Stellvertreter des Iran: Wie stark ist die "Achse des Widerstands" noch?

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Ein Angriff der USA auf den Iran scheint immer wahrscheinlicher. Mischen sich Huthis, Hamas und Hisbollah in den Konflikt ein? Wie Expertinnen die Lage einschätzen

27. Februar 2026, 17:42 Uhr

 Hisbollah-Mitglieder bei der Beerdigung eines Kämpfers, der bei einem israelischen Luftschlag getötet wurde
Hisbollah-Mitglieder bei der Beerdigung eines Kämpfers, der bei einem israelischen Luftschlag getötet wurde © Bilal Hussein/​dpa

Einen Durchbruch haben die Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA in Genf nicht gebracht. Dort hatten sich am Donnerstag Trumps Chefunterhändler Steve Witkoff und Jared Kushner mit dem iranischen Außenminister Abbas Araghtschi getroffen, um vor allem über das Atomprogramm der Iraner zu verhandeln. Zwar pries man in Teheran anschließend die Gespräche als ernst und konstruktiv, doch aus den USA war kein Lob zu hören.

Beobachter fürchten deshalb, Trump könnte sich schon am Wochenende für die andere von ihm angedrohte Variante entscheiden: Wenn der Iran den Forderungen nicht nachgibt, soll es mit militärischer Gewalt dazu gezwungen werden. Bereits vergangene Woche zogen die USA alles nicht unbedingt notwendige Personal aus ihrer Botschaft in Beirut ab, an diesem Freitag auch aus Israel. In den vergangenen Tagen ließen die USA Kriegsschiffe, Flugzeuge und Soldaten in den Mittleren Osten verlegen. Der Iran wiederum verstärkte seine Luftabwehr.

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