Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.
Wichtige Updates
Trump: US-Militär hat neun iranische Marineschiffe versenkt
Irans Ex-Präsident Ahmadinedschad laut Bericht bei Luftangriff getötet - seine Partei dementiert
Berichte: Neun Tote nach Raketeneinschlag bei Synagoge in Israel
Netanjahu kündigt Intensivierung von Angriffen auf Teheran an
Merz: Tausende Deutsche sind im Nahen Osten
Die Lage im Nahen Osten - ein Überblick
- Israel und die USA haben am Samstagmorgen Ziele in Iran aus der Luft angegriffen. Am Sonntag gehen die Angriffe der israelischen Luftwaffe auf Ziele in Iran weiter.
- Bei den Angriffen wurden neben dem geistlichen Führer Irans, Ayatollah Ali Chamenei, auch der Chef der iranischen Streitkräfte und zwei weitere hochrangige Vertreter und Familienangehörige Chameneis getötet.
- Iran reagiert mit Vergeltungsschlägen.
- Bei iranischen Angriffen auf Israel hat es in Tel Aviv Tote und Verletzte gegeben.
- Die Flughäfen von Abu Dhabi und Dubai waren am Samstag Ziel von Angriffen. Der Flugverkehr im Nahen Osten ist weitgehend eingestellt.
- In der katarischen Hauptstadt Doha sowie Manama, der Hauptstadt von Bahrain, hat es am Sonntagmorgen Explosionen gegeben.
- Auch in Oman hat es Drohnenangriffe gegeben. Vor der Küste des Golfstaates, in der Straße von Hormus, ist ein Öltanker angegriffen worden.
- Proiranische Demonstrierende haben versucht, die US-Botschaft in der irakischen Hauptstadt Bagdad sowie das US-Konsulat in Karachi, Pakistan, zu stürmen. Dabei hat es Tote gegeben.
Iran-Einsatz: Drei US-Soldaten tot, fünf schwer verletzt
Beim US-Militäreinsatz gegen Iran sind drei US-Soldaten getötet und fünf weitere schwer verletzt worden. „Einige andere erlitten leichte Splitterverletzungen und Gehirnerschütterungen – und befinden sich auf dem Weg zurück in den Dienst“, teilte das US-Regionalkommando für den Nahen Osten (Centcom) auf X mit. Umfangreiche Kampfhandlungen dauerten an.
Am Vortag hatte das US-Militär mitgeteilt, dass bei Gegenangriffen Irans keine Toten und Verletzten auf amerikanischer Seite verzeichnet worden seien. Zudem sei der Schaden an US-Einrichtungen minimal gewesen und habe keine Auswirkungen auf den Einsatz gehabt. Iran hatte bei seinen Gegenangriffen unter anderem US-Militärstützpunkte in der Golfregion ins Visier genommen, nachdem Israel und die USA das Land attackiert hatten.
Trump: US-Militär hat neun iranische Marineschiffe versenkt
Bei den Angriffen auf Iran hat das US-Militär nach Angaben von Präsident Donald Trump neun Marineschiffe versenkt. Darunter seien „einige relativ große und wichtige“ gewesen, teilte er auf seiner Plattform Truth Social mit. Bei einem weiteren Angriff sei das Marinehauptquartier „weitgehend zerstört“ worden. Eine Bestätigung von iranischer Seite liegt nicht vor.
Zuvor hatten die iranischen Revolutionsgarden (IRGC) mitgeteilt, den US-Flugzeugträger Abraham Lincoln mit vier ballistischen Raketen angegriffen zu haben. Dies sei Teil der Operation „Wahres Versprechen 4“, in der als Vergeltung für die Angriffe gegen Iran Ziele der USA und Israels von den iranischen Streitkräften zerstört werden, erklärten die IRGC auf ihrer Internetseite. Das für die Region zuständige US-Kommando im Nahen Osten (Centcom) bestritt dies. „Die Lincoln wurde nicht getroffen. Die abgefeuerten Raketen sind nicht ansatzweise in die Nähe gekommen“, hieß es. Von dem Flugzeugträger starteten weiterhin Flugzeuge.
