Kultivierte Persönlichkeiten mit humanistischer Bildung erkennt man unter anderem daran, dass Sie in jeder Lebenslage mit dem passenden Sinnspruch oder Zitat aufwarten können. So auch US-Popstar Taylor Swift, 36, die nun aber weder Seneca noch Schopenhauer, sondern Swift zitierte – also sich selbst.
Anlass für die Selbstreferenz war die Verlobung der US-Skifahrerin und frischgebackenen Abfahrts-Olympiasiegerin Breezy Johnson, 30. »Herzlichen Glückwunsch«, kommentierte Swift unter einem Instagram-Foto, das Johnson mit ihrem zukünftigen Ehemann Connor Watkins zeigt. Doch die Sängerin beließ es nicht bei ein paar netten Worten, sondern zitierte eine Zeile aus ihrem Song »The Alchemy«: »Wo ist die Trophäe? Er kommt einfach auf mich zugerannt.«
Eigentlich beziehen sich diese Zeilen auf Swifts Verlobten Travis Kelce und dessen letzten Super-Bowl-Triumph. Womöglich spielt die Sängerin mit dem Zitat jedoch auch subtil auf einen Medaillen-Fauxpas von Breezy Johnson an. Deren olympische Goldmedaille war nämlich kurz nach ihrem Sieg bei einem Medienauftritt vom Band gefallen.
Vielleicht kam es so zu Swifts Selbstzitat: Eine Weisheit, die zu einer Verlobung genauso gut wie zu einer verlorenen Goldmedaille passt, war anderswo wohl kaum aufzutreiben.

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