Silva und Werner haben keine Zukunft in Leipzig

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Im Sommer kehrt ein Leih-Quartett nach Leipzig zurück. Mit André Silva und Timo Werner steht ein Stürmer-Duo trotz Trainerwechsels auf der Verkaufsliste.

Bei André Silva und Timo Werner stehen die Zeichen auf Trennung.

Bei André Silva und Timo Werner stehen die Zeichen auf Trennung. imago

Ein Trainerwechsel gibt Spielern, die zuvor nur Nebenrollen gespielt haben, häufig die Möglichkeit, sich wieder aufzudrängen. Doch auf die Leipziger Leihgaben André Silva und Timo Werner trifft dies nicht zu. Trotz des Aus von Marco Rose stehen bei beiden Angreifern, die im Sommer zurückkehren, die Zeichen klar auf Trennung.

Für eine langfristige Zukunft (beide bis 2026 unter Vertrag) drängte sich das Duo auf ihren Leihstationen auch nicht auf. So kam Werner für die Tottenham Hotspur in der laufenden Premier-League-Spielzeit zwar in 18 Spielen zum Einsatz - keines über die volle Distanz -, ein Tor schoss er jedoch nicht. Aufgrund seiner unzufriedenstellenden Ausbeute strichen die Spurs den 57-maligen deutschen Nationalspieler Anfang Februar sogar für Bayern-Leihgabe Mathys Tel aus dem Kader für die Europa League.

Im gleichen Zeitraum unterschrieb Silva seinen Leihvertrag bei Werder Bremen. Seitdem stand der Portugiese mit Ausnahme des vergangenen Gastspiels in Kiel in jeder Partie für die Hanseaten auf dem Platz - viermal sogar in der Startelf. So wirklich überzeugen konnte er nicht (kicker-Durchschnittsnote 4,16): Er erzielte seinen einzigen Treffer beim 2:4 gegen Gladbach vom Punkt.

Moriba erstmals Stammkraft

Während die beiden Stürmer sich also umorientieren müssen, könnten zwei andere Leih-Rückkehrer eine neue Chance erhalten. Ilaix Moriba, der 2016 für 16 Millionen Euro vom FC Barcelona verpflichtet worden war, ist bei seiner dritten Spanien-Leihe - zuvor lief er für Valencia und Getafe auf - bei Celta Vigo erstmals als Stammspieler gesetzt (24 Einsätze in La Liga). Da sein Kontrakt in Leipzig ebenfalls noch bis 2026 läuft, entscheidet sich seine Zukunft in der Sommervorbereitung.

Gleiches gilt für Eljif Elmas, falls der FC Turin nicht die Kaufoption in Höhe von 17 Millionen Euro zieht. In Turin sorgte der Nordmazedonier mit drei Toren in sechs Spielen für Schlagzeilen.

aka, oha

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