Top 10: Beste NVMe-SSD für PC und Laptop im Test – Kingston vor Corsair & Co.

vor 1 Stunde 1

Kompakt, schnell und sparsam: NVMe-SSDs liefern bis zu 14.000 MB/s, lange Lebensdauer und passen in PC, Laptop und PS5.

Eine NVMe-SSD ist 2026 der Standard für jeden modernen Computer – schneller als jede Festplatte, deutlich flotter als eine SATA-SSD und in Sekundenschnelle eingebaut. Doch der Markt ist durch den KI-Boom und die enorme Nachfrage nach NAND-Speicher in Bewegung: Die Preise sind zuletzt spürbar gestiegen, die Auswahl reicht vom Einsteigermodell für 60 Euro bis zur PCIe-5.0-Spitzen-SSD für 900 Euro. Wir zeigen, welche NVMe-SSD sich für welchen Einsatz lohnt, worauf beim Kauf zu achten ist und wo die Unterschiede zwischen den vielen Solid-State-Drives liegen.

Im Ratgeber klären wir die wichtigsten Fragen: Was bedeutet NVMe überhaupt, warum gibt es M.2-SSDs mit PCIe und mit SATA, welche Kapazität passt zu welchem Einsatz und wie lange hält eine solche SSD eigentlich? Grundlage aller Empfehlungen sind die Messungen der c't-Redaktion, die wir hier zusammenfassen und einordnen.

Welche ist die beste NVMe-SSD?

Unser Testsieger ist die Kingston Fury Renegade G5: Sie liefert Spitzentempo auf PCIe-5.0-Niveau, bleibt unter 7 Watt Leistungsaufnahme und kostet in der 2-TB-Version rund 280 Euro, mit 1 TB 199 Euro – deutlich weniger als die direkte Konkurrenz.

Als Technologiesieger empfehlen wir die Corsair MP700 Pro XT mit Phisons neuem E28-Controller und sequenziellen Raten bis 14,8 GB/s, die jedoch mit 1 TB 230 Euro und mit 2 TB rund 470 Euro kostet.

Preis-Leistungs-Sieger ist die Lexar NM790 ab 114 Euro mit 512 GB oder 155 Euro mit 1 TB – eine schnelle PCIe-4.0-SSD für Gamer und Alltagsnutzer zu einem fairen Preis pro Terabyte.

KURZÜBERSICHT

Kingston Fury Renegade G5

Die Kingston Fury Renegade G5 liefert Spitzentempo bei deutlich niedrigerem Stromverbrauch als viele Konkurrenten – und das zu einem fairen Preis: Bereits ab rund 199 Euro für 1 TB ist sie zu haben, die 2-TB-Variante kostet rund 280 Euro. Damit ist sie unser Testsieger in der PCIe-5.0-Spitzenklasse: Die rein technisch leicht überlegene Corsair MP700 Pro XT kostet bei 2 TB fast das Doppelte – ein Aufpreis, den die Renegade G5 für die meisten Käufer überflüssig macht.

VORTEILE

  • Spitzentempo auf PCIe-5.0-Niveau
  • niedriger Stromverbrauch unter 7 W
  • faire Preise bei hoher Endurance

NACHTEILE

  • Lastverhalten schwächer als bei MP700 Pro XT, P51 oder PV593
  • Tempo beim Dauerschreiben fällt deutlich
  • 8-TB-Variante sehr teuer

Corsair MP700 Pro XT

Wer eine schnelle PCIe-5.0-SSD für aktuelle Spiele-, Workstation- oder Content-Creation-Systeme sucht, bekommt mit der MP700 Pro XT ab rund 230 Euro (1 TB) eines der derzeit besten Pakete am Markt. Sie kombiniert Spitzentempo mit überraschend genügsamer Leistungsaufnahme – damit ist sie auch für Mainboards ohne dicken M.2-Kühler interessant.

VORTEILE

  • Top-Tempo bei sequenziellen Transfers und IOPS
  • beim Verbrauch genügsamer als bisherige PCIe-5.0-Modelle
  • stabile Performance auch unter Dauerlast

NACHTEILE

  • sehr hoher Preis durch KI-bedingte Marktlage
  • kein 2230-Format für Handhelds
  • maximaler Tempo-Vorteil nur an PCIe-5.0-Mainboards spürbar

Lexar NM790

Wer eine sparsame, schnelle NVMe-SSD für den Alltag im PC sucht und dabei nicht das letzte Quäntchen Spitzenleistung braucht, bekommt mit der NM790 ein rundes Paket. Besonders Notebook-Aufrüster profitieren vom geringen Stromhunger – ohne große Abstriche bei der Performance. Preislich beginnt sie bei 114 Euro (512 GB) oder 155 Euro für 1 TB.

VORTEILE

  • niedriger Stromverbrauch
  • gutes Dauerschreibverhalten bis ca. 80 Prozent Füllstand
  • im Vergleich zur Konkurrenz weiterhin attraktiv positioniert
  • breite Auswahl an Kapazitäten von 512 GB bis 8 TB

NACHTEILE

  • Schreibrate bricht bei vollem Laufwerk stark ein
  • kein eigener DRAM-Cache
  • absolut betrachtet durch die Speicherkrise spürbar teurer

Ratgeber

Was ist eine SSD (Solid State Drive)?

Eine SSD (Solid State Drive) ist ein Speichermedium, das Daten elektronisch auf Flash-Chips ablegt – im Gegensatz zur klassischen Festplatte, die magnetische Daten auf rotierenden Scheiben speichert. Der Name verrät bereits das entscheidende Prinzip: „Solid State" bedeutet wörtlich „fester Zustand" und beschreibt elektronische Bauteile ohne bewegliche Mechanik. Während eine HDD mit rotierenden Magnetscheiben und schwebenden Schreib-Lese-Köpfen arbeitet, besteht eine SSD ausschließlich aus festen Halbleiterbauelementen. Daraus ergeben sich die typischen Vorteile: lautloser Betrieb, geringer Energieverbrauch, kurze Zugriffszeiten und hohe Unempfindlichkeit gegen Stöße und Erschütterungen.

Im Inneren einer SSD arbeiten drei zentrale Komponenten: der Controller als Steuerzentrale, der Flash-Speicher als eigentlicher Datenspeicher und in vielen Modellen ein DRAM-Cache als Zwischenspeicher. Je nach Bauart und Schnittstelle unterscheidet man interne SSDs (NVMe oder SATA) und externe Lösungen im USB-Gehäuse. Die Lebensdauer hängt vom Flash-Typ ab: MLC, TLC und QLC unterscheiden sich darin, wie viele Bits pro Speicherzelle abgelegt werden – mehr Bits bedeuten mehr Kapazität, aber weniger Schreibzyklen. Heutige NVMe-SSDs und SATA-SSDs setzen überwiegend auf TLC-Flash, der einen guten Kompromiss aus Preis, Tempo und Haltbarkeit bietet.

Was bedeutet NVMe bei einer SSD?

NVMe steht für „Non-Volatile Memory Express“ und ist ein Protokoll, das speziell für Flash-Speicher entwickelt wurde. Eine NVMe-SSD kommuniziert direkt über die PCIe-Schnittstelle mit dem Prozessor, statt den langsameren SATA-Standard zu nutzen. Das verkürzt die Wege, reduziert die Latenz und bringt spürbar mehr Tempo.

Der entscheidende Vorteil liegt in der Parallelverarbeitung: NVMe kann bis zu 65.535 Warteschlangen gleichzeitig bearbeiten, SATA dagegen nur eine einzige. Für moderne Mehrkern-CPUs ist das NVMe-Protokoll daher ideal, weil mehrere Kerne parallel auf die SSD zugreifen können. Ältere Protokolle wie AHCI bremsen hier aus. NVMe-SSDs kommen meist im M.2-Format, das direkt auf dem Mainboard verbaut wird – ohne Kabel und ohne Rahmen. Das Betriebssystem startet so in Sekunden, Spiele und Programme laden deutlich schneller als von klassischen Festplatten.

M.2-SSD mit NVMe oder SATA – der wichtige Unterschied

Hier sorgt die Bauform regelmäßig für Verwirrung: M.2 ist nur ein physischer Steckplatz, kein Tempo-Versprechen. Es gibt M.2-SSDs mit PCIe-Anbindung (das sind die echten NVMe-SSDs) und M.2-SSDs mit SATA-Anbindung. Beide stecken im selben Slot und sehen nahezu identisch aus – die Geschwindigkeiten unterscheiden sich aber massiv.

Eine M.2-SATA-SSD erreicht maximal rund 560 MB/s, also dasselbe Tempo wie eine klassische 2,5-Zoll-SATA-SSD. Eine M.2-NVMe mit PCIe 4.0 kommt auf 7.000 MB/s, Gen5-Modelle auf über 14.000 MB/s. Warum es M.2-SATA überhaupt noch gibt: Viele ältere Notebooks und Mini-PCs haben zwar einen M.2-Slot, aber nur mit SATA-Anbindung.

Acemagic V1 – M.2-SATA-SSD mit B+M-Key

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Wer auf Kompatibilität achten muss, prüft im Mainboard-Handbuch oder Notebook-Datenblatt, welches Protokoll der Slot unterstützt. Auf der Verpackung sollte klar „NVMe“ oder „PCIe“ stehen – sonst droht beim Einbau einer falschen Art von SSD eine böse Überraschung: Eine PCIe-NVMe läuft nicht in einem reinen SATA-M.2-Slot und umgekehrt.

Eine NVMe-SSD ist in praktisch jeder Disziplin schneller als eine SATA-SSD. Während SATA bei rund 560 MB/s an die Grenze der Schnittstelle stößt, erreichen moderne NVMe-SSDs Geschwindigkeiten von 7.000 MB/s bis über 14.000 MB/s. Das sind Faktor 10 bis 25.

Im Alltag spürt man den Unterschied vor allem beim Kopieren großer Dateien, beim Starten von Programmen und bei Spielen mit kurzen Ladezeiten. NVMe-SSDs bieten durch die PCIe-Schnittstelle deutlich höhere Übertragungsraten als vergleichbare SATA-Modelle, was sie besonders für Gaming und professionelle Anwendungen geeignet macht. Eine SATA-SSD bleibt nur dann sinnvoll, wenn das Mainboard keinen NVMe-fähigen M.2-Slot bietet.

Wann lohnt sich eine SATA-SSD heute noch?

Trotz NVMe-Dominanz hat die SATA-SSD weiterhin ihre Berechtigung – vor allem in drei Szenarien: beim Aufrüsten alter Rechner, als günstige Zweit-SSD und in Systemen, die keinen freien M.2-Slot mehr bieten. Die SATA-Schnittstelle ist seit über 20 Jahren etabliert und sitzt praktisch in jedem PC, jedem älteren Notebook und vielen NAS-Geräten.

Der Geschwindigkeitsnachteil ist im Alltag oft kleiner, als die nackten Zahlen vermuten lassen. Beim Booten von Windows oder beim Start gängiger Programme spielt die maximale Übertragungsrate kaum eine Rolle – entscheidend sind die Zugriffszeiten, und die liegen bei modernen SATA-SSDs nahe an denen einer NVMe SSD. Für Office-PCs, ältere Gaming-Rechner oder als Datengrab im Desktop-PC ist eine SATA SSD daher weiterhin eine sinnvolle und günstige Wahl. Gute 1-TB-Modelle wie die Crucial MX500 oder die Samsung 870 Evo gibt es regelmäßig im Angebot für unter 80 Euro. Wer dagegen ein modernes System mit freiem M.2-Slot besitzt, sollte direkt zur NVMe greifen – der Preisunterschied ist marginal, der Tempovorteil bei großen Dateien deutlich.

Solid State Drive oder HDD: Was ist besser?

