamt ist das ein guter Wert, der für die meisten innerstädtischen Entfernungen und auch kleinere Touren im Gelände locker ausreichen sollte. Wer einen E-Scooter für richtig lange Strecken sucht, sollte sich unsere Top 10: E-Scooter mit der besten Reichweite durchlesen.

Preis: So viel kostet der Isinwheel T4

Aktuell kostet der Isinwheel T4 im Onlineshop des Herstellers 569 Euro. Damit ist er für einen vollgefederten E-Scooter mit Straßenzulassung günstig. Insgesamt ist das Preis-Leistungs-Verhältnis des Isinwheel T4 angesichts seiner Ausstattung und Performance als gut zu bezeichnen.

Fazit

Der Isinwheel T4 ist ein gelungener Offroad-E-Scooter, der auch in der Stadt eine gute Figur macht. Er trumpft mit einer effektiven Vollfederung, griffigen Reifen, einem starken Motor, guten Bremsen und einem Blinker auf. Dazu kommt der durchdachte Klappmechanismus, der durch besonders schmale Faltmaße überzeugt. Auch die hohe maximale Zuladung ist ein dickes Plus.

Die Verarbeitung geht insgesamt in Ordnung, auch wenn die Lenkstange etwas wackelt. Einen Punktabzug gibt es für den vergleichsweise kleinen Akku. Dennoch ist das Feature-Paket des Isinwheel T4 mehr als ordentlich. Er ist ein vielseitiger Begleiter für Stadt, Land und Gelände.

Gomate Staep ER1 Evo

Gomate Staep ER1 Evo im Test

Der Gomate ER1 Evo macht vieles anders als gewöhnliche E-Scooter. So kommt er für eine ruhige Fahrt mit einem großen Vorderrad und einem flexiblen Trittbrett.

VORTEILE

  • weiche Federung, große Reifen
  • starker Motor, zuverlässige Bremsen
  • Wechselakku

NACHTEILE

  • kein Schutzblech, straffer Daumengriff
  • Licht nicht am Stromkreislauf
  • winziges Display, kurzes Trittbrett

Gomate Staep ER1 Evo im Test

Der Gomate ER1 Evo macht vieles anders als gewöhnliche E-Scooter. So kommt er für eine ruhige Fahrt mit einem großen Vorderrad und einem flexiblen Trittbrett.

Doch einige versuchen mit spannenden neuen Ansätzen eigene Wege zu gehen. Allen voran der bereits seit 2019 auf dem Markt befindliche Metz Moover (Testbericht), der mit seinen hochwertigen Komponenten und einer widerstandsarmen Laufleistung überzeugt. Auch der IO Hawk Legend (Testbericht) ist eine echte Ausnahme unter den E-Scootern, bietet er doch eine hervorragende Federung.

Hier setzt auch der Gomate Staep ER1 Evo an, der sowohl hochwertige Bauteile nutzt als auch eine richtig gute Federung besitzt. Wer ihn will, muss jedoch tief in die Tasche greifen. Noch dazu ist beim Gomate Staep ER1 Evo längst nicht alles perfekt.

Design & Verarbeitung

Der Gomate Staep ER1 Evo ist einer der optisch auffälligsten E-Scooter, die wir je bei uns im Test hatten. Das liegt in erster Linie am aufgesetzt wirkendenden Akku und am 16 Zoll großen Vorderrad. Wir hatten etwa mit dem Xiaomi Himo Z16 (Testbericht) oder dem Ado A16 (Testbericht) bereits E-Klappräder bei uns im Test, welche die gleiche Reifengröße bieten. Auch das Hinterrad ist mit 12 Zoll für einen E-Scooter groß, fällt aber im Vergleich zum Vorderrad deutlich ab.

Aufgehängt ist das Vorderrad an einer einseitigen Gabel. Das soll Gewicht sparen und tatsächlich ist der Gomate Staep ER1 Evo mit gut 13 Kilogramm ausgesprochen leicht. Die Lenkstange lässt sich bis zu einer Höhe von 112 Zentimeter ausfahren. So eignet sich der E-Scooter auch für größere Fahrer. Außerdem kommt die Lenkstange mit einem Sicherungshebel, um ihn für einen platzsparenden Transport anzulegen.

