Bei einer Straßenschlacht in Lyon stirbt ein 23-jähriger Nationalist. Vier Verdächtige wurden festgenommen. Die Regierung macht die Linken für den Tod verantwortlich.
17. Februar 2026, 19:32 Uhr
Frankreich ist erschüttert: Ein brutales Verbrechen an einem jungen Mann beherrscht die Schlagzeilen. Sondersendungen, Kommentare und die meistgehörten Morgeninterviews im Radio kreisen um den Totschlag an Quentin Deranque, einem 23-jährigen Rechtsextremen. Das Verbrechen befeuert eine schwelende Debatte: Ist die radikale Linke heute genauso gefährlich wie die Rechtsextremen? Viele Kommentatoren sagen ja – obwohl die Zahlen etwas anderes zeigen.
Quentin Deranque, ein gläubiger Katholik und Informatikstudent aus Lyon, gehörte zur Identitären Bewegung. Er starb vergangene Woche bei einer Straßenschlacht zwischen Rechtsextremen und mutmaßlichen Tätern der linksextremen sogenannten Jungen Garde. Sechs Männer sollen ihn mit Schlägen gegen den Kopf tödlich verletzt haben. Wer genau zugeschlagen hat, ist laut Staatsanwaltschaft noch unklar. Am Dienstagnachmittag wurden aber bereits vier Männer festgenommen – einer davon ist ein Mitarbeiter von Raphaël Arnault, Abgeordneter der linken Insoumis.

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