Polen: Russe soll Mordanschlag auf einen US-Bürger in Polen geplant haben
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Der polnische Geheimdienst hat laut Regierungsangaben die Ermordung eines Mannes mit US-Staatsbürgerschaft verhindert. Der gefasste Mann ist ein Russe.
Quelle: DIE ZEIT,
dpa,
thor
13. August 2026, 17:26 Uhr
Artikelzusammenfassung
Polen hat nach eigenen Angaben einen geplanten Mordanschlag in Warschau vereitelt. Die Regierung um Donald Tusk inszeniert den Fall als sicherheitspolitischen Wake-up-Call mit Thriller-Plot: Ein in Polen festgenommener Russe soll, mutmaßlich im Auftrag eines fremden Geheimdienstes und in enger Abstimmung mit US-Diensten aufgedeckt, einen Mann mit ukrainischer und US-Staatsbürgerschaft ins Visier genommen haben, weil er für Putins System offenbar zu störend war. Chronologisch fügt sich das in eine düstere Serie ein, denn schon im Juni wurde ein kremlkritischer russischer Künstler im polnischen Exil attackiert – ein Vorgang, den Tusk damals als politisch motivierten Mord rahmte. Der Fall ist damit mehr als bloße Crime-Story oder Agenten-Content für den Newsfeed: Er verweist auf Polens exponierte Rolle als Nato-Staat, Ukraine-Backer und Zufluchtsort für fast eine Million Geflüchtete, also auf ein Land, das im geopolitischen Maschinenraum besonders laut rattert. Dass Warschau nun vor russischen und belarussischen Agentennetzwerken warnt, klingt deshalb nicht nach kaltem Spionagejargon, sondern nach einer ziemlich ernsten Lagebeschreibung – auch wenn der Stoff fast schon wirkt wie ein allzu realer Prestige-Podcast.
Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.
Ein in Polen gefasster Russe hat laut polnischer Regierung einen Mordanschlag auf einen Mann mit ukrainischer und US-Staatsbürgerschaft in Warschau geplant. »Dank einer blitzschnellen Aktion konnten wir dieser Exekution zuvorkommen«, sagte der polnische Regierungschef Donald Tusk. Dabei habe man mit den US-Geheimdiensten zusammengearbeitet. Motiv für den Anschlag sei gewesen, dass die Zielperson angeblich unbequem für das System von Russlands Präsident Wladimir Putin sei.
Festgenommen wurde der mutmaßliche Attentäter bereits am 7. August, schrieb der Geheimdienst-Koordinator Tomasz Simoniak auf X. Die Planung des Anschlags sei auf Anweisung eines fremden Geheimdienstes erfolgt. »Dies ist der erste Fall, bei dem jemand aus Russland einen Anschlag auf
einen US-Bürger auf dem Gebiet eines Nato-Landes geplant hat«, sagte Regierungschef Tusk.
Bereits im Juni hatte es einen Angriff auf einen kremlkritischen
russischen Künstler im polnischen Exil gegeben, woraufhin ein
Tatverdächtiger festgenommen wurde. Tusk sprach damals von einem
politisch motivierten Mord.
Bei Polen handelt es sich um einen der wichtigsten politischen und militärischen Unterstützer der Ukraine. Das Land hat außerdem knapp eine Million Flüchtlinge aus dem Nachbarland aufgenommen. Laut polnischer Regierung schicken Russland und auch das verbündete Belarus eine große Zahl Agenten ins Land.