Was am Wochenende wichtig war
Proteste bei AfD-Parteitag überwiegend friedlich. Die Polizei meldet 65 Straftaten und 13 Ordnungswidrigkeiten sowie einzelne Angriffe auf Medienschaffende. Demonstranten versuchen am Samstag die Ankunft der Delegierten an der Messehalle in Erfurt zu verhindern, allerdings erfolglos. Weidel wird mit gut 81 Prozent im Amt bestätigt, Chrupalla verpassen die Delegierten hingegen einen Denkzettel: Er erhält nur 70 Prozent der Stimmen. Zum Artikel
- Meinung: Die Öffentlichkeit sollte sich von Weidel nicht täuschen lassen
- Vorsitzender der Thüringer AfD-Fraktion: Wie mächtig ist Björn Höcke in der AfD?
- Erfurt: 30 000 Demonstranten versuchen Zugang zum AfD-Parteitag zu blockieren
Bundeswehr findet nicht genug Freiwillige für Litauen-Brigade. Mit 4800 Soldaten und 200 zivilen Mitarbeitern ist die deutsche Brigade als eine klare Warnung an Russland gedacht, an der Grenze zum Baltikum nicht zu weit zu gehen. Bislang sind allerdings erst etwa 1800 Soldaten dauerhaft vor Ort stationiert. Verteidigungsminister Pistorius muss deutliche Probleme beim personellen Ausbau der Brigade einräumen. Weil sich nicht genügend Freiwillige finden, könnte die Bundeswehr einen erheblichen Teil der Soldaten zum Dienst im Baltikum verpflichten. Zum Artikel
Trump: „Wir sind die Mutigsten und die Besten.“ Am 250. Geburtstag der Vereinigten Staaten wird in Philadelphia eine Zeitkapsel vergraben, in Washington marschieren Rechtsextreme durch die Stadt. US-Präsident Trump nutzt die Gelegenheit, um sich selbst und seine Präsidentschaft zu loben. Seine Gegner bezeichnet er als „Kommunisten“. Zum Artikel
- Liveblog: Trump warnt vor „kommunistischer Bedrohung“
- Meinung: Die USA sind zum Jubiläum so, wie sie nie werden wollten
Weitere wichtige Themen
- Luftfahrt: Condor dient sich einem Käufer aus der Golfregion an
- Autozulieferer: Conti wird wieder ein reiner Reifenhersteller
- Venezuela: Zahl der Todesopfer nach Erdbeben steigt auf fast 3000
Alles zur Fußball-WM
Frankreich steht im Viertelfinale - Paraguay ausgeschieden. Die Franzosen lassen sich weder von der Hitze in Philadelphia noch von groben Unsportlichkeiten des Gegners aus der Ruhe bringen. Auch der Schiedsrichter, der weder Tritte noch Provokationen sieht, bringt das Team von Deschamps nicht aus der Fassung. Mbappé verwandelt in der 70. Minute einen Strafstoß. Im Viertelfinale wartet Marokko. Zum Artikel
- Paraguay: Der Deutschland-Bezwinger ist bezwungen
- Meinung: Die Leistung des Schiedsrichterteams war für eine WM unangemessen
Marokko träumt weiter vom großen Wurf. Eine Halbzeit lang ist Co-Gastgeber Kanada das bessere Team: Sie ersticken Marokkos Aufbau im Keim, in einem vorzüglich organisierten Block. Und sie haben die deutlich besseren Chancen. Am Ende gewinnt Marokko aber deutlich mit 3:0. Marokkos Stürmer Ismael Saibari verletzt sich. Zum Artikel
- Fragen und Antworten: Was kann Klopp der Nationalelf geben? Und was würde er kosten?












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