Zudem teilte Centcom mit, dass B-2-Bomber gesicherte Raketenanlagen in Iran angegriffen hätten. Die Tarnkappenbomber seien mit 2000 Pfund (gut 900 Kilogramm) schweren Bomben bestückt gewesen, hieß es.
Ferner warf Centcom der Führung in Teheran vor, dass Iran bei seinen Gegenangriffen anders als dargestellt auch zivile Einrichtungen attackiert habe. Neben mehreren Flughäfen und Hotels seien auch eine Ölraffinerie und Wohngebiete in mehreren Golfstaaten beschossen werden, hieß es. Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi hatte in einem Interview mit dem Nachrichtensender Al-Jazeera gesagt, dass ausschließlich Stützpunkte und Einrichtungen der Vereinigten Staaten ins Visier genommen worden seien.
Irans Ex-Präsident Ahmadinedschad laut Bericht bei Luftangriff getötet - seine Partei dementiert
Der ehemalige iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad soll bei einem Luftangriff in Teheran getötet worden sein. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Irna befand sich der 69-Jährige zum Zeitpunkt des Angriffs gemeinsam mit Leibwächtern in seinem Haus im Osten der Hauptstadt. Seine Partei Dolate Bahar dementiert das. Welche der beiden Angaben richtig ist, konnte zunächst nicht unabhängig überprüft werden.
„Dolate Bahar gibt hiermit bekannt, dass die Berichte über den Märtyrertod von Dr. Ahmadinedschad bei den amerikanisch-israelischen Angriffen falsch sind“, hieß es in einer Mitteilung auf der Internetseite der Partei. Die von iranischen Universitätsstudenten betriebene Nachrichtenagentur Isna veröffentlichte zudem eine Mitteilung Ahmadinedschads zum Tode des obersten geistlichen Führers in Iran, Ayatollah Ali Chamenei. Dessen Tod war in der Nacht im Staatsfernsehen verkündet worden.
Ahmadinedschad war von 2005 bis 2013 iranischer Staatspräsident. Sein außenpolitisches Kerngeschäft war die Provokation, seine innenpolitische Agenda hat Iran in die Isolation und wirtschaftlich an den Rand des Zusammenbruchs gebracht. Mit seiner Holocaust-Leugnung und seinen Anti-Israel-Äußerungen hatte er sich von Anfang an bewusst zur Zumutung für internationale Gesprächspartner stilisiert. Mit seiner zur Schau gestellten Unnachgiebigkeit im Atomstreit ebenso. Ahmadinedschads Wiederwahl in das Präsidentenamt 2009 gilt als gefälscht. Der Aufstand der Anhänger der siegessicheren Reformer um Ex-Präsident Mohamed Khatami, Mir-Hussein Mussawi und Mehdi Karrubi wurde vom Regime niedergeschlagen. Ahmadinedschad kommentierte die Bilder prügelnder Polizisten mit den Worten: „Ich könnte nicht einmal eine Ameise zertreten.“
Obwohl Ahmadinedschad als Ziehsohn des jetzt getöteten Ayatollah Ali Chamenei galt, entwickelte er sich gegen Ende seiner Präsidentschaft und darüber hinaus zu einer unberechenbaren Opposition innerhalb des Systems. Sein Versuch, die Befugnisse des gewählten Präsidenten gegenüber dem Klerus zu erweitern – insbesondere durch den offenen Konflikt um das Geheimdienstministerium 2011 – führte zum Bruch mit dem Obersten Führer. In den Folgejahren wurde er politisch marginalisiert; der Wächterrat schloss ihn 2017, 2021 und 2024 von den Präsidentschaftswahlen aus.
