SZ am Abend: Nachrichten vom 26. Februar 2026

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Was heute wichtig war

Chef des Weltwirtschaftsforums tritt zurück. Børge Brende gibt nach achteinhalb Jahren an der Spitze des Weltwirtschaftsforums sein Amt auf. Laut den vom US-Justizministerium veröffentlichten Dokumenten hatte der Norweger drei Geschäftsessen mit Jeffrey Epstein, außerdem kommunizierte er mit diesem per E-Mail und SMS. Zum Artikel

Im USA-Iran-Konflikt naht eine Entscheidung. Zum dritten Mal verhandeln Vertreter der USA und Iran. Teheran bietet an, mehrere Jahre lang kein Uran mehr anzureichern und danach nur gemeinsam mit anderen Ländern. Offen bleibt, ob sich die amerikanische Seite noch auf ein Angebot einlassen kann. US-Präsident Trump hatte zuvor mehrfach mit einem Militärschlag gedroht. Zum Artikel

Stuttgart 21 wird wohl erst 2029 fertig. Bahn-Chefin Evelyn Palla hatte kurz nach ihrem Amtsantritt die für Ende 2026 geplante Teil-Inbetriebnahme abgesagt. Nach SZ-Informationen könnte es nun noch drei Jahre dauern, bis das Gesamtprojekt fertig wird. Hauptgrund sind Probleme mit der Digitalisierung des Bahnknotens am neuen unterirdischen Hauptbahnhof. Zum Artikel

Katherina Reiche will Förderung für Solar-Dachanlagen streichen. Die Bundeswirtschaftsministerin plant eine Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes, nach der die Einspeisevergütung für private PV-Anlagen wegfallen soll. Haushalte müssten ihren Strom dann selbst verkaufen, zum Beispiel über einen Dienstleister. Die Regelung soll aber nur für neu installierte Anlagen gelten. Zum Artikel

AfD gewinnt in Eilverfahren um Einstufung als rechtsextrem. Das Bundesamt für Verfassungsschutz darf die Partei vorläufig nicht als gesichert rechtsextremistisch einstufen – das hatte die Behörde allerdings ohnehin schon unterlassen, nachdem die AfD gegen die Bewertung geklagt hatte. Im Hauptsacheverfahren, in dem geklärt wird, ob die AfD als gesichert rechtsextremistisch eingestuft werden kann, gibt es noch keine Entscheidung. Zum Artikel

Bericht: Russland hat Pokrowsk eingenommen. Ein ukrainischer Armeesprecher räumt den Verlust der Kleinstadt ein, die lange umkämpft war und als strategisch wichtig gilt. Im Norden der Stadt gebe es noch ukrainische Soldaten, aber deren Rückzug sei zu gefährlich. Drohnen versorgten sie mit Lebensmitteln und Wasser. Zum Liveblog

Was heute sonst noch wichtig war

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