»Tatort« Berlin: Boris Aljinovic spielt wieder Ermittler Felix Stark

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Berlin in den Nullerjahren, das war die Zeit des »arm, aber sexy« unter SPD-Bürgermeister Klaus Wowereit. Manche in der Hauptstadt sehnen sich manchmal zurück in diese Zeit, als die Mieten noch niedriger waren und der Nachwendegeist noch wirkte. Kurioserweise deckt sich die Amtszeit Wowereits aufs Jahr genau mit dem Wirken des Kommissars Felix Stark im Berliner »Tatort«-Revier: Von 2001 bis 2014 spielte Boris Aljinovic den Ermittler in 31 Folgen der ARD-Krimireihe.

Felix Stark war eine Hälfte eines ungleichen Paars, die andere war der von Dominic Raacke gespielte Kriminalhauptkommissar Till Ritter, eine deutlich impulsivere Figur. Der deutlich kleiner gewachsene Stark war dagegen der gründliche, analytische Typ. Nach Raackes Ausstieg spielte Aljinovic in einem Film den alleinigen Hauptermittler, dann war auch seine Kommissarkarriere beendet.

Das dachte man jedenfalls. Doch nun kehrt Boris Aljinovic, 58, nach über zehn Jahren noch mal für eine Folge als Berliner »Tatort«-Ermittler zurück. Anfang 2027 soll er gemeinsam mit dem aktuellen Kommissar Mark Waschke einen neuen Fall im Fernsehen lösen, wie der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) mitteilte.

Im Berliner Sonntagskrimi ermittelt Waschke derzeit allein, weil seine Kollegin Corinna Harfouch wie geplant nach sechs Folgen aus dem »Tatort« ausgestiegen ist. Wer ihr nachfolgen soll, ist bisher nicht bekannt.

Waschkes Figur Robert Karow holt sich nun für seinen neuen Fall Hilfe bei seinem Vorgänger, wie der RBB zum Drehstart mitteilte. Karow will ihn aufspüren, um mithilfe früherer Ermittlungen einem mutmaßlichen Serienmörder auf die Spur zu kommen. Die Dreharbeiten zur neuen Folge »Zwei minus eins gleich null« hätten Mitte Juni begonnen und sollen bis Mitte Juli dauern, wie der RBB weiter mitteilte.

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