SZ am Abend: Nachrichten vom 17. Juni 2026

vor 1 Stunde 1

Was heute wichtig war

Abschluss des G-7-Gipfels in Évian. Die sieben mächtigsten Industriestaaten haben sich bei ihrem Treffen am Genfer See auf deutliche Positionen zur Ukraine und zu Iran verständigt. Die G-7-Staaten sagten der Ukraine „unerschütterliche“ Unterstützung zu und kündigten verstärkte Waffenlieferungen sowie verschärfte Russland-Sanktionen an. US-Präsident Trump erhielt Unterstützung für sein Iran-Abkommen. Bundeskanzler Merz lobte die gemeinsame Sprache zu außenpolitischen Fragen und kündigte ein mögliches Bundestagsmandat für eine Marine-Mission an. Zum Artikel

Abkommen zwischen USA und Iran offenbar geleakt. Die USA und Iran wollen am Freitag in der Schweiz ein „Memorandum of Understanding“ unterzeichnen, das den Krieg beendet und die Straße von Hormus öffnet. Konfliktpunkte zum iranischen Atomprogramm bleiben dabei offenbar vorerst ungeklärt. Verhandlungen darüber sollen erst nach der Unterzeichnung in den kommenden 60 Tagen stattfinden. So heißt es in einem Dokument, das Medien vorab veröffentlicht haben. Zum Artikel

Kritik an Bayreuther Festspielen wegen Konzert-Absage. Wegen der Absage eines geplanten Gedenkkonzerts für ermordete jüdische Musiker zur Jubiläumseröffnung steht die Festspielleitung in der Kritik. Dirigent Christian Thielemann erklärte, er habe nie eine definitive Zusage für das Konzert gegeben. Michel Friedman kritisiert die Absage scharf und lehnt es ab, die Veranstaltung in den August zu verschieben. Zum Artikel

EXKLUSIV: Kein Bankkonto für Rechtsextremist Sellner. Anders als private Banken können Sparkassen unerwünschte Kunden nicht ohne Weiteres ablehnen. Die Sparkasse Chemnitz hat sich nun dennoch erfolgreich dagegen gewehrt: Sie muss für den Rechtsextremisten Martin Sellner vorerst kein Konto für sein geplantes „Institut für Remigration“ eröffnen. Die Sparkasse begründet die Ablehnung damit, dass Sellners Konzept verfassungswidrig und menschenwürdewidrig sei.
Zum Artikel

Bayerns Verfassungsschutz darf AfD weiter beobachten. Der bayerische Verfassungsschutz darf die AfD wegen des Verdachts auf verfassungswidrige Bestrebungen in der Partei beobachten. Die AfD scheiterte erneut und möglicherweise endgültig mit dem Versuch, die Beobachtung in Bayern gerichtlich untersagen zu lassen. Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof lehnte es ab, Berufung gegen ein Urteil des Verwaltungsgerichts München zuzulassen, das eine Klage der AfD abgewiesen hatte. Zum Artikel

EU schwächt Gentechnik-Regeln ab. Supermärkte dürfen genverändertes Obst und Gemüse voraussichtlich von Mitte 2028 an ohne spezielle Kennzeichnung verkaufen. Grüne, Sozialdemokraten und Linke hatten versucht, die Änderungen zu stoppen. Zum Artikel

Nach russischen Warnschüssen im Ärmelkanal widersprechen britische Segler Russland. Das britische Rentnerpaar, das im Ärmelkanal von einem russischen Kriegsschiff bedroht wurde, widerspricht der Schilderung, mit der das russische Verteidigungsministerium die Warnschüsse rechtfertigt. Premierminister Starmer nennt den Vorfall beim G-7-Gipfel „äußerst besorgniserregend und rücksichtslos“. Zum Artikel

Weitere wichtige Themen

Fußball-WM 2026

In Mexiko schlägt das Herz dieser WM - und am heftigsten schlägt es in Guadalajara. Zum dritten Mal empfängt die Stadt die Fußballwelt. 1970 stand hier für Pelé und seine Brasilianer sozusagen alles still. Und heute? Zeigt Guadalajara, worauf es wirklich ankommt. Zum Artikel

Nmecha und die Glaubensfrage. Kaum jemand zweifelt an der Klasse von Felix Nmecha, dafür wird über seine Frömmigkeit debattiert: Ist er „ein sanfter Mensch“? Ein christlicher Missionar? Oder Projektionsfläche für einen Kulturkampf? Zum Artikel

Gesamten Artikel lesen