"Tatort" Stuttgart: Mehr Follower, mehr Likes, mehr Hater
vor 15 Stunden
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Die Influencerin und ihr Social-Media-Manager: Der Stuttgarter "Tatort" will ein Beziehungsdrama erzählen. Wäre da nicht noch der lästige Krimifall um ein totes Kind.
18. Januar 2026, 21:45 Uhr
Artikelzusammenfassung
Der Tatort, ein Klassiker der deutschen Krimilandschaft, sorgt nicht nur für Spannung, sondern auch für Diskussionen über seinen ikonischen Vorspann und den umstrittenen Abspann. Die jüngste Schwarzwald-Folge stößt auf Kritik, besonders wegen des fragwürdigen Plots und der übertriebenen Darstellung einiger Charaktere. Das Drehbuch, verfasst von Wolfgang Stauch, wirkt distanziert von der Realität und lässt die Figuren in vorwitzigen Wortspielereien versinken. Trotzdem punktet die Folge mit einer gelungenen Parallelmontage und einer atmosphärischen Musikuntermalung. Ein Tatort, der die Zuschauer zum Nachdenken anregt und die Frage aufwirft, ob die Serie mit ihren aktuellen Themen noch zeitgemäß ist.
Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.
Was ein Tatort ist und soll, darüber gehen die
Meinungen hier jede Woche auseinander. Was die Wenigsten bestreiten werden: Ein
Tatort ist ein Kriminalfilm, der zuerst an einem Sonn- oder Feiertag in
der ARD läuft. Nach dem ikonischen Fadenkreuz-Vorspann von 1970, gestaltet von Kristina
Böttrich-Merdjanowa, in dem Horst Lettenmayer zur Musik von Klaus Doldinger
durchs Bild läuft.
Dass Til Schweiger 2012 den Vorspann abschaffen wollte, sorgte
für Gesprächsstoff, erwies sich aber als eine Posse. Ohne den Vorspann wäre der
Tatort nichts Besonderes. Für den Abspann wird dagegen nun der Platz
eng. Die ARD sendet seit der Schwarzwald-Folge
vom 4. Januar in einem Fenster rechts daneben einen Programmhinweis, wie er
bei anderen 20.15-Uhr-Filmen schon länger üblich ist. Probehalber, wie auf
Nachfrage bei der Pressestelle zu erfahren ist.