Was heute wichtig war
Öl- und Gaspreise steigen rasant – die Nervosität wächst. Der Krieg gegen Iran lässt den Ölpreis auf über 110 Dollar je Fass steigen, der Gaspreis hat sich etwa verdoppelt. Kuwait, Abu Dhabi, Irak und Katar melden Förder- oder Exportkürzungen, der Irak hat mehr als die Hälfte seiner Produktion eingestellt. Die Gefahr für die Weltwirtschaft wächst. Zum Artikel
- MEINUNG Ein Tankrabatt wäre das falsche Signal
- Iran-Krieg: Marine-Eskorte für Tanker: Reeder und Versicherer sehen Trumps Hormus-Plan skeptisch
Grüne wohl stärkste Kraft im Münchner Stadtrat. Fast alle Wahlzettel sind ausgezählt – und die Partei von Dominik Krause liegt vorn. Oberbürgermeister Dieter Reiter hat bereits Wahlplakate für die Stichwahl in zwei Wochen aufstellen lassen. Zum Liveblog
- Analyse: Sieben Erkenntnisse aus dem Kampf ums Münchner Rathaus
- Reiter gegen Krause: Das müssen Wähler zur Stichwahl ums Münchner Oberbürgermeister-Amt wissen
- MEINUNG CSU und Freie Wähler haben den Aufstieg der AfD in Bayern nur vordergründig gestoppt
Chaotischer Auftakt des Prozesses gegen Ekrem Imamoğlu. Dem ehemaligen Istanbuler Bürgermeister und Gegner von Präsident Erdoğan drohen mehr als 2000 Jahre Haft. Nach einem Wortgefecht zum Prozessbeginn ließ der Richter den Saal zwischenzeitlich räumen. Zum Artikel
Klägerin erreicht Etappensieg gegen Astra Zeneca. Der Bundesgerichtshof gibt einer Zahnärztin, die nach einer Corona-Impfung auf einem Ohr taub wurde, einen umfassenden Auskunftsanspruch. Impfstoffhersteller Astra Zeneca muss alle Informationen über Schäden und Nebenwirkungen offenlegen. Zum Artikel
Nach „Vorwürfen der sexuellen Belästigung“: ORF-Chef Roland Weißmann tritt zurück. Der 57-Jährige lässt die Anschuldigungen einer Mitarbeiterin durch seinen Anwalt dementieren. Er hat eine Jahrzehnte lange Karriere beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk Österreichs hinter sich. Der Sender will die Vorwürfe nun untersuchen. Zum Artikel
Landtagswahl in Baden-Württemberg
Folgen für die Kanzlerpartei - CDU und die Schuldfrage. Die CDU hat ihr Wahlziel verfehlt. Aus der Pattsituation im künftigen Landtag aber zieht sie Selbstbewusstsein. Die Ideen reichen bis zum „israelischen Modell“ – also, dass Özdemir und Hagel sich als Regierungschefs abwechseln könnten. Kanzler Merz sieht keine Auswirkungen auf die Berliner Koalition. Zum Artikel
Maximale Distanz zur eigenen Partei: Wahlsieger Cem Özdemir. Der knappe Sieg des zukünftigen Ministerpräsidenten war ein Triumph, der vor allem eines befeuern wird: den Richtungsstreit innerhalb der Partei. Von einem Grünen, der ein etwas anderer Grüner sein will. Zum Artikel
- MEINUNG Özdemir braucht jetzt ein Konzept gegen die Wirtschaftskrise
- Brezel-Tattoos: Wahlparty der Grünen: Politik der Nadelstiche
Die SPD schneidet so schlecht ab wie noch nie in ihrer Geschichte Die Sozialdemokraten haben es mit 5,5 Prozent so gerade eben wieder in den Stuttgarter Landtag geschafft. Noch nie waren sie in einem westdeutschen Bundesland so weit entfernt von ihrem Anspruch, eine Volkspartei zu sein. Spitzenkandidat Andreas Stoch legt seine Ämter mit sofortiger Wirkung nieder. Zum Artikel
- MEINUNG Die SPD hat immer noch nicht begriffen, warum sie keiner mehr wählt
- AfD: Spitzenkandidat Frohnmaier muss unangenehme Fragen beantworten
Was heute sonst noch wichtig war
- Krieg in der Ukraine: Selenskij: Nach Geländegewinnen „positiver gestimmt als Ende 2025“
- Friedensforschungsinstitut Sipri: Deutschland ist weltweit viertgrößter Waffen-Exporteur
- Himalaya: Nepal wählt Hiphop-Star zum Regierungschef
- In eigener Sache: „Süddeutsche Zeitung“ erweitert die Chefredaktion











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