Russland-Ukraine-Krieg: Stromausfälle auf Krim nach ukrainischen Angriffen

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Wiederholte ukrainische Drohnenangriffe haben auf der von Russland besetzten ukrainischen Halbinsel Krim russischen Angaben zufolge in größeren Gebieten für Stromausfälle gesorgt. »Derzeit sind mehr als zehn Bezirke ganz oder teilweise ohne Strom«, wurde der von Moskau eingesetzte Gouverneur Sergej Aksjonow von der Agentur Tass zitiert.

Die Lage sei schwierig. Er machte keine Angaben darüber, wie viele Menschen von den Stromabschaltungen betroffen seien. Bereits Ende Juni hatte es größere Stromausfälle auf der Krim gegeben.

Aktuell richten sich ukrainische Angriffe vermehrt gegen militärische Ziele auf der Krim. Allerdings gerät auch die Energieinfrastruktur immer wieder ins Visier ukrainischer Drohnen.

Beschädigte Brücke soll Russland den Nachschub an die Front erschweren

Die ukrainischen Streitkräfte haben auf der von Russland besetzten Halbinsel Krim zudem eine Reihe von Zielen angegriffen und nach eigenen Angaben schwer getroffen . Wichtigstes Ziel sei eine Brücke im Gebiet Krasnogwardejsk im Zentrum der Krim gewesen, die nach Angaben des Generalstabs in Kyjiw vollständig zerstört worden sei. Damit sei die Versorgung der Fronten im Osten der Ukraine mit Nachschub deutlich erschwert worden.

Weitere Tote nach russischen Angriffen in Frontgebieten

Russland attackiert derweil weiter Orte in der Ostukraine. In den frontnahen südostukrainischen Städten Saporischschja und Dnipro wurden durch Gleitbomben mindestens vier Menschen getötet. Weitere fünf seien verletzt worden, teilte der Militärgouverneur des gleichnamigen Gebiets, Iwan Fedorow, bei Telegram mit. Durch die Bombe in Saporischschja sei zudem das Gebäude eines Industrieunternehmens beschädigt worden. Die Frontlinie zwischen russischen und ukrainischen Truppen verläuft etwa 20 Kilometer südlich der Industriestadt.

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