Berichte: Neun Tote nach Raketeneinschlag bei Synagoge in Israel
Beim Einschlag einer iranischen Langstreckenrakete in den Luftschutzraum einer Synagoge in einer ultra-orthodoxen jüdischen Gemeinde sind nahe Jerusalem mindestens neun Menschen ums Leben gekommen. Das berichtet die israelische Zeitung Haaretz. Rund fünf Dutzend Menschen sollen bei dem Angriff auf die Kleinstadt Bet Schemesch verletzt worden sein. Elf weitere Personen werden laut israelischen Medienberichten vermisst. Unter den Opfern sollen viele Kinder sein. Der 150 000 Einwohner zählende Ort liegt westlich von Jerusalem und ist eine Hochburg ultra-orthodoxer Juden.
Offenbar hatte die Rakete den Luftschutzraum direkt getroffen. Einige der Opfer sollen sich in dem Bunker selbst befunden haben, während andere in vier umliegenden Wohnhäusern oder auf der Straße davor starben oder verletzt wurden. Israel hat eine vergleichsweise hohe Zahl an öffentlichen Luftschutzeinrichtungen. Viele Wohnungen und Häuser haben eigene Schutzräume. Diese können dem direkten Einschlag einer Bombe oder Rakete nicht standhalten; sie schützen vor Trümmerteilen und der Druckwelle einer Explosion.
Vermittler Oman ruft zu Deeskalation im Nahen Osten auf
Der Außenminister des Vermittlerstaats Oman, Badr al-Bussaidi, hat im Iran-Krieg zur Deeskalation aufgerufen. Eine Fortsetzung der militärischen Eskalation trage nicht zur Lösung des Konflikts bei, hieß es aus dem Außenministerium in Maskat. Al-Bussaidi forderte eine sofortige Waffenruhe und die Rückkehr zu diplomatischen Gesprächen.
Er habe bereits mit Irans Außenminister Abbas Araghtschi telefoniert. Dieser habe betont, dass Teheran Frieden wolle und diplomatische Bemühungen zur Beendigung der durch die amerikanisch-israelische Militärkampagne ausgelösten Krise unterstütze.
Al-Bussaidi habe zudem mit seinen Kollegen aus „brüderlichen und befreundeten Ländern“ gesprochen, um die sich schnell entwickelnde Lage und deren ernste Auswirkungen auf die Stabilität der Region zu erörtern.
Trump: Iranische Führung will reden und ich habe zugestimmt
US-Präsident Donald Trump kündigt Gespräche mit der iranischen Führung an. "Sie wollen reden, und ich habe zugestimmt, also werde ich mit ihnen reden", sagt er der Zeitschrift Atlantic. "Sie hätten es früher tun sollen", sagt Trump weiter. "Sie haben zu lange gewartet."
Tausende Hisbollah-Anhänger in Beirut bekunden Trauer um Chamenei
Im Gedenken an das getötete iranische Staatsoberhaupt Ayatollah Ali Chamenei haben sich in den südlichen Vororten der libanesischen Hauptstadt Beirut Tausende Anhänger der proiranischen Hisbollah versammelt. Einige riefen Parolen wie „Tod Israel“ und „Tod den USA“, wie ein dpa-Reporter berichtete. Über Lautsprecher wurden Lieder abgespielt, die Religionsführer Chamenei und die sogenannte Achse des Widerstands besingen.
Mehrere Teilnehmer trugen Banner, die die USA und Israel verurteilten. Eine Frau hielt ein Schild, auf dem die iranischen Revolutionsgarden dazu aufgefordert wurden, die US-Botschaft im Nordosten Beiruts anzugreifen. Andere Teilnehmerinnen wurden weinend gesehen.
Die Hisbollah in Libanon gilt als wichtigster nicht staatlicher Partner Irans und als verlängerter Arm Teherans in der Region. Seit dem Krieg mit Israel im Herbst 2024 gilt sie jedoch als deutlich geschwächt.
Netanjahu kündigt Intensivierung von Angriffen auf Teheran an
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat eine weitere Intensivierung der militärischen Angriffe auf Teheran angekündigt. Die israelische Armee greife bereits mit „zunehmender Stärke“ im Herzen der iranischen Hauptstadt an, sagte Netanjahu in einer Videobotschaft. Dies werde sich in den kommenden Tagen jedoch noch weiter verstärken.