Eine SSD schlägt jede HDD in Geschwindigkeit, Geräuschentwicklung und Stoßfestigkeit. Eine moderne Festplatte erreicht rund 300 MB/s in den Außenzonen, NVMe-SSDs sind um ein Vielfaches schneller. Der einzige Vorteil der HDD ist der Preis pro Terabyte: Große Kapazitäten sind deutlich billiger.

Eine Festplatte speichert Daten magnetisch auf rotierenden Scheiben, eine SSD nutzt Flash ohne bewegliche Teile. Daraus ergeben sich die bekannten Vorteile der SSD: kürzere Zugriffszeiten, weniger Energieverbrauch, lautloser Betrieb. Für Betriebssystem und Programme gehört heute zwingend eine SSD in den Computer. Im NAS bleibt das Hard-Disk-Drive die sinnvollere Lösung – die nötigen Kapazitäten von 8, 12 oder 24 TB sind mit SSDs noch immer zu teuer.

Alternative Speichermöglichkeiten

Neben der NVMe-SSD gibt es weitere Möglichkeiten zur Datenspeicherung, die je nach Einsatz sinnvoll sein können:

  • 2,5"-SATA-SSDs: klassische Bauform für ältere PCs und Laptops ohne M.2-Slot. Maximal 560 MB/s, aber günstig und weit verbreitet.
  • HDDs: klassische Festplatten mit hoher Speicherkapazität zum kleinen Preis. Erste Wahl für Datenarchive und NAS-Systeme, nicht mehr für Betriebssystem oder Programme.
  • USB-Sticks: für den schnellen Transport kleinerer Datenmengen praktisch. Moderne USB-Sticks nutzen teils M.2-SSD-Technik, liegen im Tempo aber meist deutlich unter internen Laufwerken.
  • Speicherkarten (SD und microSD): vor allem in Kameras, Smartphones und Handhelds wie dem Steam Deck als Erweiterung sinnvoll. Als Haupt-Laufwerk im Computer aber zu langsam und zu unzuverlässig.
Die USB-Sticks gibt es mit unterschiedlichen Anschlüssen und in stark abweichenden Designs.

Die USB-Sticks gibt es mit unterschiedlichen Anschlüssen und in stark abweichenden Designs. heise bestenlisten

Für den modernen Desktop-PC oder Gaming-Rechner ist die NVMe-SSD konkurrenzlos. Als Zweit-Laufwerk im selben System oder als Backup-Lösung machen HDDs und externe Datenträger weiterhin Sinn.

Externe NVMe im SSD-Gehäuse

Wer eine interne SSD zusätzlich oder alternativ extern nutzen will, greift zu einem SSD-Gehäuse. Darin steckt eine M.2-NVMe, das Gehäuse verbindet die SSD per USB mit dem Computer. Die erreichbare Geschwindigkeit hängt vom USB-Standard ab:

  • USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s): bis rund 1.000 MB/s – Standard bei günstigen Gehäusen
  • USB 3.2 Gen 2 × 2 (20 Gbit/s): bis rund 2.000 MB/s – nur mit kompatiblem Host
  • USB4 / Thunderbolt 3⁄4 (40 Gbit/s): bis rund 3.800 MB/s – aktuell das Maximum
  • USB4 v2 (80 Gbit/s): theoretisch bis 8.000 MB/s – noch selten am Markt
Icybox-Gehäuse für NVMe-SSD

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Für Backups und den Transport großer Videos reicht ein USB-3.2-Gen-2-Gehäuse. Wer eine schnelle externe Arbeitsplatte für Videoschnitt sucht, greift zu USB4 oder Thunderbolt – entsprechende Gehäuse kosten allerdings ein Vielfaches. Wichtig: Der schnellste Gehäuse-Standard nützt nichts, wenn der Computer ihn nicht unterstützt. Vor dem Kauf lohnt sich der Blick auf die Schnittstelle am eigenen Gerät.

PCIe-Generationen: Gen3, Gen4 oder Gen5?

Die Generation der PCIe-Schnittstelle bestimmt die maximale Geschwindigkeit. Gen3 erreicht bis zu 3.500 MB/s, Gen4 bis zu 7.500 MB/s und Gen5 über 14.000 MB/s. Jede Generation verdoppelt grob die Bandbreite.

Für die meisten Nutzer ist PCIe 4.0 heute die beste Wahl. Die Preise sind gefallen, die Kompatibilität ist auf aktuellen Mainboards gegeben, die Leistung reicht für alle Spiele und fast alle professionellen Applikationen. PCIe 5.0 lohnt sich nur für Benutzer mit speziellen Anforderungen – etwa im Videoschnitt mit 8K-Material oder bei großen Datenbanken. PCI Express ist abwärtskompatibel: Eine Gen-4-SSD läuft auch in einem Gen3-Slot, allerdings nur mit Gen-3-Geschwindigkeit. Umgekehrt bringt eine Gen4-SSD im Gen5-Slot keinen Vorteil, da sie die Vorteile des moderneren Slota nicht ausnutzen kann. Wer Geld sparen will, prüft die Schnittstelle seines Mainboards, bevor er zur teuersten Generation greift.

Welche Kapazität braucht eine NVMe-SSD?

Unter 500 GB lohnt sich eine neue NVMe kaum noch. Allein Windows belegt rund 30 GB, moderne AAA-Spiele gerne mal 100 GB und mehr pro Titel. 1 TB ist heute der vernünftige Einstieg, 2 TB der Sweetspot für Gamer und Anwender mit größeren Projekten.

  • 500 GB: nur noch für Zweitgeräte oder als reine System-SSD
  • 1 TB: aktueller Standard, gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • 2 TB: Sweetspot für die meisten Anwender
  • 4 TB und mehr: für Videoschnitt, Steam-Bibliotheken, professionelle Programme

Je größer die Kapazität, desto niedriger oft der Preis pro Gigabyte. Der Aufpreis von 1 auf 2 TB ist meist moderat, bei 4 TB wird es deutlich teurer. Alle Solid-State-Drives verlieren etwas an Geschwindigkeit, wenn sie sich dem Füllstand-Limit nähern. Der Grund liegt im SLC-Cache: Die SSD nutzt einen Teil ihres Speichers als schnellen Pseudo-SLC-Cache, der bei voller interner SSD schrumpft. Ergebnisse aus den c't-Messungen zeigen, dass manche SSDs ab 90 Prozent Befüllung dramatisch einbrechen, andere halten ihre Schreibgeschwindigkeiten länger. Faustregel: 10 bis 20 Prozent Speicherplatz sollten immer frei bleiben.

Einbau und Kühlung einer NVMe-SSD

Die Installation einer M.2-NVMe ist in wenigen Minuten erledigt. SSD schräg in den Slot stecken, herunterdrücken, mit einer kleinen Schraube fixieren – fertig. Das Betriebssystem wird anschließend wie gewohnt von einem USB-Stick installiert. Das System erkennt die neue interne SSD nach dem Einschalten automatisch.

Lexar NM790 – Bilderstrecke

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Bei Gen4- und Gen5-Modellen ist ein Kühlkörper nahezu Pflicht. Schnelle NVMe-SSDs werden unter Last heiß und drosseln bei Überhitzung ihre Leistung – viele Mainboards liefern daher passende Kühlbleche mit. Moderne Controller wie der SM2508 oder Phison E28 bleiben zwar deutlich kühler als ältere Designs, profitieren aber ebenfalls von passiver Kühlung.

Wer ein Notebook aufrüstet, sollte auf die Bauhöhe achten: Hier passen oft nur flache Kühlkörper, andernfalls bleibt die SSD ohne zusätzliche Kühlung. Vor dem Kauf lohnt sich zudem ein Blick auf die unterstützten M.2-Längen des Mainboards. Standard ist M.2 2280 (80 mm), für Handhelds wie das Steam Deck kommen aber auch kürzere Formate zum Einsatz.

Wie lange hält eine NVMe-SSD?

Moderne NVMe-SSDs halten typischerweise 5 bis 10 Jahre bei normaler Nutzung. Die Zuverlässigkeit hängt vom verwendeten Flash-Typ ab: TLC-Speicher ist haltbarer und schneller als QLC-Speicher. Ältere MLC-SSDs sind noch robuster, werden aber kaum noch hergestellt.

Hersteller geben die Haltbarkeit in TBW an (Terabytes Written). Eine 1-TB-SSD kommt je nach Modell auf 600 bis 1.200 TBW – das entspricht mehreren hundert Jahren typischer Heimnutzung. Die Kingston Fury Renegade G5 liegt bei der TBW-Angabe im oberen Bereich, die Sandisk WD Black SN8100 kommt auf 1.200 TB über fünf Jahre Garantie, die Corsair MP700 Pro XT auf 1.400 TB. Die meisten SSDs halten deutlich länger als ihre Garantiezeit.

Wichtiger für die Lebensdauer als die reine Anzahl der Schreibvorgänge ist oft die Temperatur: Eine gut gekühlte SSD altert deutlich langsamer als eine, die dauerhaft am Temperaturlimit arbeitet.

Was passiert, wenn eine SSD kaputtgeht?

Geht ein Datenträger kaputt, verhält sich eine SSD grundlegend anders als eine klassische Festplatte. Eine HDD fällt bei einem mechanischen Defekt häufig schlagartig aus – etwa bei einem Headcrash, bei dem der eigentlich knapp über der Magnetscheibe schwebende Schreib-Lese-Kopf diese berührt und beschädigt. Die Daten sind in solchen Fällen ohne professionelle Datenrettung meist verloren.

Bei einer SSD kündigt sich das Lebensende dagegen langsam an. Moderne Controller überwachen die Schreibzyklen jeder einzelnen Speicherzelle und melden rechtzeitig, wenn der Verschleiß kritisch wird – über die sogenannten SMART-Werte, dazu gleich mehr. Erreicht die SSD ihr Limit, schalten viele Modelle in einen Notfallmodus: Sie lässt sich dann nur noch lesen, aber nicht mehr beschreiben. Das gibt Anwendern Zeit, die Daten in Ruhe auf ein neues Laufwerk zu kopieren – ein entscheidender Vorteil gegenüber HDDs.

Trotzdem gilt die alte Regel: Ein Backup auf einem zweiten Datenträger ist Pflicht. Auch SSDs können durch Controller-Fehler oder Firmware-Probleme schlagartig ausfallen, ohne dass vorher Warnsignale auftauchen. Wer wichtige Daten dauerhaft sichern will, nutzt zusätzlich eine externe Festplatte, ein NAS oder einen Cloud-Speicher.

SSD im Blick behalten: SMART-Werte und Tools

SMART steht für „Self-Monitoring, Analysis and Reporting Technology“ – ein in jeder modernen Solid State Drive integriertes Selbstüberwachungssystem. Der Controller protokolliert kontinuierlich Betriebsdaten wie die Anzahl geschriebener Terabytes, die Temperatur, die Zahl der Einschaltvorgänge und den Zustand der Speicherzellen. Diese Werte lassen sich jederzeit auslesen und geben einen verlässlichen Hinweis auf die verbleibende Lebensdauer.

Für die Auswertung gibt es kostenlose Programme: CrystalDiskInfo ist das bekannteste Tool und zeigt die wichtigsten Werte übersichtlich an, inklusive einer Gesundheits-Ampel. Hersteller wie Samsung (Samsung Magician), Crucial (Storage Executive), Kingston (SSD Manager) oder Sandisk bieten zudem eigene Programme, die zusätzlich Firmware-Updates und Optimierungen anbieten. Wer regelmäßig einen Blick auf die SMART-Werte wirft, erkennt einen drohenden Ausfall meist Wochen oder Monate im Voraus – Zeit genug, ein Backup zu machen und eine neue SSD zu beschaffen. Besonders relevant ist der Wert „Verbleibende Lebensdauer“ (oft als Prozentangabe), der den prozentualen Restverschleiß angibt.

