»Tatort«-Kommissare plötzlich selbst verdächtig

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Für eine aktuelle Folge nutzten die Schauspieler die Kulisse der Münchner Sicherheitskonferenz und drehten dafür im Bayerischen Hof. Das Nobelhotel ist während des Treffens hochrangiger Gäste – mehr als 60 Staats- und Regierungschefs aus aller Welt waren geladen – eine Hochsicherheitszone. »Bei einer spontanen Sicherheitskontrolle waren wir kurz davor, abgeführt zu werden, weil ein Herr Buvak und ein Herr Hammermann natürlich nicht als Teilnehmer der Sicherheitskonferenz akkreditiert waren«, erzählen die Schauspieler der Nachrichtenagentur dpa.

Wenn Mächtige durchs Bild laufen

Das Problem ließ sich glücklicherweise klären, waren die beiden Schauspieler doch hochoffiziell für den Bayerischen Rundfunk (BR) im Einsatz. In der Folge »Der sichere Tod« der ARD-Krimi-Reihe müssen die Kommissare den mysteriösen Unfalltod einer Dolmetscherin aufklären. Bald wird klar: Es war Mord und der Täter treibt sich auf der Sicherheitskonferenz herum. Doch die Ermittlungen unter Hunderten hochrangigen Gästen aus aller Welt aus Politik und Wirtschaft sind extrem kompliziert. Dafür sorgen nicht zuletzt die hohen Sicherheitsvorkehrungen, diplomatische Immunitäten und Vorgänge, die hochgeheim sind.

»Eine solch gigantische Kulisse mit so viel internationaler Prominenz wäre für einen »Tatort« unter normalen Umständen unvorstellbar«, sagen Hofer und Ljubek über die Dreharbeiten während der Sicherheitskonferenz. Die Arbeit sei häufig unberechenbar gewesen. »Man weiß nie, was als Nächstes passiert oder welche Politikerin, welcher Politiker gerade vorbeiläuft und sich ins Bild ›schummelt‹.«

Unter Regie von Lancelot von Naso stehen für den Krimi auch Roman Knizka, Sophie von Kessel und der schwedische Schauspieler Björn Bengtsson (»Die Lüge«) vor der Kamera. Auf der Sicherheitskonferenz war nach BR-Angaben allerdings nur ein kleines Team dabei, darunter die beiden Kommissare, für die es der zweite gemeinsame Krimi ist. Sie folgen dem berühmten Tatort-Duo Udo Wachtveitl und Miroslav Nemec .

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