Migration: Johann Wadephul schließt sich Merz' Aussage zu Rückkehr von Syrern an

vor 1 Stunde 2

BenachrichtigungPfeil nach linksPfeil nach rechtsMerklisteAufklappenAbspielenPauseAbspielenWiederholen

Der Außenminister stützt die Aussage des Kanzlers, ein Großteil der Syrer solle Deutschland verlassen. Das sei "natürlich" das Ziel der Bundesregierung, sagte Wadephul.

31. März 2026, 13:45 Uhr Quelle: DIE ZEIT, dpa, Reuters,

 Nach Bundeskanzler Friedrich Merz spricht sich auch Außenminister Wadephul (beide CDU) für die Rückkehr der meisten Syrerinnen und Syrer in ihr Heimatland aus.
Nach Bundeskanzler Friedrich Merz spricht sich auch Außenminister Wadephul (beide CDU) für die Rückkehr der meisten Syrerinnen und Syrer in ihr Heimatland aus. © Lilli Förter/​dpa

Außenminister Johann Wadephul hat sich der Aussage von Bundeskanzler Friedrich Merz (beide CDU) über die Rückkehr von in Deutschland lebenden Syrerinnen und Syrern angeschlossen. Das, was der Bundeskanzler sage, sei "natürlich Ziel der Bundesregierung", antwortete Wadephul am Rande eines Besuches in der ukrainischen Hauptstadt Kyjiw auf die Frage eines Reporters.

"In der längeren Perspektive der nächsten drei Jahre – das ist der Wunsch von Präsident Scharaa gewesen – sollen rund 80 Prozent der Syrerinnen und Syrer, die sich derzeit in Deutschland aufhalten, in ⁠ihr Heimatland zurückkehren", hatte der ​Kanzler bei einem Besuch des syrischen Übergangspräsidenten am Montag in Berlin gesagt. Wadephul gab an, die Bundesregierung sei "grundsätzlich" fest entschlossen, "diejenigen, die ‌ihr Gastrecht in Deutschland erwirkt ‌haben, konsequent abzuschieben". Das sei auch der ​Kern der Zusammenkunft mit dem syrischen Präsidenten al-Scharaa gewesen.

Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.

Gesamten Artikel lesen