New York City: Erneut Hakenkreuz-Schmierereien an Synagoge in Queens

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Im New Yorker Stadtteil Queens haben Unbekannte Hakenkreuze und andere antisemitische Graffiti an eine Synagoge und andere Häuserwände gesprüht. Der New Yorker Bürgermeister Zohran Mamdani äußerte sich in Onlinenetzwerken "entsetzt und wütend" über den Vorfall. Die Polizei suche noch nach den Tätern, wie die Nachrichtenagentur AFP mitteilt.

Mamdani sprach von einer "gezielten antisemitischen Hasstat, die Angst verbreiten soll". Der New Yorker Bürgermeister Zohran Mamdani äußerte sich in Onlinenetzwerken "entsetzt und wütend" über den Vorfall.

Nach Angaben des Bürgermeisters wurde auch eine Gedenkplakette für Überlebende der Reichspogromnacht mit Hakenkreuzen beschmiert. Sie erinnert an den 9. November 1938, als die Nazis in ganz Deutschland tausende Synagogen, Geschäfte und andere Einrichtungen verwüsten ließen.

Antisemitische Schmierereien sind zunehmend ein Problem in der Stadt an der US-amerikanischen Ostküste: Zuletzt wurden sie auch auf Spielplätzen, Gotteshäusern und in der U-Bahn gesichtet. Im vergangenen Jahr war die Zahl antisemitischer Vorfälle in der Stadt nach Polizeiangaben um mehr als 180 Prozent gestiegen. Erst im Januar war ein Mann  mit einem Auto in eine jüdische Einrichtung gefahren, während in dem Gebäude ein Gebet abgehalten wurde.

In der Ostküsten-Metropole leben schätzungsweise rund 1,3 Millionen jüdische Bürgerinnen und Bürger, das ist die größte städtische Gemeinde außerhalb Israels.

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