Nach einem Treffen mit Verteidigungsminister Israel Katz, dem Generalstabschef Ejal Zamir und dem Leiter des Auslandsgeheimdienstes Mossad, David Barnea, habe er die Anweisung gegeben, die Offensive fortzusetzen. In dieser setze Israel „wie nie zuvor“ die gesamte Kraft der Armee ein, sagte Netanjahu. Dabei gehe es darum, „unser Überleben und unsere Zukunft zu sichern“.
Er betonte, die enge Zusammenarbeit Israels mit den USA bei den gemeinsamen Angriffen in Iran ermögliche es, das zu tun, worauf er bereits seit 40 Jahren hoffe: „Dem Terrorregime einen entscheidenden Schlag zu versetzen.“ Dies habe er versprochen und dies werde Israel nun tun.
Merz: Tausende Deutsche sind im Nahen Osten
Nach Angaben von Kanzler Friedrich Merz befinden sich Tausende Deutsche in der Region im Nahen Osten. "Wir hoffen, dass diese Militäraktionen jetzt bald beendet sind", sagte Merz im Kanzleramt. Neben deutschen Urlaubern lebten auch viele Deutsche in den Golfstaaten.
Bundesaußenminister Johann Wadephul sieht allerdings vorerst keine Möglichkeit, gestrandete Deutsche ausfliegen zu lassen. "Dazu sind wir nicht in der Lage", sagte Wadephul in einem Bild-Interview und verweist darauf, dass die Lufträume in der Region für zivile Flugzeuge gesperrt seien. Stattdessen versuche das Auswärtige Amt die Betroffenen mit den notwendigen Informationen zu versorgen. Alle deutschen Auslandsvertretungen seien geöffnet.
Merz: Werde Dienstag mit Trump über Iran sprechen
Bundeskanzler Friedrich Merz hat angekündigt, bei seinem Besuch in Washington mit US-Präsident Donald Trump am Dienstag über den Iran-Krieg zu sprechen. Man teile die Sorgen der USA und Israels über das iranische Atom- und Raketenprogramm. Man wisse nicht, ob der Plan aufgehe, mit Militärschlägen von außen einen inneren Wandel in Iran auszulösen, sagt Merz.
US-Militär: Haben iranisches Kriegsschiff versenkt
Das US-Militär hat nach eigenen Angaben ein iranisches Kriegsschiff im Golf von Oman versenkt. Eine Korvette der Jamaran-Klasse sei an einem Pier in Tschahbahar versenkt worden, teilt das zuständige US-Zentralkommando mit. In einem Beitrag auf der Plattform X rief das Kommando die iranischen Streitkräfte dazu auf, ihre Waffen niederzulegen und ihre Posten zu verlassen, und verwies auf eine entsprechende Forderung von US-Präsident Donald Trump vom Samstag.
Dem US-Militär zufolge seien Ziele priorisiert worden, „von denen eine unmittelbare Bedrohung ausging“. Unter anderem seien Kommando- und Kontrollzentren der Islamischen Revolutionsgarden, iranische Luftverteidigungsanlagen, Raketen- und Drohnenstartplätze sowie Militärflugplätze ins Visier genommen worden, hieß es.
Israels Staatsflugzeug zum Berliner Flughafen gebracht
Israels Staatsflugzeug ist nach Beginn des Kriegs gegen Iran zum Berliner Flughafen BER gebracht worden - und damit außerhalb des Kampfgebiets. Es parkt auf dem Rollfeld, wie ein dpa-Reporter beobachtete. Nach Informationen aus deutschen Regierungskreisen landete die Maschine nach einer vorherigen Anmeldung auf Wunsch Israels auf dem Hauptstadtflughafen.
