Neue Personalie nach 14 Jahren: Gitte Zschoch wird Generalsekretärin des Goethe-Instituts

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Neue Personalie nach 14 Jahren :

Gitte Zschoch wird Generalsekretärin des Goethe-Instituts

27.04.2026, 17:22Lesezeit: 1 Min.

Gitte Zschoch bei der Eröffnung des Deutschen Pavillons im Rahmen der 59. Kunstbiennale 2022

Die Kulturmanagerin soll das Amt im Sommer übernehmen. Das Goethe-Institut sieht in ihr eine „ausgewiesene Expertin der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik“.

Nach rund 14 Jahren bekommt das Goethe-Institut eine neue Generalsekretärin. Die Kulturmanagerin Gitte Zschoch werde das Amt sowie den Vorstandsvorsitz des Goethe-Instituts am 18. Juli übernehmen, teilte das Institut mit. Das Präsidium habe die Personalie in einer Sondersitzung beschlossen.

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) habe die Wahl von Zschoch offiziell bestätigt. Das Kulturinstitut der Bundesrepublik wird großteils vom Auswärtigen Amt aus Steuermitteln finanziert. Zschoch folgt auf den bisherigen Amtsinhaber Johannes Ebert, der seit 2012 Generalsekretär ist. Er werde die Leitung des Regionalinstituts des Goethe-Instituts in Athen übernehmen, „um seine Laufbahn wunschgemäß im Ausland abzuschließen“, hieß es.

Auch zuvor für Goethe-Institut tätig

Zschoch ist seit Oktober 2021 Generalsekretärin des Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa), das etwa für den Deutschen Pavillon auf der Kunstbiennale in Venedig zuständig ist. Zuvor war sie in verschiedenen Positionen für das Goethe-Institut tätig, etwa als Gründungsdirektorin des Goethe-Instituts in der Demokratischen Republik Kongo von 2015 bis 2018.

Über ihr neues Amt sagte Zschoch, es gehe darum, das Institut und sein Netzwerk weiter zu stärken und strategisch weiterzuentwickeln, „gerade weil derzeit Gewissheiten schwanken und autoritäre Strömungen weltweit zunehmen“. Gesche Joost, Präsidentin des Goethe-Instituts, bezeichnete sie als „ausgewiesene Expertin der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik“.

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