SZ am Abend: Nachrichten vom 1. März 2026

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Krieg im Nahen Osten

Irans Oberster Führer Chamenei ist tot. Der Ayatollah wird bei den israelischen und amerikanischen Angriffen gegen Iran getötet. Er herrschte seit 1989 mit purer Gewalt. Das Land dürfte lange brauchen, um sich davon zu erholen. Es bleibt die Frage ist, ob es den Gottesstaat ohne ihn überhaupt noch gibt. Zum Artikel

Trump feiert den Tod Chameneis als Erfolg, Kritiker befürchten Chaos. Der US-Präsident sagt, er habe Vorstellungen zur künftigen iranischen Regierung, bleibt aber vage. Derweil bringt sich der Sohn des gestürzten Schahs ins Spiel. Zum Artikel

Iran will den Ausnahmezustand in die ganze Region tragen. Schon vor den Luftangriffen soll Chamenei die entscheidenden Befehle gegeben haben. Er ließ mögliche Nachfolger für die wichtigsten Führungsposten bestimmen, auch für seine eigene Nachfolge. Und er autorisierte wohl auch die Vergeltungsschläge gegen Israel und die US-Basen in arabischen Golfstaaten. Zum Artikel

Merz vermeidet Kritik an den USA und Israel oder den Eindruck, neutral zu sein. Der Bundeskanzler spricht von einem völkerrechtlichen „Dilemma“ und betont, dass Deutschland nicht an den Angriffen beteiligt sei. Er beruft den Nationalen Sicherheitsrat ein. Der Vorsitzende des Parlamentarischen Kontrollgremiums der Geheimdienste, CDU-Politiker Henrichmann, warnt vor Vergeltungsmaßnahmen Irans in Europa. Zum Artikel

Weltweiter Luftverkehr teilweise lahmgelegt. Wegen der Militärschläge in Nahost schließen mehrere Staaten ihren Luftraum, die großen Drehkreuze in Dubai und Doha werden nicht mehr angeflogen. Reisenden wird empfohlen, ihren Flug umzubuchen. Auch Kreuzfahrtschiffe sind betroffen.
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Was sonst noch wichtig war

 Siegtorschütze Joshua Kimmich.
Wer zuletzt lacht: Siegtorschütze Joshua Kimmich. (Foto: Federico Gambarini/dpa)

FC Bayern gewinnt Topspiel gegen Dortmund. Tore, Wendungen, umstrittene Entscheidungen: Das 2:3 zwischen Dortmund und den Münchnern bietet beste Unterhaltung – mit dem besseren Ende für den alten und wohl neuen deutschen Meister, der nun elf Punkte Vorsprung hat. Zum Artikel

Wirtschaftsweise kritisieren Ulrike Malmendiers Rauswurf. Sie nähmen „mit großer Verwunderung“ und „mit allergrößtem Bedauern zur Kenntnis“, dass die Regierung ihre Kollegin frühzeitig aus dem Sachverständigenrat abberuft. Zuvor hatte tagelang niemand aus der Union die Wirtschaftsweisen über Malmendiers Zukunft informiert. Es hagelt Kritik, dass die CDU parteipolitische Motive verfolge. Zum Artikel

Sarah Engels fährt mit „Fire“ für Deutschland zum ESC 2026. Der ESC-Vorentscheid zeigt, warum der Funke beim Eurovision Song Contest hierzulande nicht so richtig überspringt.  Viele Songs plätschern nett vor sich hin, für das Finale in Wien ist das nicht genug. Kein Auftritt sticht richtig heraus, auch wenn der von Engels sicher der ESC-mäßigste ist. Sie überzeugt vor allem mit einer stabilen Stimme und einer durchdachten Performance. Zum Artikel

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