Gomate Steap ER1 Evo

Gomate Steap ER1 Evo TechStage.de

Das hat jedoch zwei Nachteile. Erstens: Die Kabel können nicht in der Lenkstange versteckt werden und stehen unschön hervor. Gomate hat die Kabel mit gekürzten und scharfkantigen Kabelbinder gebündelt. Eigenartig für einen Premium-E-Scooter.

Zweiter Nachteil: Der Sicherungsring, der den Hebel vor versehentlichem Lösen schützt, stößt beim Herausfahren an das nach vorn gerichtete Katzenauge, welches an der Lenkstange klebt. Wir schoben den Sicherungsring etwas unsanft nach oben und rissen so das Katzenauge von der Lenkstange. Hier hätte sich Gomate eine bessere Lösung überlegen müssen. Gomate verkauft auch Modelle, bei denen der gesamte vordere Teil nach hinten geklappt werden kann. Das geht bei dem uns vorliegenden Modell jedoch nicht.

Lenker

Am Lenker sitzt auf der rechten Seite das kleine Display mit Informationen zur Geschwindigkeit, Restkapazität des Akkus und der gefahrenen Kilometer. Es ist aufgrund seiner geringen Größe teilweise nur schwer ablesbar. Direkt daneben sitzt eine kleine Glocke. Auf der rechten Seite des Lenkers prangt das große Frontlicht von Trelock.

Dabei handelt es sich um ein normales Nachrüstlicht, wie es häufig auch bei Fahrrädern zum Einsatz kommt. Geladen wird es über Micro-USB. Auch hinten sitzt ein einfaches, batteriebetriebenes Aufstecklicht von Trelock. Enttäuschend, dass Gomate hier kein Licht installiert, welches am Stromkreislauf des E-Scooters hängt und sich entsprechend mit dem E-Roller ein- und ausschaltet.

Die Griffe sind ergonomisch und sehr bequem. Der Daumengriff für die Motorsteuerung auf der rechten Seite geht für unser Empfinden etwas zu straff. Wer mehrere Kilometer am Stück fährt, könnte Schmerzen am Gasdaumen bekommen.

Gomate Steap ER1 Evo Bilder

Gomate Steap ER1 Evo

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Gomate Steap ER1 Evo

Trittbrett

Das Trittbrett ist mit maximal 15 Zentimeter ausreichend breit, aber mit etwa 40 Zentimeter recht kurz. Noch dazu ragt der Akku etwas in die Trittfläche herein. Zwar kann der Fahrer seinen Fuß bequem darunter schieben. Während der Fahrt passiert es gerade zu Beginn dennoch, dass der Akku unangenehm gegen das Schienbein stößt.

Gomate Steap ER1 Evo

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Schutzblech

Der Gomate Staep ER1 Evo kommt ohne Schutzblech. Lediglich ein kleiner Spritzschutz hinten sorgt dafür, dass die Fersen trocken bleiben. Wer im Regen fährt, wird dennoch auch von unten nass. Unter anderem im Gomate-Shop kann ein Schutzblech für vorn und für hinten für etwa 100 Euro nachgekauft werden. Jedoch hätten wir beim hohen Preis für den Staep ER1 Evo erwartet, dass Schutzbleche bereits im Lieferumfang enthalten sind.

Fahren

Der Gomate Staep ER1 Evo kommt mit einem sehr speziellen Fahrgefühl, an das man sich zunächst gewöhnen muss. Das liegt vor allem am flexiblen Trittbrett, welches in seiner Weichheit an ein Longboard erinnert. Es schluckt selbst grobe Unebenheiten zuverlässig weg. Es gibt keinen E-Scooter, der derart sanft über Kopfsteinpflaster rollt wie der Gomate Staep ER1 Evo. Auch hohe Wurzeln nimmt der E-Scooter dank des großen Vorderrads mit Bravour.

Da kann selbst der IO Hawk Legend (Testbericht) mit seiner perfekten Federung nicht mithalten. Allerdings ist die Bodenfreiheit mit acht Zentimetern etwas zu gering. Wer Bordsteine herabrollt, setzt kurz auf. Biegt das Trittbrett durch, neigt sich auch der Lenker in Richtung des Fahrers. Das ist gewöhnungsbedürftig und kann zu einem schwammigen Fahrgefühl führen.

