Donald Trump will das iranische Regime beseitigen. Der US-Präsident begründet das mit einer „unmittelbaren Bedrohung“ für das amerikanische Volk durch das iranische Regime. Es sei immer die Politik der USA gewesen, dass dieses Terrorregime niemals eine Atomwaffe bekommen darf.
Aber kommt in diesem Krieg wirklich noch „Amerika zuerst“, wie der US-Präsident immer wieder propagiert? Ein Teil seiner Maga-Bewegung ist konsterniert darüber, sagt US-Korrespondentin Charlotte Walser. Nach den Erfahrungen im Irak und in Afghanistan sei man kriegsmüde. Und auch in Umfragen zeige sich, dass die Mehrheit der Republikaner gegen ein militärisches Vorgehen ist.
Trump gehe ein „großes Risiko“ mit dem Krieg ein. Viele warnen, dass ein erzwungener Regimewechsel noch nie mit Luftschlägen allein gelungen sei und es dafür Bodentruppen brauche. „Der Krieg könnte die Republikaner in den Midterms Stimmen kosten“, sagt Walser. Aber obwohl Trump abermals den US-Kongress übergangen hat, stehen die republikanischen Abgeordneten ganz überwiegend hinter ihrem Präsidenten. Und das, obwohl der Angriff klar gegen das Völkerrecht verstößt. Aber das Völkerrecht kümmere Trump ohnehin wenig, wie sich schon im Fall von Venezuela gezeigt habe.
Zum Weiterhören und -lesen:
Die „Auf den Punkt“-Folge mit unserem Iran-Korrespondenten Raphael Geiger hören Sie hier.
Hier steht ein Stück über die Probleme im Luftverkehr.
Hier steht Herfried Münklers Text über die Beweggründe der USA für einen Angriff auf Iran.
Unseren Podcast mit Herfried Münkler hören Sie hier.
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