Preisklassen und aktuelle Angebote

Der Markt ist durch den KI-Boom in Bewegung: Hyperscaler kaufen NAND-Speicher in gewaltigen Mengen, die Straßenpreise sind spürbar gestiegen. Für 1 TB Speicherplatz muss man aktuell folgende Preise einkalkulieren:

  • PCIe 3.0 ab rund 122 Euro: Einstiegsklasse, etwa die PNY CS1030. Reicht für Office-PCs, ältere Systeme und als Zweit-SSD. Sequenzielle Raten bis rund 2.400 MB/s.
  • PCIe 4.0 ab rund 129 Euro: Der Sweetspot für die meisten Nutzer, etwa die Patriot P400 Lite. Solide Alltagsleistung, oft ohne DRAM-Cache, aber mit HMB. Für Gaming und die meisten professionellen Programme mehr als ausreichend.
  • PCIe 5.0 ab rund 146 Euro: Der Einstieg in die aktuelle Spitzenklasse beginnt mit der Kioxia Exceria G3. Für volle Geschwindigkeiten jenseits der 14.000 MB/s führt an Modellen wie der Kingston Fury Renegade G5 oder der Corsair MP700 Pro XT aber kein Weg vorbei – hier liegen die Preise für 1 TB bei 219 bis knapp 300 Euro.

Der Aufpreis von PCIe 4.0 auf 5.0 ist bei den Einstiegsmodellen überschaubar, bei den echten High-End-NVMes aber deutlich. Wer den Sprung auf Gen5 macht, sollte sicherstellen, dass das Mainboard den Standard auch unterstützt – sonst verpufft der Mehrpreis. Professionelle Anwendungen profitieren von High-End-NVMe-Modellen mit DRAM-Cache, für den typischen Heim-PC reicht die PCIe-4.0-Klasse völlig aus.

Wer nicht sofort kaufen muss, sortiert Preisvergleichsseiten nach Preis pro Terabyte und wartet auf Neuheiten-Rabatte. Zum Black Friday fallen die Preise erfahrungsgemäß um 20 bis 30 Prozent – angesichts der aktuellen Marktlage allerdings von hohem Ausgangsniveau. Kurzfristig ist eher mit weiter steigenden als mit fallenden Preisen zu rechnen.

Testverfahren: So wurden die NVMe-SSDs getestet

Die Messergebnisse stammen aus dem Testparcours der c't-Kollegen, die SSDs seit Jahren konsistent vermessen. Die Einordnung als Testsieger, Technologie- oder Preis-Leistungs-Sieger ist unsere eigene redaktionelle Bewertung auf Basis dieser Daten – sie spiegelt nicht zwangsläufig die Wertung der c't wider.

Jede NVMe prüft die c't-Redaktion mit mehreren Benchmarks: Crystaldiskmark dient der ersten Geschwindigkeitskontrolle, mit Iometer messen die Kollegen der c't sequenzielle und zufällige Zugriffe bei verschiedenen Anfragetiefen (QD=1 bis QD=256) und ermitteln so auch die IOPS-Werte. Der PCMark-10-System-Drive-Test bewertet die Eignung als Startlaufwerk, der Drive Performance Consistency Test prüft die Ausdauer unter Dauerlast über viele Stunden.

Zusätzlich füllt H2testw die SSD komplett, um die durchschnittliche Schreibrate und die Größe des SLC-Caches zu ermitteln. Aktiv gekühlte Modelle landen in der schallarmen Kammer, dort misst die c't den Geräuschpegel aus 25 cm Abstand. Auch die Leistungsaufnahme im Leerlauf fließt in die Bewertung ein – ein wichtiger Wert für Notebooks.

Fazit

Eine NVMe-SSD ist 2026 der Standard für jeden modernen Computer. Der Sweetspot liegt bei einer 2-TB-Gen4-SSD mit DRAM-Cache – hier bekommt man dauerhaft hohe Lese- und Schreibgeschwindigkeiten, gute Zuverlässigkeit und genug Speicherplatz für Spiele und Videos. Unser Testsieger Kingston Fury Renegade G5 liefert in der PCIe-5.0-Spitzenklasse das beste Gesamtpaket aus Tempo, Effizienz und Preis. Die Lexar NM790 ist der klare Preis-Tipp, die Corsair MP700 Pro XT das Technologie-Flaggschiff für alle, die das Maximum wollen.

PCIe 5.0 lohnt sich aktuell nur für professionelle Anwender mit hohem Datenaufkommen. Für den typischen Heim-PC reicht eine gute Gen-4-NVMe-SSD völlig aus. Wer ein älteres System ohne NVMe-fähigen M.2-Slot aufrüstet, greift zur SATA-SSD – die höhere Geschwindigkeit einer NVMe ist dort nicht nutzbar.

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Kingston Fury Renegade G5

 Top-Tempo, kaum Stromhunger

Schnell, sparsam, ausdauernd – und deutlich günstiger als die Topkonkurrenz: Die Kingston Fury Renegade G5 ist unser Testsieger unter den aktuellen PCIe-5.0-SSDs.

VORTEILE

  • Spitzentempo auf PCIe-5.0-Niveau
  • niedriger Stromverbrauch unter 7 W
  • faire Preise bei hoher Endurance

NACHTEILE

  • Lastverhalten schwächer als bei MP700 Pro XT, P51 oder PV593
  • Tempo beim Dauerschreiben fällt deutlich
  • 8-TB-Variante sehr teuer

NVMe-SSD Kingston Fury Renegade G5 im Test: Top-Tempo, kaum Stromhunger

Schnell, sparsam, ausdauernd – und deutlich günstiger als die Topkonkurrenz: Die Kingston Fury Renegade G5 ist unser Testsieger unter den aktuellen PCIe-5.0-SSDs.

Mit der Fury Renegade G5 hat Kingston seit rund einem Jahr ein etabliertes Topmodell für PCIe 5.0 im Programm, das sich an Gamer und Power-User richtet, die maximale Bandbreite suchen, ohne ihr System unnötig aufzuheizen. Im Inneren steckt mit dem Silicon Motion SM2508 ein moderner Controller, der bei PCIe-5.0-SSDs den Ton angibt. Die zentrale Frage: Wie schlägt sich die Renegade G5 ein Jahr nach Marktstart gegen die neue Phison-E28-Generation – etwa die Corsair MP700 Pro XT – sowie gegen Schwergewichte wie die Samsung 9100 Pro?

Wir fassen hier die wichtigsten Messergebnisse der c't-Redaktion zusammen, die SSDs seit Jahren nach einem konsistenten Testparcours prüft. Den vollständigen Test gibt es im Artikel: 19 M.2-SSDs mit PCIe 4.0 und 5.0 im Test (Heise+).

Technik & Aufbau

Kingston kombiniert den SM2508-Controller von Silicon Motion mit TLC-NAND von Kioxia – eine Paarung, die sich seit dem Marktstart der SSD als Effizienz-Standard im PCIe-5.0-Segment durchgesetzt hat. Der SM2508 gilt als kühlerer Gegenspieler zu den heißeren Phison-E26-Designs der ersten Stunde und erlaubt damit auch Builds ohne überdimensionierte Kühlkörper. Beim Random Access mit hoher Warteschlangentiefe spielt die Renegade G5 ihre Stärken aus und liegt teils sogar leicht vor Samsungs 9100 Pro.

Tempo & Schreibverhalten

Die folgenden Messergebnisse stammen aus dem standardisierten c't-Testparcours. Sequenziell nutzt die Renegade G5 den PCIe-5.0-Bus weitgehend aus: Mit knapp 14.800 MB/s beim Lesen liegt sie an der Spitze des Testfelds, knapp vor der Crucial T710. Auch bei zufälligen Zugriffen mit hoher Last spielt sie ganz vorne mit. Im PCMark 10 Full System Drive landet sie mit einer soliden Wertung im oberen Drittel.

Bei stundenlanger Dauerschreiblast und im anspruchsvollen Consistency Test fällt sie hinter die neue Corsair MP700 Pro XT mit Phison E28 sowie hinter SK Hynix P51 oder Patriot Viper PV593 zurück. Für klassische Gaming- und Alltagsnutzung spielt das aber kaum eine Rolle.

Stromverbrauch & Haltbarkeit

Hier liegt einer der entscheidenden Vorteile: Trotz Spitzentempo bleibt die Renegade G5 unter 7 W beim Lesen und Schreiben. Konkurrenten wie die Samsung 9100 Pro oder die Lexar NM990 überschreiten 8 W deutlich. Nur die neue Corsair MP700 Pro XT mit Phison-E28-Controller ist mit rund 5,5 W noch einen Hauch sparsamer. Dazu kommt eine hohe Endurance, die die SSD auch für hohe Schreiblasten qualifiziert.

Preis

Die Fury Renegade G5 ist in vier Kapazitäten erhältlich. Stand April 2026 kostet das 1-TB-Modell rund 199 Euro auf, die von den Kollegen getestete 2-TB-Variante liegt bei etwa 280 Euro. Wer mehr Platz braucht, zahlt für 4 TB rund 480 Euro – die 8-TB-Version schlägt mit happigen 1689 Euro zu Buche.

Anmerkung: Die SSD-Preise haben in den vergangenen Monaten infolge des KI-Booms und der stark gestiegenen Nachfrage nach NAND- und DRAM-Speicher deutlich angezogen. Selbst Mittelklasse-NVMe-SSDs kosten heute teils doppelt so viel wie noch vor einem Jahr. Wer ein gutes Angebot findet, sollte zugreifen – kurzfristig ist eher mit weiter steigenden als mit fallenden Preisen zu rechnen.

Fazit

Die Kingston Fury Renegade G5 ist auch ein Jahr nach dem Marktstart unser Testsieger der aktuellen PCIe-5.0-SSDs. Sie landet zwar nicht in jeder Einzeldisziplin auf Platz 1, überzeugt aber im Gesamtpaket: Tempo, Lastverhalten, Effizienz, Endurance und Preis sind hier am besten austariert.

Sequenziell und beim Random Access spielt sie in der Spitzengruppe mit. Mit knapp 7 W bleibt sie zudem deutlich genügsamer als Samsung 9100 Pro, SanDisk SN8100 oder SK Hynix P51 – und kostet dabei spürbar weniger.

Technisch liegt die Corsair MP700 Pro XT mit Phisons neuem E28-Controller je nach Disziplin zwar einen Hauch weiter vorn. Bei fast doppeltem Preis für die 2-TB-Version siegt am Ende aber die Vernunft: Das rundere Gesamtpaket liefert klar Kingston. Wer maximale Bandbreite sucht, ohne gleich die Gesetze der Thermodynamik im eigenen PC-Gehäuse auszureizen, fährt mit der Renegade G5 im Alltag besser.

Angesichts der KI-bedingt stark gestiegenen Speicherpreise lohnt es sich, Angebote genau zu vergleichen. Die Renegade G5 dürfte in den nächsten Monaten eher teurer werden statt günstiger.

Hinweis: Die hier zusammengefassten Messergebnisse stammen aus dem ausführlichen Testparcours der c't-Kollegen, die das Testfeld seit Jahren konsistent vermessen – die Wertung als Testsieger ist unsere redaktionelle Einordnung von Heise Bestenlisten.

Corsair MP700 Pro XT

 Eine der schnellsten NVMe-SSDs ist auch effizient

Die Corsair MP700 Pro XT zeigt im Test, was Phisons neuer E28-Controller leistet: hohes Tempo, viele IOPS – und endlich eine vernünftige Leistungsaufnahme.

VORTEILE

  • Top-Tempo bei sequenziellen Transfers und IOPS
  • beim Verbrauch genügsamer als bisherige PCIe-5.0-Modelle
  • stabile Performance auch unter Dauerlast

NACHTEILE

  • sehr hoher Preis durch KI-bedingte Marktlage
  • kein 2230-Format für Handhelds
  • maximaler Tempo-Vorteil nur an PCIe-5.0-Mainboards spürbar

Corsair MP700 Pro XT im Test: Eine der schnellsten NVMe-SSDs ist auch effizient

Die Corsair MP700 Pro XT zeigt im Test, was Phisons neuer E28-Controller leistet: hohes Tempo, viele IOPS – und endlich eine vernünftige Leistungsaufnahme.