Gomate Steap ER1 Evo

Gomate Steap ER1 Evo TechStage.de

Der 36-Watt-Motor sitzt am Hinterrad und bietet 350 Watt. Er ist ausreichend stark, um auch schwerere Fahrer – zugelassen sind 120 Kilogramm – flott auf 20 Kilometer pro Stunde zu beschleunigen. Das Display zeigt bei Maximalgeschwindigkeit 23 Kilometer pro Stunde an. Per GPS nachgemessen sind es aber nur etwas mehr als 20 Kilometer pro Stunde.

Die hydraulischen Bremsen greifen am Vorder- und Hinterrad auf 140-Millimeter-Scheiben hervorragend. Jedoch sollten gerade Anfänger besonders die Bremse am Vorderrad nur dosiert einsetzen. Ein plötzlich blockierendes Vorderrad führt fast zwangsläufig zum Sturz.

Akku

Der Akku hat eine Kapazität von 378 Wattstunden. Gomate gibt an, dass Fahrer mit dem ER1 Evo mit einer Akkuladung 35 Kilometer kommen. Wie immer ist die tatsächliche Reichweite abhängig von vielen Faktoren wie dem Gewicht des Fahrers, der Geschwindigkeit, dem Gelände, der Fahrweise, der Temperatur und vielem mehr.

Allerdings rechnen wir es Gomate hoch an, dass sie nicht wie viele anderer Hersteller an diesem Punkt unrealistische Werte angeben. In unserem Fall können wir die Reichweite von 35 Kilometer mit einem Fahrergewicht von knapp 80 Kilogramm bei überwiegend urbanem Gelände bestätigen.

Gomate Steap ER1 Evo

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Auch wenn der Akku aufgrund seiner Bauart ulkig und unpassend wirkt, hat er doch einen großen Vorteil: Der Akku kann über einen Schlüssel entnommen und auch abseits vom E-Scooter geladen werden.

Preis

Der Gomate Staep ER1 Evo gehört mit 1799 Euro zu den teuersten E-Scootern am Markt. Wer etwas mehr investiert, bekommt eine Variante, die zusätzlich den vorderen Teil nach hinten klappen kann.

Fazit

Egal, ob Wiese, Waldweg, Schotter oder Kopfsteinpflaster: Der Gomate Staep ER1 Evo kommt mit jedem Untergrund klar. Das liegt zum einen am 16 Zoll großen Vorderrad und zum anderen am weichen Trittbrett, welches die allermeisten Unebenheiten wegschluckt. Darunter leidet jedoch das Fahrgefühl, welches gerne etwas knackiger hätte ausfallen dürfen.

Positiv hervorzuheben sind der starke Motor, die zuverlässigen Bremsen und der Wechselakku. Allerdings leistet sich der Gomate Staep ER1 Evo auch einige Schwächen, die wir so an einem Premium-E-Scooter nicht erwartet hätten. So fehlen Schutzbleche, das Kabelmanagement ist wild, der Sicherungsring für den Lenkstangenhebel kollidiert mit dem Katzenauge, das Display ist winzig, der Daumengriff geht zu straff und das Trittbrett ist kurz.

Trotzdem gehört der Gomate Staep ER1 Evo zu den guten E-Scootern – nur ist er zu teuer. Bereits für weniger als die Hälfte des Geldes gibt es etwa den Segway Ninebot G30D II Max (Testbericht). Nur ein Drittel des Geldes kostet der gute Xiaomi Mi Scooter Pro 2 (Testbericht). Der Egret X (Testbericht) ist ähnlich teuer und hat keine Federung, ist dem Gomate Streap ER1 Evo aber ansonsten in ziemlich allen Belangen überlegen.

Der Gomate Staep ER1 Evo wurde uns vom SIP Scootershop zur Verfügung gestellt.

