Rohstofffonds der Bundesregierung: Wadephul will Rohstofffonds für seltene Erden schnell aufstocken

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Außenminister Wadephul fordert die rasche Aufstockung von Rohstofffonds für seltene Erden. Deutschland und Europa müssten jetzt zugreifen.

Quelle: DIE ZEIT, dpa, 3. Juli 2026, 23:19 Uhr

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Der deutsche Außenminister Johann Wadephul spricht am 3. Juli 2026 in Brasília während einer Pressekonferenz mit dem brasilianischen Außenminister Mauro Vieira. © Evaristo Sa/​AFP via Getty Images

Nach seiner Südamerikareise hat sich Außenminister Johann Wadephul dafür ausgesprochen, den Rohstofffonds zur Unterstützung des Abbaus sogenannter seltener Erden und kritischer Mineralien zügig aufzustocken. »China ist schon da, die Vereinigten Staaten von Amerika kommen gerade an«, sagte der CDU-Politiker nach einem Treffen mit seinem brasilianischen Kollegen Mauro Vieira in der Hauptstadt Brasília. »Deswegen dürfen wir jetzt nicht allzu lange in der Wartehalle bleiben, sondern müssen vorangehen.«

Mit dem Rohstofffonds will sich die Bundesregierung entweder direkt oder mit Garantien an Rohstoffabbauprojekten beteiligen, um deutschen Unternehmen alternative Lieferpartner zu ermöglichen und weniger abhängig vor allem von China zu werden. Der Fonds soll früheren Angaben zufolge ein Volumen von bis zu einer Milliarde Euro haben. Über den Fonds hat die staatliche Förderbank KfW bereits in erste Projekte investiert.

Brasilien ist für Deutschland wichtigster Handelspartner in Südamerika. China ist allerdings schon seit 2009 größter Handelspartner des südamerikanischen Landes. Zugleich gibt es in Brasilien große Vorkommen an kritischen Metallen und Mineralien, die für die Entwicklung von Zukunftstechnologien wie den erneuerbaren Energien und der Elektromobilität wichtig sind.

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