Nach Daten des Luftverkehr-Portals „Flightradar“ war die Maschine am frühen Samstagnachmittag (Ortszeit, kurz nach 13 Uhr MEZ) in Israel gestartet und kreiste dann stundenlang über dem Mittelmeer, bevor sie nach Deutschland flog und am Abend am BER landete.
Der Flughafen BER äußerte sich auf Anfrage nicht zum Aufenthalt des Fliegers. Bereits bei früheren Konflikten war die Maschine nach israelischen Medienberichten zum Schutz vor Raketenangriffen außer Landes gebracht worden. Wie schon im Zwölftagekrieg wurden der israelischen Botschaft in Berlin zufolge auch israelische Zivilflugzeuge aus Israel auf verschiedene europäische Flughäfen gebracht.
Israels Staatsflugzeug „Flügel Zions“ ist eine Boeing 767, die speziell für offizielle Regierungsreisen und diplomatische Missionen ausgestattet wurde. Es dient sowohl dem Präsidenten als auch dem Ministerpräsidenten Israels und ist mit modernster Kommunikationstechnik gesichert.
Warnung vor Terror-Gefahr in Deutschland wegen Iran-Krieg
Nach Beginn des neuen Iran-Kriegs gibt es Sorgen, dass die Eskalation auch Auswirkungen auf die Sicherheitslage in Deutschland hat. Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, warnte vor der Gefahr von Anschlägen: „Nach dem Angriff der USA und Israels auf Iran müssen wir von einer gesteigerten Bedrohungslage für jüdisches Leben in Deutschland ausgehen“, sagte Klein den Zeitungen der Funke Mediengruppe.
Insbesondere nach der Tötung des iranischen Staatsoberhaupts und Religionsführers Ali Chamenei sei damit zu rechnen, dass Iran seine Netzwerke hierzulande für Terroranschläge gegen jüdische und israelische Einrichtungen nutze. „Den Mechanismus zwischen erhöhten Spannungen im Nahen Osten und verstärkten Angriffen auf jüdisches Leben in Europa haben wir in der Vergangenheit immer wieder gesehen“, sagte er.
Auch der Vorsitzende des Bundestagsgremiums zur Kontrolle der Geheimdienste, Marc Henrichmann, mahnte zur Wachsamkeit. „Vergeltungsmaßnahmen, auch durch iranische Schläferzellen in Europa“, seien nicht auszuschließen, sagte der CDU-Politiker. „Das iranische Regime hat in der Vergangenheit wiederholt gezeigt, dass es seinen Terror auch außerhalb der eigenen Grenzen austrägt.“ Gerade israelische, jüdische und auch amerikanische Einrichtungen stünden seit Jahren im besonderen Fokus solcher Bedrohungen. Für Panik gebe es wegen der bestehenden Schutzmaßnahmen aber keinen Grund.
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Islamischer Staatenverband verurteilt Irans Angriffe in der Region
Ungeachtet der Darstellung von Irans Präsident Massud Peseschkian, die Tötung von Ayatollah Ali Chamenei durch die USA und Israel sei eine „Kriegserklärung an Muslime“, hat der Weltverband 57 islamischer Staaten ein Ende der Eskalation und die Rückkehr an den Verhandlungstisch gefordert. In einer am Samstagabend verbreiteten Erklärung verurteilte die Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) in Riad die Angriffe Irans auf benachbarte Mitgliedstaaten.
Das OIC-Generalsekretariat sprach mit Bezug auf iranische Luftangriffe auf Ziele in Saudi-Arabien, mehreren Golfstaaten und Jordanien von Aggression und einer inakzeptablen Eskalation. Diese bedrohe die Stabilität der gesamten Region und habe schwerwiegende Folgen für Frieden und Sicherheit.
Die Verletzung der Souveränität von OIC-Mitgliedstaaten und völkerrechtlicher Grundsätze durch Iran stelle einen gefährlichen Präzedenzfall dar, so der islamische Staatenverband. Er verlangte die Wahrung gegenseitigen Respekts und Nichteinmischung in innere Angelegenheiten.












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