Das größte kölsche Talent seit Lukas Podolski bleibt: Saïd El Mala spielt auch in der kommenden Saison beim 1. FC Köln. Der 19-Jährige verlängerte seinen Vertrag vorzeitig um ein Jahr bis 2031, wie der Fußball-Bundesligist mitteilte.
In einem vom Verein veröffentlichen Video richtet sich El Mala, um den es in den vergangenen Monaten immer wieder Wechselspekulationen gab, persönlich an die Kölner Fans. »Es war mir eine riesige Ehre, mit der 13 für euch aufzulaufen«, sagt El Mala darin. Er habe jedoch eine Entscheidung treffen müssen. »Eure Nummer 13 geht«, fährt er fort, macht dann eine Pause und ergänzt: »Aber eure neue Nummer zehn bleibt.«
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Damit wandelt El Mala nun auch zahlenmäßig auf den Spuren einer Clubikone: Er ist der erste Kölner seit Podolski, der die prestigeträchtige Nummer trägt.
Borussia Dortmund hatte sich zuletzt öffentlichkeitswirksam aus dem Poker um eine Verpflichtung des Offensivspielers zurückgezogen. Die Dortmunder waren mit einem Angebot von kolportierten rund 50 Millionen Euro abgeblitzt. Zum Vergleich: Der Rekordabgang der Kölner ist Anthony Modeste, der 2018 für rund 30 Millionen Euro nach China gewechselt war.
Längst ein Politikum am Rhein
Für einen Club wie Köln handelt es sich also um Größenordnungen, in denen sie eigentlich nicht mitspielen. Aber alle Beteiligten scheinen sich einig, dass der Juniorennationalspieler, der die WM noch knapp verpasste, sein Potenzial noch nicht ausgeschöpft hat (oder aber der passende Abnehmer noch nicht dabei war). Auch Transfers nach Leipzig oder in die englische Premier League zerschlugen sich.
In der vergangenen Saison erzielte El Mala in 34 Ligaspielen 13 Tore. Dabei gab es teils heftige Kritik am inzwischen geschassten Coach Lukas Kwasniok, weil er den Teenager häufig nur einwechselte. El Mala, das ist am Rhein längst ein Politikum. Gegen Ende der Saison war er unumstrittener Stammspieler und hatte großen Anteil am Klassenerhalt.
El Mala gilt als klarer Kandidat für den ersten DFB-Kader des neuen Bundestrainers Jürgen Klopp. Wie die Nationalelf der Zukunft aussehen könnte, lesen Sie hier .

vor 3 Stunden
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