Corsair hat sich im Markt für High-End-SSDs als verlässliche Größe etabliert und positioniert die MP700 Pro XT klar im Enthusiasten-Segment. Sie ist eines der ersten Modelle mit Phisons neuem PCIe-5.0-Controller E28, der den thermisch berüchtigten Vorgänger E26 ablösen soll. Die zentrale Frage des Tests: Liefert der neue Chip endlich Spitzenwerte, ohne thermisch aus dem Ruder zu laufen und ins Thermal Throttling zu rutschen?

Wir fassen hier die wichtigsten Ergebnisse der Kollegen aus der c't zusammen, die seit vielen Jahren Dutzende SSDs gegeneinander antreten lassen, und ergänzen sie um eigene Eindrücke. Der vollständige Test und weitere Alternativen finden sich im Artikel: 19 M.2-SSDs mit PCIe 4.0 und 5.0 im Test (Heise+).

Technik & Aufbau

Im Inneren arbeitet Phisons aktueller E28 – ein in 6 nm gefertigter Controller mit acht NAND-Kanälen, dediziertem DRAM-Cache und Anbindung an Sandisks 218-Layer-TLC-Flash (BiCS8). Damit tritt Phison direkt gegen den gängigen Silicon Motion SM2508 an, der etwa in der Transcend MTE260S oder der Patriot Viper PV593 steckt.

Auf dem Papier setzt sich der E28 durch schnellere NAND-Anbindung und etwas höhere IOPS leicht ab, in der Praxis liegen beide Controller-Lager nahe beieinander. Das Modul ist zwar einseitig bestückt, mit dem Format M.2 2280 aber zu lang für Handhelds wie das Steam Deck. In Desktops und ITX-Builds ist das unkritisch.

Tempo & Schreibverhalten

Die c't-Kollegen haben die MP700 Pro XT durch ihren bewährten Benchmark-Parcours geschickt – mit beeindruckenden Resultaten: Beim sequenziellen Lesen erreicht die SSD rund 14,8 GB/s, beim Schreiben 14,0 GB/s und führt damit das gesamte PCIe-5.0-Feld an. Auch in praxisnahen Anwendungstests und bei zufälligen Zugriffen mit hoher Warteschlangentiefe liegt sie an der Spitze des aktuellen Testfelds, vor Samsung 9100 Pro und Kingston Fury Renegade G5.

Im Dauerlast-Test reichen andere Modelle allerdings noch etwas weiter – wer überwiegend riesige Datenmengen am Stück schreibt, sollte das berücksichtigen. Auch im Consistency Test bleibt das Tempo stabil – das spricht für einen robust dimensionierten Pseudo-SLC-Cache und ein gutes Thermomanagement.

Stromverbrauch & Haltbarkeit

Der größte Sprung gegenüber der vorherigen Controller-Generation: Mit 5,6 W beim Lesen und 5,4 W beim Schreiben bleibt die MP700 Pro XT klar unter den Werten vergleichbarer Topmodelle wie der Samsung 9100 Pro (rund 8 W) und liegt sogar minimal unter SM2508-Modellen. Damit kommt sie auch ohne klobigen Zusatzkühler aus. Die garantierte Schreibleistung liegt mit 1400 TB (TBW) auf solidem Niveau für eine 2-TB-TLC-SSD; Corsair gibt fünf Jahre Garantie.

Preis

Aktuell kostet die MP700 Pro XT rund 230 Euro (1-TB-Variante), etwa 470 Euro (2 TB) und rund 720 Euro (4 TB). Das ist deutlich mehr als noch vor wenigen Monaten und macht den Kauf einer aktuellen Top-SSD zur teuren Angelegenheit – betrifft aber das gesamte Marktsegment, nicht nur Corsair.

Hintergrund: Die Preisentwicklung bei NAND-Flash hat sich infolge des KI-Booms massiv verschärft – Hyperscaler kaufen Speicher in nie gesehenen Mengen, was sich direkt im Endkundenpreis niederschlägt.

Fazit

Die Corsair MP700 Pro XT ist nach den Messungen der c't-Kollegen eine der überzeugendsten PCIe-5.0-SSDs im aktuellen Testfeld. Sie liefert Spitzenwerte bei sequenziellen Transfers und zufälligen Zugriffen, ohne die Hitze- und Verbrauchsprobleme des E26-Vorgängers zu erben.

Gegen die starke SM2508-Konkurrenz von Transcend, Patriot oder WD setzt sich der neue Phison-Controller bei IOPS und Effizienz leicht ab. Im Alltagstempo bewegen sich beide Lager auf ähnlichem Niveau. Empfehlenswert ist die SSD für alle, die ein modernes Mainboard mit PCIe-5.0-M.2-Slot besitzen und maximale Performance ohne thermische Probleme suchen. Technisch wäre damit eine noch bessere Wertung im c't-Test drin gewesen – der deutliche Aufpreis gegenüber WD Black SN8100 und Kingston Fury Renegade G5, die jeweils nur etwa die Hälfte kosten, kostet im Verhältnis aber einen Stern.

Generell sollte man die aktuelle Preisentwicklung im Blick behalten: Durch die KI-bedingt hohe Nachfrage nach NAND-Speicher sind die Straßenpreise zuletzt deutlich gestiegen – wer warten kann, sollte das auch tun.

Lexar NM790

 Bis zu 8 TB, ohne DRAM-Cache & 5 Jahre Garantie

Die Lexar NM790 mit 8 TB verzichtet auf DRAM-Cache, bleibt sparsam und liefert solide Leistung. Eine spannende Alternative im High-End-Segment.

VORTEILE

  • niedriger Stromverbrauch
  • gutes Dauerschreibverhalten bis ca. 80 Prozent Füllstand
  • im Vergleich zur Konkurrenz weiterhin attraktiv positioniert
  • breite Auswahl an Kapazitäten von 512 GB bis 8 TB

NACHTEILE

  • Schreibrate bricht bei vollem Laufwerk stark ein
  • kein eigener DRAM-Cache
  • absolut betrachtet durch die Speicherkrise spürbar teurer

NVMe-SSD Lexar NM790 im Test: Bis zu 8 TB, ohne DRAM-Cache & 5 Jahre Garantie

Die Lexar NM790 mit 8 TB verzichtet auf DRAM-Cache, bleibt sparsam und liefert solide Leistung. Eine spannende Alternative im High-End-Segment.

Lexar gehört zu den Speicherspezialisten, die im hart umkämpften SSD-Markt vor allem über das Preis-Leistungs-Verhältnis punkten wollen. Mit der NM790 hat der Hersteller ein modernes M.2-Modell im Rennen um die Gunst der Käufer großer NVMe-SSDs. Die spannende Frage: Kann eine SSD ohne eigenen DRAM-Cache mit etablierten High-End-Konkurrenten wie der WD Black SN850X oder Adatas XPG Gammix S70 Blade mithalten? Die c't-Kollegen, die seit Jahren regelmäßig SSDs durch ihren bewährten Testparcours schicken, sind dieser Frage in einem Vergleichstest nachgegangen.

Technik & Aufbau

Im Inneren arbeitet ein moderner Maxiotek MAP1602A, der mit nur vier NAND-Kanälen auskommt – ungewöhnlich im High-End-Umfeld, wo meist Acht-Kanal-Controller stecken. Auf einen DRAM-Baustein verzichtet Lexar komplett: Stattdessen nutzt der Controller per HMB (Host Memory Buffer) einen kleinen Bereich des PC-Arbeitsspeichers, um die Verwaltungstabellen des Flash-Speichers zu pflegen.

Lexar NM790 – Bilderstrecke

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Als Speicher kommt moderner 3D-TLC-NAND mit 232 Layern zum Einsatz – also drei Bit pro Zelle, ein guter Kompromiss aus Geschwindigkeit, Haltbarkeit und Kapazität. Die Platine ist beidseitig bestückt, bleibt mit 4 mm Bauhöhe aber flach genug für die meisten Notebook-Schächte. Wer die SSD im Desktop oder in der Playstation 5 betreiben möchte, kann optional zur Variante mit vormontiertem Kühlkörper greifen – im Notebook bleibt dagegen nur die flache Ausführung. Lexar gibt eine Haltbarkeit von 6.000 TBW über fünf Jahre Garantie an.

Tempo & Schreibverhalten

In den Messungen der Kollegen landet die NM790 im Mittelfeld des Testumfelds: Sequenziell schreibt sie mit gut 6.200 MB/s, beim Lesen sind es knapp 7.000 MB/s – die schnellsten Konkurrenten liegen hier zwar etwas darüber, doch im Alltag ist der Unterschied kaum spürbar. Bei Crystaldiskmark messen wir 7121 MB/s (Lesen) und 6483 MB/s (Schreiben). Wirklich auffällig ist im Test der c't das Dauerschreibverhalten: Über lange Strecken hält die SSD ein hohes Tempo durch, unterbrochen nur von kurzen Pausen. Erst ab rund 80 Prozent Füllstand bricht die Rate deutlich auf etwa 70 MB/s ein. Damit ist die NM790 für längere Schreiblasten besser gerüstet, als es die DRAM-lose Bauweise vermuten lässt.

Stromverbrauch & Haltbarkeit

Hier spielt die NM790 ihren größten Trumpf aus: Mit Leerlaufwerten im einstelligen Milliwatt-Bereich gehört sie zu den sparsamsten Kandidaten im Test – nur die WD_Black SN850X erreicht ähnlich niedrige Werte. Das macht sie besonders attraktiv für mobile Geräte. Die Garantie von fünf Jahren entspricht dem Branchenstandard.

Preis

Lexar bietet die NM790 in fünf Größen an: 512 GB für rund 114 Euro, 1 TB für 155 Euro, 2 TB für 229 Euro, 4 TB für 368 Euro und das getestete 8-TB-Modell für etwa 900 Euro. Optional gibt es Varianten mit vormontiertem Kühlkörper. Im Vergleich zu anderen High-End-NVMe-SSDs ist die NM790 damit weiterhin konkurrenzfähig positioniert.

Hinweis zur Preislage: Durch die anhaltende RAM- und Flash-Knappheit infolge des KI-Booms sind die SSD-Preise branchenweit deutlich gestiegen. Zum Vergleich: Im Sommer und Herbst 2025 war die 8-TB-Variante zeitweise für rund 580 Euro erhältlich, das 1-TB-Modell kostete im Juli 2025 noch 65 bis 69 Euro. Wer nicht dringend aufrüsten muss, sollte die Preisentwicklung im Auge behalten.

Fazit

Im Test der c't überzeugte die Lexar NM790 mit ihrer sparsamen Auslegung, einem für DRAM-less-SSDs erstaunlich stabilen Dauerschreibverhalten und einem zum Testzeitpunkt fairen Preis-Leistungs-Verhältnis. Die krisenbedingt gestiegenen SSD-Preise relativieren diesen Vorteil zwar in absoluten Zahlen – im Vergleich zur Konkurrenz, die ähnliche Aufschläge verzeichnet, bleibt die NM790 aber auch aktuell eine attraktiv positionierte Highend-NVMe-SSD. Käufer sollten dennoch Tagespreise im Auge behalten. Wer konstant maximale Schreibraten auch bei nahezu vollem Laufwerk braucht, etwa für Videoproduktion mit großen Dateien, sollte zu einem Modell mit eigenem DRAM-Cache greifen. Für Gaming, Foto-Archive und den allgemeinen PC-Einsatz reicht die NM790 völlig aus und ist eine sparsamere Alternative zur WD Black SN850X.

