Eine glamourösere Veranstaltung als den Wiener Opernball hat der deutschsprachige Raum kaum zu bieten (ja, es läuft gerade die Berlinale). Kein Wunder also, wenn es einem auf der ebenso überteuerten wie überfüllten Event auch einmal zu viel wird. So erging es Hollywood-Star Sharon Stone, 67. »Ich bin etwas überwältigt«, sagte die US-Schauspielerin (»Basic Instinct«) unter Tränen auf dem roten Teppich.
Unmittelbar darauf kehrte sie kurzzeitig ins Hotel zurück. »Sie musste sich frisch machen«, sagte ein Sprecher ihres Gastgebers, dem Süßwaren-Unternehmer Karl Guschlbauer. Kurz darauf gab es Entwarnung, und Stone nahm wieder in ihrer Loge beim Ball Platz.
Zuvor hatte sich Stone (67) nach eigenen Angaben begeistert über das Gefühl von Einigkeit und kulturellem Stolz auf dem österreichischen Staatsball gezeigt und von einem »Meer an Eleganz« gesprochen. Sie erschien in einer Robe im Stil des Wiener Jugendstil-Malers Gustav Klimt, das der jüngst gestorbenen Star-Designer Valentino einst für sie entworfen hatte.
Der Ball gilt als der gesellschaftliche Höhepunkt in Österreich. Eine Eintrittskarte kostet 410 Euro, die besten Logen sind für 26.000 Euro zu haben. Auch Essen und Trinken sind kostspielig. Für Würstel mit Semmel oder Gulaschsuppe waren jeweils 18 Euro zu bezahlen, für ein Glas Champagner waren 39 Euro fällig.
Apropos Champagner: Wie mehrere Boulevardmedien übereinstimmend berichten, soll es übrigens genau dieser edle Tropfen gewesen sein, der Stone wieder für die Rückkehr zum Opernball fit machte.

vor 2 Stunden
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