Peter Kaiser: Wo Rechtspopulisten besiegt wurden

vor 2 Stunden 2

BenachrichtigungPfeil nach linksPfeil nach rechtsMerklisteAufklappenAbspielenPauseAbspielenWiederholen

Nach Jörg Haider war Kärnten ein Sanierungsfall: pleite, die politischen Sitten verroht. Der Sozialdemokrat Peter Kaiser verpasste dem Land eine Generalüberholung. Zu seinem Abschied eine kritische Würdigung von Antonia Gössinger, die ihn lange kennt.

 Kärnten war lange Jahre ein politisches Sorgenkind. Aber schön war es immer.
Zwischen Sanierungsfall und Postkartenidyll am Wörthersee: Kärnten war lange Jahre ein politisches Sorgenkind. Aber schön war es immer. © Harald Pliessnig/​unsplash.com

Es ist der Donnerstag voriger Woche, als Peter Kaiser an das Pult im Kärntner Landtag tritt. Ein besonderer Moment, ist es doch das letzte Mal, dass der SPÖ-Mann als Landeshauptmann hier spricht. Kaiser ist für seine geschliffenen Reden bekannt. Aber diesmal ist es gar nicht so wichtig, was er sagt. Oder wie. Sondern das, was danach passiert. Nachdem sich die Abgeordneten aller Fraktionen erhoben haben, um zu applaudieren, schreitet Erwin Angerer ans Rednerpult.

Als FPÖ-Chef ansonsten oft die lauteste Stimme der Opposition in Kärnten, wendet er sich persönlich an Kaiser. Freunde seien sie zwar nie geworden, sagt Angerer, "dafür kennen wir uns noch zu wenig". Aber: "Du hast mir immer das Gefühl gegeben, dass das mit dir möglich wäre."

Gesamten Artikel lesen