Sandisk WD Black SN8100

 NVMe-SSD mit PCIe 5.0 schafft fast 15 GB/s

Die Sandisk WD Black SN8100 gehört zu den Top-NVMe-SSDs für PCIe 5.0. Im Test zeigt sich, was sie leistet und für wen sie sich lohnt.

VORTEILE

  • sehr hohe sequenzielle Lese- und Schreibraten
  • hervorragende Praxisleistung im Benchmark
  • moderate Leistungsaufnahme für PCIe-5.0-SSD

NACHTEILE

  • hoher Preis pro TB, durch KI-Boom weiter gestiegen
  • TBW niedriger als bei einigen Konkurrenten
  • Schwächen bei langem Dauerschreiben

Sandisk WD Black SN8100 im Test: NVMe-SSD mit PCIe 5.0 schafft fast 15 GB/s

Die Sandisk WD Black SN8100 gehört zu den Top-NVMe-SSDs für PCIe 5.0. Im Test zeigt sich, was sie leistet und für wen sie sich lohnt.

Sandisk, seit Frühjahr 2025 wieder ein eigenständiges Unternehmen getrennt von Western Digital, schickt mit der WD Black SN8100 sein Spitzenmodell für Gaming und kreative Workloads ins Rennen. Die M.2-NVMe-SSD nutzt PCIe 5.0 und tritt gegen ein zwölfköpfiges Feld aktueller High-End-Modelle an. Die Frage: Wie gut ist sie im Alltag wirklich – und rechtfertigt sie den deutlichen Preisaufschlag gegenüber günstigeren PCIe-5.0-Konkurrenten?

Wir fassen hier die wichtigsten Ergebnisse der Kollegen aus der c't-Redaktion zusammen, die SSDs seit Jahren in einem etablierten Testparcours systematisch vermisst. Den vollständigen Test gibt es im Artikel: 22 M.2-SSDs mit PCIe 4.0 und 5.0 im Test (Heise+).

Technik & Aufbau

Im Inneren arbeitet der weit verbreitete Silicon-Motion-SM2508-Controller mit acht NAND-Kanälen, kombiniert mit Kioxias aktuellem TLC-Flash der BiCS8-Generation und 2 GB DDR4 als DRAM-Cache. Die Hardware-Basis teilt sich die SN8100 mit mehreren Konkurrenten im Test – den Unterschied macht hier der gut abgestimmte Flash. Die Platine ist einseitig bestückt und passt damit auch in flache Notebooks oder die PS5. Verschlüsselung nach TCG Opal 2.02 ist an Bord.

Tempo & Schreibverhalten

Im c't-Testparcours zeigt die SN8100 ihre Stärken vor allem beim Tempo: Sequenziell schreibt sie mit rund 14,9 GB/s und liest mit knapp 13,9 GB/s. Zum Vergleich: Die ersten PCIe-5.0-SSDs vor wenigen Jahren kamen nur auf etwa 10 GB/s.

Auch bei wahlfreien Lesezugriffen mit niedriger Warteschlangentiefe spielt sie ganz vorn mit. In der Praxis zeigt sich das im PCMark-10-Drive-Benchmark, in dem sie das beste Ergebnis im Testfeld erzielt. Schwächer fällt sie beim langen Dauerschreiben und im Konsistenztest aus – hier liegen andere Modelle vor ihr.

Stromverbrauch & Haltbarkeit

Der Energiebedarf bewegt sich im Mittelfeld der PCIe-5.0-Riege: rund 6,3 W beim Lesen, 6,7 W beim Schreiben. Damit bleibt die SN8100 deutlich unter den Spitzenwerten von SK Hynix oder Teamgroup. Im Leerlauf genehmigt sie sich 1,4 W. Die TBW von 1.200 TB über fünf Jahre Garantie ist solide, fällt im Vergleich zu Modellen wie der Kingston Fury Renegade G5 mit deutlich höherer Schreibhaltbarkeit aber zurück.

Preis

Die SN8100 ist in vier Kapazitäten erhältlich. Aktuell kostet die 1-TB-Version rund 219 Euro, die 2-TB-Variante etwa 329 Euro und die 4-TB-Ausführung 639 Euro. Ganz oben rangiert das 8-TB-Modell mit rund 1436 Euro. Wer auf die Versionen mit vormontiertem Kühlkörper setzt, zahlt deutlich mehr: 321 Euro (1 TB), 468 Euro (2 TB), 862 Euro (4 TB) bis zu 1607 Euro (8 TB).

Zu beachten ist die aktuelle Marktlage: Infolge des KI-Booms und der damit verbundenen enormen Nachfrage nach NAND- und DRAM-Speicher sind die Preise für SSDs in den vergangenen Monaten spürbar gestiegen – auch die SN8100 ist deutlich teurer als noch zum Testzeitpunkt. Die Straßenpreise können sich kurzfristig weiter verändern; ein Preisvergleich vor dem Kauf lohnt sich umso mehr.

Fazit

Die WD Black SN8100 ist nach den Messungen der c't-Kollegen eine der schnellsten PCIe-5.0-SSDs und damit prädestiniert für Gaming-PCs, Content-Workstations und alle, die häufig große Anwendungen oder Spielwelten laden.

Im direkten Vergleich macht ihr vor allem die Corsair MP700 Pro XT mit dem neuen Phison-E28-Controller Konkurrenz – sie spielt in derselben Tempo-Liga und liegt aktuell preislich teils noch darüber. Bei der Schreibhaltbarkeit punktet die Kingston Fury Renegade G5 mit deutlich höherer TBW, beim Tempo schenken sich beide kaum etwas. Wer den Aufpreis akzeptiert und keine extremen Schreiblasten fährt, bekommt mit der SN8100 ein rundes High-End-Paket.

Hinzu kommt: Die durch den KI-Boom angeheizten Speicherpreise machen High-End-SSDs derzeit zu einer teuren Anschaffung. Sparfüchse greifen zu etwas langsameren PCIe-5.0-Modellen oder warten auf eine Entspannung am Speichermarkt.

Adata XPG Mars 980 Blade

 Schneller Dauerläufer mit Schwächen

Die Adata XPG Mars 980 Blade setzt auf den effizienten SM2508-Controller von Silicon Motion – und überzeugt vor allem beim Dauerschreiben.

VORTEILE

  • Spitzentempo bei sequenziellen Transfers
  • sehr hohe Dauerschreibrate
  • moderner SM2508-Controller mit acht Kanälen

NACHTEILE

  • doppelseitige Bestückung passt nicht in jedes Notebook
  • nur durchschnittliche Praxis-Konsistenz
  • Flash-Hersteller bleibt ungenannt

NVMe-SSD Adata XPG Mars 980 Blade im Test: Schneller Dauerläufer mit Schwächen

Die Adata XPG Mars 980 Blade setzt auf den effizienten SM2508-Controller von Silicon Motion – und überzeugt vor allem beim Dauerschreiben.

Adata gehört zu den bekannten Größen im SSD-Markt, die Gamer-Submarke XPG zielt traditionell auf Spieler und Enthusiasten. Mit der Mars 980 Blade greift der Hersteller im oberen PCIe-5.0-Segment an und nutzt als einer der ersten Hersteller den neuen Controller SM2508 von Silicon Motion. Die Kernfrage des Tests: Kann der frische Chip mit der etablierten Konkurrenz von Phison und Samsung mithalten – und liefert Adata ein rundes Gesamtpaket?

Wir fassen hier für unsere Bestenlisten die wichtigsten Ergebnisse der Kolleginnen und Kollegen der c’t zusammen, die seit vielen Jahren ausführlich und mit großer Erfahrung Dutzende SSDs durch denselben Testparcours schicken. Den vollständigen Test gibt es im Artikel: 22 M.2-SSDs mit PCIe 4.0 und 5.0 im Test (Heise+).

Technik & Aufbau

Im Inneren arbeitet der Silicon-Motion-Controller SM2508 mit acht NAND-Kanälen – eine performanceorientierte Kombination, die gegen Phisons E26/E28 (etwa in der Corsair MP700 Pro XT) und Samsungs hauseigenem Pascal-Controller (Samsung 990 Pro) antritt. Den Hersteller des verbauten TLC-Flashs verrät Adata nicht, die Chips tragen lediglich ein eigenes Logo. Auffällig: Die Mars 980 Blade ist beidseitig bestückt. Das ist im PCIe-5.0-Umfeld eher unüblich und kann in flachen Notebook-Slots zum Problem werden – als Desktop-SSD spielt es dagegen keine Rolle.

Tempo & Schreibverhalten

Sequenziell liefert die Mars 980 Blade Spitzenwerte: Mit rund 14,6 GB/s beim Schreiben und knapp 13,5 GB/s beim Lesen bewegt sie sich auf Augenhöhe mit der Sandisk WD_Black SN8100 und der Kingston Fury Renegade G5. Besonders auffällig ist das Dauerschreiben: Mit 2,35 GB/s im H2testw gehört sie zu den besten PCIe-5.0-SSDs im Feld und liegt damit klar vor der Kingston Fury Renegade G5 sowie der Sandisk WD_Black SN8100. Im PCMark-10-Consistency-Test fällt die Mars 980 Blade dagegen ins Mittelfeld zurück. Im praxisnahen Full System Drive arbeitet sie ordentlich, aber nicht herausragend. Die Werte stammen aus dem c’t-Testlabor, das SSDs seit Jahren nach einheitlichem Schema vermisst.

Stromverbrauch & Haltbarkeit

Beim Verbrauch bleibt die SSD im Rahmen ihrer Klasse: 1,4 W im Leerlauf, gut 7 W unter Last sind für eine PCIe-5.0-SSD üblich. Spürbar sparsamer sind allerdings die Sandisk WD_Black SN8100, die Kingston Fury Renegade G5 und die neue Corsair MP700 Pro XT. Für leise, kompakte Systeme ohne Kühlkörper ist die Mars 980 Blade damit weniger geeignet.

Preis

Adata bietet die Mars 980 Blade in drei Größen an. Die 1-TB-Version kostet aktuell rund 212 Euro, die von der c’t getestete 2-TB-Variante etwa 359 Euro und das 4-TB-Modell liegt bei rund 680 Euro. Mit einem Preis von etwa 170 bis 180 Euro pro Terabyte (ab der 2-TB-Größe) positioniert sich die Mars 980 Blade im aktuellen PCIe-5.0-Umfeld konkurrenzfähig – die Kingston Fury Renegade G5 startet bei ähnlichem Niveau, die Corsair MP700 Pro XT und die Sandisk WD_Black SN8100 sind in vergleichbaren Kapazitäten teils deutlich teurer.

Zu beachten: Die SSD-Preise sind infolge des KI-Booms zuletzt deutlich gestiegen, da NAND- und DRAM-Speicher für Rechenzentren knapp werden. Wer ohnehin eine Neuanschaffung plant, sollte den Markt aktuell besonders genau beobachten – kurzfristig ist eher mit weiter steigenden als mit fallenden Preisen zu rechnen.

Fazit

Die Adata XPG Mars 980 Blade ist eine schnelle PCIe-5.0-SSD mit einer der besten Dauerschreibraten im c’t-Testfeld – ideal für alle, die regelmäßig große Datenmengen am Stück bewegen, etwa Video-Cutter oder Backup-Szenarien. In der Praxis-Konsistenz und im Stromverbrauch bleibt sie zwar knapp hinter aktuellen Topmodellen wie der Kingston Fury Renegade G5 (Testbericht) und der Sandisk WD_Black SN8100 (Testbericht) zurück – preislich gleicht sie das aber zumindest teilweise wieder aus. Die doppelseitige Bestückung schränkt zudem die Notebook-Tauglichkeit ein. Wer einen Desktop-Rechner mit ordentlichem Slot-Kühler hat und Wert auf konstantes Schreibtempo legt, macht hier nichts falsch – Notebook-Nutzer schauen besser auf einseitig bestückte Alternativen wie die Lexar NM790 (Testbericht) oder die Sandisk WD_Black SN8100 (Testbericht).

