Proteste in der Türkei: Türkische Regierung kritisiert Kaufstreik der Opposition

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Die Partei des inhaftierten Oppositionsführers Ekrem İmamoğlu ruft zum Boykott regierungsnaher Unternehmen auf. Die türkische Regierung wertet dies als Sabotageversuch.

2. April 2025, 15:40 Uhr Quelle: ZEIT ONLINE, Reuters,

Die türkische Regierung hat Aufrufe der Opposition zu einem Kaufstreik als Protest gegen die Verhaftung des Istanbuler Bürgermeisters Ekrem İmamoğlu als Sabotageversuch kritisiert. Derartige Schritte bedrohten die wirtschaftliche Stabilität, sagte Handelsminister Omer Bolat dem staatlichen Rundfunksender TRT.

Nach der Verhaftung von İmamoğlu vor zwei Wochen hatte die größte Oppositionspartei CHP zum Boykott von Waren und Dienstleistungen von Unternehmen aufgerufen, denen Verbindungen zur Regierung von Präsident Recep Tayyip Erdoğan nachgesagt werden. Dieser Aufruf wurde auf einen eintägigen Einkaufsstopp ausgeweitet.

Die CHP will İmamoğlu als Kandidat bei der nächsten Präsidentschaftswahl ins Rennen schicken. Er gilt als größter Herausforderer Erdoğans.

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