Eine solide Verarbeitung bieten mittlerweile die meisten elektrischen Scooter jenseits der 500-Euro-Marke. Hier sollte man darauf achten, dass die Lenkstange kaum wackelt und keine Teile leicht abzubrechen drohen. Der Lenker sollte zudem hoch und breit genug sein und das hintere Schutzblech fest sitzen. Die maximale Zuladung sollte dem eigenen Körpergewicht angemessen sowie der Faltmechanismus leichtgängig und trotzdem stabil sein.

Auch der besonders für schwerere Fahrer wichtige starke Motor hält in immer mehr E-Rollern ab der Mittelklasse Einzug. Hier ist es wichtig, nicht nur auf die Leistung des Motors in Watt, sondern besonders auf das Drehmoment in Newton-Meter (Nm) zu achten. Starke Motoren sind wichtig, um den Fahrer flott auf die maximale Geschwindigkeit zu beschleunigen, ihn Hügel und Berge hinauszutransportieren und ihn in Matsch, Schnee, Wald und Wiese über Unebenheiten zu bringen.

Der Punkt, an dem sich die Spreu vom Weizen trennt, ist die Dämpfung, also wie viele Unebenheiten der Strecke an den elektrischen Scooter und Fahrer weitergegeben werden. Zunächst ist hier die Größe und die Art der Reifen relevant. Große Räder wie das 16 Zoll große Vorderrad des Gomate Steap ER1 Evo schlucken Unebenheiten deutlich besser weg als 8-Zoll- oder 10-Zoll-Räder. Außerdem sind Luftreifen den Vollgummi- oder Honeycomb-Reifen vorzuziehen. Denn Luftreifen besitzen, je nachdem wie stark sie aufgepumpt sind, eine natürliche Dämpfung und greifen bei Nässe, Schnee und Matsch deutlich besser. Vorteil Vollgummi: Diese Reifenart ist pannensicher.

Wer jedoch abseits der befestigten Straßen und Wege mit seinem E-Roller mit vollem Tempo fahren will, der benötigt eine gute Federung. Diese umfasst im besten Fall nicht nur das Vorderrad, sondern auch das Hinterrad. Beim Vorderrad gibt es zwei verschiedene Ansätze. So nutzt der sehr beliebte und hervorragende Ninebot Segway Max G2D (Testbericht) genauso wie der Joyor Y8-S eine Federung, die an eine Federgabel am Fahrrad erinnert.

Die elektrischen Scooter Trittbrett Fritz und Xiaomi Mi Electric Scooter 4 Ultra nutzt hingegen eine zweite, hinter dem Vorderrad liegende Achse. Diese Variante hat mehr Hub und eignet sich tendenziell besser für Offroad-Fahrten. Bei der Federung des Hinterrads gibt es weniger eklatante Unterschiede zwischen den E-Scootern. Hier nutzen fast alle eine zweite Achse. Einen Sonderweg geht der Gomate Steap ER1 Evo. Dort erinnert das flexible Trittbrett an ein Skateboard mit seiner natürlichen Federung – es besteht aus geleimten Holzplatten.

Wer auch Offroad sicher mit seinem E-Roller unterwegs sein will, sollte neben einer stabilen Verarbeitung und einem starken Motor primär auf eine richtig gute Federung achten.

Wer keinen Wert auf eine Straßenzulassung legt, kann auch zum Kugoo Kirin G3 (Testbericht) greifen. Dieser E-Scooter ist nicht nur günstig und hat eine hervorragende Federung, er fährt auf Wunsch auch lebensgefährliche 65 Kilometer pro Stunde.

Noch mehr Informationen und die besten universell einsetzbaren Elektroscooter aus weit über 50 Einzeltests zeigen wir in unserer großen Top 10 der besten E-Scooter. Wer beim Kauf sparen will, dem empfehlen wir unsere Top 10 der günstigsten E-Scooter.

Wer bei einem chinesischen Händler kauft, bezahlt in vielen Fällen weniger. Allerdings besteht im Gewährleistungs- oder Garantiefall die Gefahr eines schlechteren Service. Außerdem ist das Einfordern von Verbraucherrechten (Rückgabe, Gewährleistung) mit Hürden versehen oder nicht möglich. Wir verlinken hier Händler, mit denen wir im Allgemeinen gute Erfahrungen gemacht haben.

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