Bei der Kaufentscheidung sollte man die aktuell durch den KI-Boom stark gestiegenen SSD-Preise im Hinterkopf behalten.

Samsung 990 Pro

 Eine der schnellsten NVMe-SSDs mit PCIe 4.0

Die Samsung 990 Pro zählt zu den schnellsten PCIe-4.0-SSDs – mit ausdauerndem Schreibverhalten und optional einem schickem Kühlkörper.

VORTEILE

  • Eine der schnellsten und ausdauerndsten PCIe-4.0-SSDs
  • Spitzenwert bei zufälligen Schreibzugriffen unter hoher Last
  • Heatsink-Variante passt direkt in die Playstation 5

NACHTEILE

  • hoher Leistungsbedarf
  • vergleichsweise niedrige zulässige Schreibmenge pro Tag
  • Kühlkörper bringt am PC kaum messbaren Performance-Vorteil

Samsung 990 Pro im Test: Eine der schnellsten NVMe-SSDs mit PCIe 4.0

Die Samsung 990 Pro zählt zu den schnellsten PCIe-4.0-SSDs – mit ausdauerndem Schreibverhalten und optional einem schickem Kühlkörper.

Samsung gehört zu den wenigen Herstellern, die Controller, NAND-Flash und SSD aus einer Hand fertigen. Mit der 990 Pro positioniert der Konzern sein Topmodell für die PCIe-4.0-Generation – also für all jene, die noch kein Mainboard mit PCIe 5.0 besitzen oder den Aufpreis dafür scheuen. Die Kolleginnen und Kollegen der c't haben die SSD im Rahmen eines großen Vergleichstests auf den Prüfstand gestellt – und prüfen mit ihrer langjährigen Test-Erfahrung, ob der etablierte Klassiker weiterhin mithalten kann.

Wir fassen hier die wichtigsten Ergebnisse aus dem Test der c't-Kollegen zusammen. Den vollständigen Test mit allen Messwerten und der Konkurrenz im Detail gibt es im Artikel: 22 M.2-SSDs mit PCIe 4.0 und 5.0 im Test (Heise+).

Technik & Aufbau

Im Inneren arbeiten Samsungs eigener Pascal-Controller mit acht NAND-Kanälen und hauseigener TLC-Flash – eine seit Jahren bewährte Kombination aus einer Hand. Die 990 Pro ist in zwei Varianten erhältlich: mit und ohne Heatsink. Die c't-Kollegen haben die Version mit Kühlkörper getestet – ein schmaler, edel verarbeiteter Streifen, der laut c't-Labor der schönste ist, der ihnen bisher untergekommen ist. Technisch bringt der Kühler allerdings kaum messbaren Vorteil – mit und ohne liegen die Ergebnisse der c't-Messungen nahezu gleichauf. Wer bereits einen Mainboard-Kühler nutzt, kann sich den Aufpreis also sparen.

Tempo & Schreibverhalten

In den Messungen der c't reizt die 990 Pro die PCIe-4.0-Schnittstelle beim Lesen praktisch komplett aus – mehr ist über diese Generation physisch nicht drin. Auch im realitätsnahen Schreibtest und im praxisnahen PCMark 10 schlägt sie vergleichbare PCIe-4.0-Konkurrenten wie die WD Black SN770M deutlich. Die eigentliche Überraschung steckt aber in den Detailmessungen: Bei zufälligen Schreibzugriffen unter hoher Last hängt die 990 Pro sogar manche aktuelle PCIe-5.0-SSD ab – ein Szenario, das vor allem bei Datenbanken, Videoschnitt-Cache und parallelen Workloads zählt. Gegen die Top-Modelle der PCIe-5.0-Klasse kommt sie bei den reinen Sequenzwerten naturgemäß trotzdem nicht an.

Stromverbrauch & Haltbarkeit

Beim Stromverbrauch liefert die c't für die 990 Pro keine eigenen Messwerte; Samsung selbst nennt unter Last bis zu 9,39 W – das ist mehr, als viele PCIe-4.0-Konkurrenten brauchen. Die zulässige tägliche Schreibmenge liegt mit 329 GB unter der vieler aktueller Modelle. Die Garantie beträgt branchenübliche fünf Jahre.

Preis

Die 990 Pro gibt es in zwei Ausführungen: mit oder ohne Heatsink und in beiden Fällen in den Kapazitäten 1, 2 und 4 TB. Die von den Kollegen getestete Variante mit Kühlkörper kostet in der 1-TB-Version rund 197 Euro. Die anderen Speichergrößen schlagen hier bei der Heatsink-Variante mit 309 Euro (2 TB) und 449 Euro (4 TB) zu Buche.

Ohne Kühlkörper liegen die Straßenpreise aktuell bei rund 185 Euro für die 1-TB-Version, 305 Euro für 2 TB und 550 Euro für 4 TB. Auffällig: Bei 2 und 4 TB ist die Version mit Kühlkörper damit derzeit sogar günstiger als die ohne – ein Blick auf beide Preisschilder lohnt sich also.

Einordnen muss man die Preise allerdings im Kontext der durch den KI-Boom ausgelösten Speicherpreis-Rallye: Gegenüber dem Sommer 2025 haben sich die Straßenpreise teilweise mehr als verdoppelt. DRAM und NAND-Flash gehen in riesigen Mengen in KI-Rechenzentren – das treibt die Preise im gesamten Markt hoch. Die 2-TB-Variante der 990 Pro kostete im August 2025 noch rund 140 Euro, mittlerweile sind es 290 Euro – mehr als eine Verdoppelung in wenigen Monaten. Wer jetzt nicht zwingend nachrüsten muss, sollte die Marktentwicklung beobachten und auf eine Entspannung warten.

Fazit

Die Samsung 990 Pro bleibt nach den Messungen der c't-Kolleginnen und Kollegen eine Top-Wahl für PCIe-4.0-Systeme. Sie zählt zu den schnellsten Vertretern ihrer Generation, glänzt mit ausdauerndem Schreibverhalten und überrascht mit einer hohen Schreibleistung bei zufälligen Zugriffen unter Last. Die optionale Heatsink-Variante macht zudem optisch einiges her und passt direkt in die Playstation 5. Wer kein Mainboard mit PCIe 5.0 hat oder den Aufpreis scheut, bekommt hier ein rundes Paket. Gegen Modelle wie die WD Black SN850X oder die SN770M setzt sich die 990 Pro vor allem über das Dauerschreibverhalten ab.

Für PCIe-5.0-Käufer ist sie hingegen kein Thema – dafür gibt es in der Samsung-9100-Pro-Klasse deutlich schnellere, allerdings auch deutlich teurere Alternativen. Wer tiefer in die Messwerte einsteigen will, findet im alle Details zu Konkurrenz und Methodik im ausführlichen Artikel der c't-Kollegen: 22 M.2-SSDs mit PCIe 4.0 und 5.0 im Test.

Der größte Wermutstropfen sind die gegenwärtig durch den KI-Boom enorm angestiegenen Preise.

Kioxia Exceria Plus G4

 Solider PCIe-5.0-Einstieg mit Schwächen

Die Kioxia Exceria Plus G4 nutzt einen schlanken PCIe-5.0-Controller und hauseigenen Flash-Speicher. Im Test fällt ihre Sparsamkeit auf, beim Tempo aber wäre mehr drin.

VORTEILE

  • sehr niedrige Leistungsaufnahme
  • ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • schlanker, kühlbarer Aufbau

NACHTEILE

  • spürbar langsamer als PCIe-5.0-Top-Modelle 
  • mäßige Werte im PCMark-10-Consistency-Test
  • maximal 2 TB Kapazität verfügbar

NVMe-SSD Kioxia Exceria Plus G4 im Test: Solider PCIe-5.0-Einstieg mit Schwächen

Die Kioxia Exceria Plus G4 nutzt einen schlanken PCIe-5.0-Controller und hauseigenen Flash-Speicher. Im Test fällt ihre Sparsamkeit auf, beim Tempo aber wäre mehr drin.

Mit der Exceria Plus G4 hat NAND-Veteran Kioxia eine PCIe-5.0-SSD ins Mittelfeld, die weniger auf Bestwerte als auf eine ausgewogene Mischung aus Effizienz und Preis zielt. Sie setzt auf den kompakten Phison-E31T-Controller und hauseigenen Kioxia-Flash – eine bewusst schlanke Kombination für Einsteiger in die PCIe-5.0-Klasse. Wir fassen hier die wichtigsten Ergebnisse der Kolleginnen und Kollegen aus der c't zusammen, die seit vielen Jahren mit großer Erfahrung dutzende SSD-Modelle durch ihren Testparcours schicken. Den vollständigen Test gibt es im Artikel: 22 M.2-SSDs mit PCIe 4.0 und 5.0 im Test (Heise+).

Technik & Aufbau

Im Inneren arbeitet der DRAM-lose Phison E31T mit nur vier NAND-Kanälen – ein bewusst schlanker PCIe-5.0-Controller, der über HMB (Host Memory Buffer, ein vom System-RAM abgezweigter Bereich als Cache-Ersatz) angebunden ist. Dazu kommt hauseigener TLC-Flash von Kioxia. Diese Kombination erklärt das gesamte Auftreten der SSD: kompakt, sparsam, einseitig bestückt – und ohne die Reserven, die achtkanalige Top-Controller mit DRAM-Cache aufbieten, wie sie etwa in der Sandisk WD Black SN8100 oder der Kingston Fury Renegade G5 stecken.

Tempo & Schreibverhalten

Beim sequenziellen Lesen liegt die Exceria Plus G4 bei gut 10.000 MB/s – sauber, aber weit entfernt von den knapp 14.000 MB/s, die Spitzenmodelle wie die Sandisk WD Black SN8100 erreichen. Im Dauerschreibtest mit H2testw fällt die Kioxia auf knapp unter 1 GB/s ab. Auch im PCMark-10-Consistency-Test landet sie weit hinter den Top-PCIe-5.0-Modellen. Bei zufälligen Zugriffen bewegt sie sich solide, aber nie an der Spitze des Testfelds. Die Messergebnisse stammen aus dem Testlabor der c't, deren Redaktion seit vielen Jahren SSDs nach einem einheitlichen, gut vergleichbaren Testverfahren prüft.

Stromverbrauch & Haltbarkeit

Hier punktet die Kioxia-SSD deutlich: Mit 4,7 W beim Lesen und 4,3 W beim Schreiben ist die Exceria Plus G4 laut c't-Messungen die sparsamste reine PCIe-5.0-SSD im aktuellen Testfeld – die schnellere Sandisk WD Black SN8100 mit Achtkanal-Controller liegt mit 6,3 bzw. 6,7 W spürbar darüber, die Kingston Fury Renegade G5 bei rund 6,5 W. Die TBW von 2000 TB über fünf Jahre Garantie liegt auf branchenüblichem Niveau.

Preis

Die Exceria Plus G4 ist in zwei Größen erhältlich. Aktuell liegt die 1-TB-Version bei rund 164 Euro, die 2-TB-Variante bei etwa 248 Euro – das entspricht rund 164 Euro pro TB bzw. 122 Euro pro TB. Damit lohnt sich der Griff zur größeren Kapazität deutlich, falls der Speicherbedarf es zulässt. Noch größere Kapazitäten bietet Kioxia in dieser Reihe nicht an – wer 4 TB will, muss sich anderswo umsehen.

Hinweis zur Preisentwicklung: Infolge des anhaltenden KI-Booms und der dadurch hohen Nachfrage nach NAND-Flash sind die SSD-Preise zuletzt deutlich gestiegen. Zuvor lag der Straßenpreis der 2-TB-Version noch bei rund 180 Euro – inzwischen sind es fast 65 Euro mehr. Die hier genannten Preise sind daher Momentaufnahmen und können sich kurzfristig weiter nach oben bewegen. Ein Preisvergleich vor dem Kauf lohnt sich derzeit besonders – und wer warten kann, sollte die Marktentwicklung im Auge behalten.

