Sudan: UN-Menschenrechtschef besorgt wegen Gewalt in sudanesischer Stadt
vor 2 Tage
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Im Sudan-Krieg werden laut dem UN-Menschenrechtschef, Volker Türk, neue »Gräueltaten« in der Stadt Al-Obeid verübt. Er sprach von einer »roten Warnung« an die Welt.
UN-Hochkommissar Türk warnt vor drohender Menschenrechtskatastrophe im Sudan, wo Militär und Milizen verheerende Gräueltaten begehen. Zivilisten in Al-Obeid sind seit anderthalb Jahren belagert und leiden unter den Kämpfen. Türk appelliert eindringlich an die internationale Gemeinschaft, das Blutvergießen zu stoppen. Es ist höchste Zeit, dass Staats- und Regierungschefs handeln, bevor es zu spät ist. Die Situation in der Region bleibt weiterhin besorgniserregend.
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Der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Volker Türk, hat sich besorgt wegen möglicher Gräueltaten in und um die Stadt Al-Obeid im Sudan geäußert. Zeichen aus der Stadt seien »klar und unmissverständlich: Im Sudan entfaltet sich eine weitere Menschenrechtskatastrophe«, sagte Türk bei einer Sondersitzung des Menschenrechtsrates in Genf. Er rief dazu auf, das Blutvergießen zwischen Sudans Militär und der paramilitärischen Miliz, den Rapid Support Forces (RSF), zu stoppen
»Das ist keine Übung«, sagte Türk. »Das ist eine rote Warnung, die auf den Schreibtischen von Staats- und Regierungschefs weltweit landen muss.« Zivilisten würden seit 18 Monaten mehr oder weniger belagert und seien angesichts der Gefechte zwischen Militär und RSF um die Kontrolle über Gegenden in der Umgebung von Al-Obeid mit Drohnenangriffen konfrontiert.