Der größte Brand in der Geschichte Nordrhein-Westfalens ist nach einer Woche erfolgreich bekämpft worden. »Heute können wir mit großer Erleichterung sagen: Das Feuer ist gelöscht«, teilte der Bürgermeister von Hürtgenwald, Stephan Cranen, auf der Website der Eifelgemeinde mit.
Bürgermeister Cranen schrieb: »Die letzten Einheiten ziehen sich aktuell aus dem Brandgebiet zurück. Nach Tagen des unermüdlichen Einsatzes ist das eine Nachricht, auf die viele Menschen lange hingearbeitet und gehofft haben.«
Ihm sei bewusst, dass die plötzliche Räumung der Häuser im Stadtteil Gey in der Nacht zum Freitag vergangener Woche ein Schock gewesen sei. Für die Verantwortlichen habe jedoch der Schutz der Menschen an oberster Stelle gestanden.
»Ich bin unendlich dankbar, dass weder Personen noch Häuser zu Schaden gekommen sind«, so Cranen. Dass man an diesem Punkt angekommen sei, sei vor allem dem großartigen Einsatz der vielen haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräfte zu verdanken.
Betroffenes Waldgebiet darf vorerst nicht betreten werden
Beeindruckt habe ihn der Zusammenhalt vor Ort. »Wir sind keine große Gemeinde. Viele Menschen kennen sich, man weiß voneinander und man sieht, wo Hilfe gebraucht wird.« Das könne in einer solchen Situation auch eine besondere Stärke sein. »Dass die letzten Einsatzkräfte das Brandgebiet nun verlassen können, ist für uns alle ein Moment großer Erleichterung.«
Das Waldgebiet ist nach einer früheren Mitteilung der Gemeinde Hürtgenwald bis auf Weiteres gesperrt. Dies diene einerseits dazu, neue Brände zu verhindern, und andererseits dem Schutz der Menschen, sagte eine Sprecherin des Kreises Düren. Viele Bäume seien durch das Feuer geschwächt und instabil.
»Dein Haus ist in den Nachrichten«, schreibt der Enkel am Morgen, da herrscht bei der Oma bereits panische Angst. Das Großfeuer im Hürtgenwald rückte an die Dörfer heran, Menschen warteten auf die Evakuierung. Wie die Menschen in der Eifelgemeinde den Waldbrand erlebten, lesen Sie hier .

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