Fazit

Die Kioxia Exceria Plus G4 ist nach den Messungen der c't-Kollegen eine grundsolide PCIe-5.0-SSD für alle, die Wert auf niedrige Leistungsaufnahme und einen fairen Einstiegspreis legen. Beim Tempo, vor allem bei längerer Dauerlast, muss sie sich klar geschlagen geben: Spitzenmodelle wie die Sandisk WD Black SN8100 oder die Kingston Fury Renegade G5 spielen hier in einer anderen Liga – kosten allerdings auch deutlich mehr und brauchen mehr Strom. Für Gamer und Office-Nutzer ist die Kioxia eine vernünftige Wahl, Kreativprofis und Power-User sollten direkt zu einer der genannten Top-SSDs greifen.

Wir fassen hier nur die wichtigsten Ergebnisse aus dem ausführlichen c't-Test zusammen, der noch viele weitere Modelle und Detailmessungen enthält: 22 M.2-SSDs mit PCIe 4.0 und 5.0 im Test (Heise+).

Gigabyte Aorus Gen5 14000

 PCIe-5.0-Tempo mit Spitzenleistung

Die Gigabyte Aorus Gen5 14000 SSD liefert PCIe-5.0-Topspeed und hohe Dauerlast – zahlt das aber mit dem hohem Stromverbrauch.

VORTEILE

  • Spitzentempo unter PCIe 5.0
  • hohe Dauerlastfestigkeit auch bei langen Schreibvorgängen
  • sehr gute Eignung als Startlaufwerk

NACHTEILE

  • Stromverbrauch im Spitzenbereich des Testfelds
  • zweiseitig bestückt – nicht für jedes Notebook geeignet
  • im Vergleich sparsamere und teils günstigere PCIe-5.0-Alternativen verfügbar

NVMe-SSD Gigabyte Aorus Gen5 14000 im Test: PCIe-5.0-Tempo mit Spitzenleistung

Die Gigabyte Aorus Gen5 14000 SSD liefert PCIe-5.0-Topspeed und hohe Dauerlast – zahlt das aber mit dem hohem Stromverbrauch.

Mit der Aorus Gen5 14000 schickt Gigabyte die dritte Generation seiner PCIe-5.0-SSDs ins Rennen. Nach den 10.000er- und 12.000er-Modellen soll das neue Flaggschiff laut Namen 14.000 MB/s sequenziell schaffen. Im Test musste sich zeigen, ob das 1-TB-Muster diese Marke erreicht – und wie sich die SSD gegen die neue, sparsamere Controller-Generation schlägt.

Wir fassen hier für unsere Bestenlisten die wichtigsten Ergebnisse der Kollegen aus der c't-Redaktion zusammen, die seit vielen Jahren mit großer Erfahrung und einem ausgereiften Testparcours zahlreiche SSD-Modelle messen. Den vollständigen Test gibt es im Artikel: 18 SSDs mit PCIe 4.0 und 5.0 im Test (Heise+).

Technik & Aufbau

Im Inneren werkelt der bewährte Phison-E26-Controller mit acht NAND-Kanälen, kombiniert mit Micron-TLC-Flash. Diese Kombination war beim Erscheinen die Performance-Referenz im PCIe-5.0-Segment, gilt aber inzwischen als nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit: Neuere Controller wie der Silicon Motion SM2508 oder Phisons Nachfolger E28 sind in moderneren Fertigungsprozessen entstanden und arbeiten deutlich sparsamer bei vergleichbarer Leistung. Das M.2-2280-Modul ist zudem zweiseitig bestückt, was in flachen Notebooks oder unter knappen M.2-Slot-Kühlern problematisch werden kann.

Tempo & Schreibverhalten

Die versprochenen 14.000 MB/s erreicht das 1-TB-Muster laut den Messungen der c't-Kollegen nicht ganz; Gigabyte verweist auf die 2-TB-Variante, die das Tempo voll ausreizen soll. Trotzdem liegt die Aorus im Spitzenfeld der getesteten PCIe-5.0-Modelle, auch beim sequenziellen Schreiben über fünf Minuten. Im PCMark 10 bescheinigt die Redaktion ihr zudem eine sehr gute Eignung als Startlaufwerk – das Tempo kommt also nicht nur auf dem Datenblatt an, sondern auch im Alltag.

Ein wichtiger Hinweis aus dem c't-Test: An Intel-Mainboards mit Arrow-Lake-CPUs (LGA 1851) können PCIe-5.0-SSDs derzeit nicht ihre volle Geschwindigkeit ausschöpfen – das gesamte Top-Segment ist davon betroffen. Wer das Maximum sehen will, braucht ein AMD-System.

Stromverbrauch & Haltbarkeit

Hier liegt der größte Wermutstropfen: Mit Werten an der Obergrenze dessen, was der M.2-Slot überhaupt liefern darf, holt sich die Aorus im c't-Messlabor einen der Spitzenplätze beim Stromhunger. Die Ursache liegt im älteren Phison-E26-Controller, der in einem weniger effizienten Fertigungsprozess produziert wird als die neue Generation. Die Endurance von 700 TBW (1 TB) ist solide, aber kein Ausreißer nach oben.

Preis

Die Aorus Gen5 14000 SSD ist in drei Kapazitäten erhältlich. Aktuell bekommt man die 1-TB-Version ab 221 Euro, die 2-TB-Variante für etwa 334 Euro und die 4-TB-Ausführung ab 569 Euro. Pro TB gerechnet sind das zwischen 142 und 242 Euro – die größeren Kapazitäten bieten dabei wie üblich das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis.

Im direkten Preisvergleich mit der aktuellen PCIe-5.0-Konkurrenz aus unserer Bestenliste fällt die Einordnung allerdings ernüchternd aus: Die Kingston Fury Renegade G5 (Testbericht) ist sowohl mit 1 TB (199 Euro) als auch mit 2 TB (280 Euro) und 4 TB (480 Euro) durchweg günstiger – bei gleichzeitig deutlich niedrigerem Stromverbrauch und ähnlichem Tempo. Auch die Sandisk WD Black SN8100 (Testbericht) unterbietet die Aorus bei 1 und 2 TB.

Zu beachten ist generell: Die SSD-Preise sind in den vergangenen Monaten infolge des KI-Booms und der damit verbundenen Nachfrage nach NAND- und DRAM-Kapazitäten spürbar gestiegen. Allein im Vergleich zum Sommer 2025 haben sich die Straßenpreise teils deutlich erhöht – die 1-TB-Variante kostete damals noch rund 155 Euro. Schnäppchenjäger sollten den Preisverlauf im Blick behalten – kurzfristige Aufschläge sind keine Seltenheit mehr.

Fazit

Die Aorus Gen5 14000 SSD ist ein klassisches Enthusiasten-Produkt der ersten PCIe-5.0-Generation: maximale Geschwindigkeit, hohe Dauerlasttauglichkeit, aber auch ein Stromverbrauch im Spitzenbereich und in jeder Kapazitätsklasse ein hoher Preis. Sie gehört nach den c't-Messungen weiterhin zur Spitzengruppe der PCIe-5.0-SSDs – die Empfehlung fällt im aktuellen Marktumfeld aber schwer.

Der Grund: Die Kingston Fury Renegade G5 (Testbericht) mit modernerem Silicon-Motion-SM2508-Controller bietet vergleichbares Tempo, deutlich geringeren Stromverbrauch, höhere TBW – und ist in allen Kapazitäten günstiger. Auch die Sandisk WD Black SN8100 ist sparsamer und teils günstiger. Wer das absolute Top-Tempo will – und wenn Geld keine Rolle spielt – heißt das Ziel Corsair MP700 Pro XT mit Phisons brandneuem E28-Controller; sie ist allerdings deutlich teurer.

Wer sparsamer und günstiger in PCIe 5.0 einsteigen will, findet mit der Kioxia Exceria Plus G4 eine attraktive Alternative – knapp die Hälfte des Aorus-Preises bei zwar geringerem, aber für den Alltag völlig ausreichendem Tempo. Wer auf PCIe 5.0 verzichten kann, bekommt mit der Samsung 990 Pro oder der Lexar NM790 sehr schnelle PCIe-4.0-Modelle zu einem deutlich besseren Preis-Leistungs-Verhältnis – die NM790 ist mit rund 149 Euro für 1 TB sogar der absolute Preis-Tipp.

In gut belüfteten Desktop-PCs ist die Aorus eine technisch starke Wahl; im aktuellen Wettbewerb steht sie aber überall im Schatten der moderneren Konkurrenz. Durch die KI-getriebene Preisrallye am Speichermarkt sind Aufpreise für Top-Performance derzeit besonders schmerzhaft – die rund 90 Euro Unterschied zur preislich attraktiveren Kingston bei 1 TB sind im aktuellen Umfeld ein echtes Gegenargument zur Gigabyte-SSD.

Teamgroup G70 Pro Aluminium

 Solide NVMe-SSD mit PCIe 4.0 & PS5-Kühler

Die Teamgroup G70 Pro Aluminium punktet im Test mit PS5-tauglichem Kühler und hoher Schreiblast – beim Tempo bleibt sie aber im PCIe-4.0-Mittelfeld.

VORTEILE

  • vormontierter PS5-tauglicher Kühlkörper
  • hohe garantierte Schreibleistung pro Tag
  • moderate Leistungsaufnahme

NACHTEILE

  • Performance nur PCIe-4.0-Mittelfeld
  • wechselnde Flash-Bestückung je nach Charge
  • gegen PCIe-5.0-SSDs preislich kein Schnäppchen

Teamgroup G70 Pro Aluminium im Test: Solide NVMe-SSD mit PCIe 4.0 & PS5-Kühler

Die Teamgroup G70 Pro Aluminium punktet im Test mit PS5-tauglichem Kühler und hoher Schreiblast – beim Tempo bleibt sie aber im PCIe-4.0-Mittelfeld.

Teamgroup positioniert die G70 Pro Aluminium als gehobene PCIe-4.0-SSD mit vormontiertem Alu-Kühlkörper, der ausdrücklich auch in die PlayStation 5 passt. Das Modell kursiert seit vergangenem Jahr im Handel. Spannend ist deshalb die Frage, wie sich der Veteran heute im Vergleich zur direkten PCIe-4.0-Konkurrenz und aktuellen PCIe-5.0-Modellen schlägt – und ob die hohe garantierte Schreiblast die etwas konservativen Praxiswerte und den happigen Preis ausgleichen kann.

Wir fassen hier für unsere Bestenliste die wichtigsten Ergebnisse der Kollegen aus der c't zusammen, die seit vielen Jahren mit großer Erfahrung und einem etablierten Testparcours zahlreiche SSD-Modelle vermessen. Den vollständigen Test gibt es im Artikel: 22 M.2-SSDs mit PCIe 4.0 und 5.0 im Test (Heise+).

Technik & Aufbau

Im Inneren arbeitet der bewährte Innogrit-Controller IG5236 zusammen mit TLC-Flash – in unserem Sample von YMTC. Teamgroup wechselt je nach Charge aber auch zu Micron oder SK Hynix, was zu spürbar abweichenden Performance-Profilen führen kann. Käufer wissen also nicht zwingend, welche Variante im Karton landet. Der vormontierte Aluminiumkühler ist flach genug, um in den M.2-Slot der PlayStation 5 zu passen, und macht eine zusätzliche Wärmeabfuhr im PC überflüssig.

Tempo & Schreibverhalten

Laut den Messungen der c't-Kollegen schöpft die G70 Pro beim sequenziellen Lesen mit rund 6,8 GB/s die Möglichkeiten von PCIe 4.0 ordentlich aus, beim Schreiben sind es knapp 7,5 GB/s. Damit liegt sie auf Augenhöhe mit der Samsung 990 Pro, dem direkten PCIe-4.0-Konkurrenten aus unserer Bestenliste. Im praxisnahen PCMark-10-Drive-Test landet die G70 Pro mit ihrem Score allerdings nur im unteren Drittel des Testfelds und deutlich hinter der 990 Pro. Auch beim Dauerschreiben mit H2testw fällt sie auf knapp 1 GB/s zurück, während die 990 Pro mit 1,63 GB/s das Tempo besser hält. Heißt: Für Gaming, Office und Foto-/Videoarchive reicht die SSD locker, bei Videoschnitt mit anhaltend großen Dateien ist die Samsung-Konkurrenz die bessere Wahl.

Stromverbrauch & Haltbarkeit

Mit 5,0 W beim Lesen und 6,7 W beim Schreiben liegt die SSD im Mittelfeld des Verbrauchs – sparsamer als die schnellsten PCIe-5.0-Modelle wie die Kingston Fury Renegade G5 oder Sandisk WD Black SN8100, aber kein Effizienzwunder. Pluspunkt ist die garantierte Schreibleistung von über 800 GB pro Tag, ein Spitzenwert im Testfeld, der die SSD auch für Vielschreiber qualifiziert.

Preis

Die G70 Pro Aluminium ist in 1, 2 und 4 TB erhältlich. Aktuell kostet die 1-TB-Version rund 186 Euro, die getestete 2-TB-Variante liegt je nach Kühlkörper zwischen 263 Euro und 360 Euro. Der Preis pro Terabyte fällt damit höher aus als bei vielen Konkurrenten.

Im direkten Preisvergleich mit der Bestenliste fällt die Einordnung ernüchternd aus: Lexar NM790 (Testbericht) liegt bei nur 154 Euro für 1 TB und 225 Euro für 2 TB und ist damit deutlich günstiger. Die Samsung 990 Pro (Testbericht) startet bei 190 Euro für 1 TB – also nur minimal teurer als die G70 Pro – und liefert im Praxistest die bessere Performance. Noch erstaunlicher: Die Kioxia Exceria Plus G4 als PCIe-5.0-Einstiegsmodell ist mit 164 Euro (1 TB) sogar günstiger als die G70 Pro und nutzt bereits die neuere PCIe-Generation.

Zu beachten ist generell: Die SSD-Preise sind infolge des KI-Booms und der enormen Nachfrage nach NAND- und DRAM-Speicher zuletzt deutlich gestiegen. Wer kaufen will, sollte sich auf höhere Straßenpreise einstellen als noch vor wenigen Monaten – und ein Auge auf kurzfristige Schwankungen werfen.

Fazit

Die Teamgroup G70 Pro Aluminium ist – das zeigen die Messungen der c't – eine grundsolide PCIe-4.0-SSD, die ihre Daseinsberechtigung im aktuellen Marktumfeld aber fast ausschließlich aus dem vormontierten PS5-tauglichen Kühlkörper zieht. Wer eine PlayStation 5 aufrüsten will und einen fertigen Kühler ohne Bastelei sucht, bekommt hier ein stimmiges Paket samt großzügiger TBW-Garantie.

Im PC-Einsatz lässt sie sich allerdings kaum noch empfehlen: Die Lexar NM790 ist für rund 40 Euro weniger pro Terabyte der Preis-Leistungs-Sieger im PCIe-4.0-Segment und im Alltag mindestens ebenbürtig. Die Samsung 990 Pro kostet nur minimal mehr, ist im PCMark-10-Praxistest und beim Dauerschreiben aber deutlich überlegen. Noch bitterer: Die Kioxia Exceria Plus G4 öffnet die Tür zu PCIe 5.0 sogar für weniger Geld als die G70 Pro – wer ein modernes Mainboard hat, fährt damit zukunftssicherer. Wer das absolute Top-Tempo braucht, greift zur Kingston Fury Renegade G5 oder zur Sandisk WD Black SN8100, die mit PCIe 5.0 deutlich schneller arbeiten.

Den ausführlichen Testbericht mit allen Messreihen und Detailanalysen liefern die Kollegen aus der c't, die seit vielen Jahren systematisch SSDs prüfen: 22 M.2-SSDs mit PCIe 4.0 und 5.0 im Test (Heise+).

Angesichts der durch den KI-Boom gestiegenen Speicherpreise lohnt sich derzeit ohnehin ein genauer Preisvergleich vor dem Kauf – und ein kritischer Blick auf die Frage, ob der PS5-Kühler den Aufpreis wirklich wert ist.

MSI Spatium M461

 NVMe-SSD mit PCIe 4.0 und QLC-Flash

Die MSI Spatium M461 bringt 1 TB für unter 150 Euro – setzt dafür aber auf QLC-Flash. Im Alltag flott, bei Dauerschreiblast bricht sie deutlich ein.

VORTEILE

  • solide PCIe-4.0-Performance im Alltag (rund 5 GB/s lesend)
  • einseitige Bestückung, auch für flache Notebooks geeignet
  • Branchenübliche fünf Jahre Garantie

NACHTEILE

  • massiver Einbruch beim Schreiben großer Datenmengen (QLC-typisch)
  • geringere Haltbarkeit als TLC-Konkurrenten gleicher Größe
  • für Videoschnitt und Dauerlast-Workloads ungeeignet

MSI Spatium M461 im Test: NVMe-SSD mit PCIe 4.0 und QLC-Flash

Die MSI Spatium M461 bringt 1 TB für unter 150 Euro – setzt dafür aber auf QLC-Flash. Im Alltag flott, bei Dauerschreiblast bricht sie deutlich ein.

Die Spatium M461 ist MSIs Antwort auf den nach wie vor beliebten 2-TB-Sweetspot bei PCIe-4.0-SSDs – mit QLC-Flash, einem schlanken Phison-Controller und Verzicht auf DRAM-Cache. Eine bewusst kostenorientierte Bauweise, die im aktuellen Marktumfeld gegen starke Konkurrenz antreten muss. Die Kernfrage: Wie schlägt sich die NVMe-SSD im Alltag – und reicht das, um sich gegen Modelle wie die Lexar NM790 zu behaupten?

Wir fassen hier für unsere Bestenliste die wichtigsten Ergebnisse der Kolleginnen und Kollegen der c't zusammen, die seit vielen Jahren mit großer Erfahrung zahlreiche SSD-Modelle systematisch durch denselben Testparcours schicken. Den ausführlichen Vergleichstest gibt es im Artikel: Schnelle SSDs im Vergleichstest: Bis zu 12 GByte/s dank PCIe 5.0 (Heise+).

Technik & Aufbau

Im Inneren arbeitet ein Phison-E21T-Controller mit vier NAND-Kanälen ohne eigenen DRAM-Cache – eine schlanke, stromsparende Kombination, die typischerweise im Einsteiger- bis Mittelklassebereich auftaucht. Statt auf TLC-Flash setzt MSI auf QLC-NAND von Micron, der pro Speicherzelle vier Bits ablegt. Das senkt die Kosten pro Gigabyte deutlich, kostet aber Schreibtempo und Haltbarkeit. Die SSD ist einseitig bestückt und damit auch für flache Notebooks geeignet.

Tempo & Schreibverhalten

Bei kurzen Transfers liefert die Spatium M461 laut c't-Messungen solide PCIe-4.0-Werte um die 5 GB/s beim Lesen und gut 4,4 GB/s beim Schreiben – auf Augenhöhe mit anderen NVMe-SSDs, die denselben Phison-E21T-Controller nutzen. Damit deckt sie das ab, was im Alltag wirklich zählt: schnelle Programmstarts, kurze Spiele-Ladezeiten und flotte Dateioperationen.

Beim vollständigen Beschreiben über die gesamte Kapazität zeigt sich die QLC-typische Charakteristik: Nach Füllung des schnellen SLC-Caches sinkt die Schreibrate auf rund 140 MB/s im Mittel. Wer überwiegend kleine bis mittlere Schreibvorgänge fährt, merkt davon nichts; für Videoschnitt mit großen Rohdaten ist das Modell hingegen weniger geeignet. Die direkte PCIe-4.0-Konkurrentin aus unserer Bestenliste, die Lexar NM790, hält dank TLC-Flash unter Dauerlast deutlich länger ein hohes Schreibtempo.

Stromverbrauch & Haltbarkeit

Die Garantie liegt bei branchenüblichen fünf Jahren, MSI gibt bei der 2-TB-Variante eine zulässige Schreibleistung von 247 GB pro Tag an – für Office-Nutzer und Gamer ein Wert, der bequem ausreicht. Der DRAM-lose Controller hilft zudem, die Leistungsaufnahme niedrig zu halten, was vor allem im Notebook-Einsatz von Vorteil ist. Die TBW-Angabe liegt allerdings deutlich unter der einer TLC-basierten Konkurrentin wie der Lexar NM790 (Testbericht), die mit rund 1.500 TB etwa das Dreifache verspricht.

Preis & Kapazitäten

Die Spatium M461 ist in vier Kapazitäten erhältlich, im Handel sind aktuell aber nur zwei davon verfügbar. Die 1-TB-Version kostet rund 150 Euro, die 2-TB-Variante etwa 249 Euro. Die 500-GB- und 4-TB-Modelle sind derzeit nicht lieferbar. Pro Terabyte ist die 2-TB-Version mit rund 125 Euro rund 17 Prozent günstiger als die 1-TB-Variante.

Im direkten Vergleich mit der Konkurrenz aus unserer Bestenliste ist das ein anspruchsvolles Umfeld: Die Lexar NM790 (Testbericht) kostet mit 2 TB nur rund 225 Euro und liegt damit etwa 25 Euro unter dem MSI-Preis. Die Samsung 990 Pro (Testbericht) startet mit 1 TB bei rund 190 Euro und spielt eine Klasse darüber. Wie der gesamte SSD-Markt sind auch diese Preise vom KI-Boom geprägt: Die enorme Nachfrage nach NAND-Flash für Rechenzentren hat die Endkundenpreise branchenweit deutlich nach oben gezogen. Ein tagesaktueller Marktcheck lohnt sich daher vor jedem SSD-Kauf.

Fazit

Die MSI Spatium M461 ist technisch eine grundsolide PCIe-4.0-NVMe-SSD: ordentliches Tempo im Alltag, 2 TB im klassischen M.2-Format und eine einseitige Bestückung, die auch flachen Notebooks entgegenkommt. Für Betriebssystem, Spiele, Office und Medien-Bibliotheken erfüllt sie ihren Zweck zuverlässig.

Im aktuellen Marktumfeld muss man aber ehrlich einordnen: Zum Listenpreis ist die Lexar NM790 aus unserer Bestenliste die rundere Wahl – schneller, ausdauernder, günstiger. Empfehlenswert ist die M461 daher vor allem in zwei Szenarien: Erstens für Käufer, die bewusst auf das MSI-Markenökosystem setzen und dafür einen kleinen Aufpreis akzeptieren – etwa, weil ihr Gaming-System konsequent aus einer Hand stammen soll. Zweitens als Schnäppchenkauf, wenn die SSD im Angebot deutlich unter ihren regulären Preis fällt. Wer hingegen rein nach dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis sucht, sollte sich die Lexar NM790 ansehen; wer eine etablierte Marken-SSD mit langfristiger Perspektive bevorzugt, ist mit der Samsung 990 Pro gut bedient. Wer ohnehin auf PCIe 5.0 setzt, findet mit der Kingston Fury Renegade G5 oder der Sandisk WD_Black SN8100 deutlich schnellere – wenn auch teurere – Alternativen.

Den vollständigen Test mit allen Messwerten und der direkten Konkurrenz im Detail gibt es im Artikel der c't-Kollegen: Schnelle SSDs im Vergleichstest: Bis zu 12 GByte/s dank PCIe 5.0 (Heise+). Angesichts der aktuell dynamischen Preisentwicklung am SSD-Markt empfiehlt sich vor dem Kauf ein Blick in den Preisvergleich.

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