Metas Ray-Ban Brillen sollen noch in diesem Jahr in einer neuen, teureren und erweiterten Version erscheinen. Unter dem Codenamen Hypernova versteckt sich eine Brille mit integriertem Display. Laut Bloomberg soll sie mehr als 1000 US-Dollar kosten. Die bisherigen Meta Ray-Bans kosten ab 329 Euro in Deutschland.
Bisher können die Brillen per Kamera sehen, was der Träger sieht. Dank Meta AI und integrierter Kopfhörer kann man mit ihr auch über das sprechen, was man sieht, und Fragen dazu stellen. Zumindest in den USA funktioniert das schon, in der EU ist Meta AI noch eingeschränkt verfügbar. Auf dem neuen Display sollen dann beispielsweise Bilder und Fotos angezeigt werden können. Die Steuerung soll neben den Touchpoints am Brillengestell dann auch mittels Handgesten möglich sein. Möglich ist, dass die neue Brille auch mit den Armbändern verkauft wird, die bereits bei der Vorstellung der AR-Brille Orion gezeigt wurden.
Bloomberg berichtet davon, das Display werde nur am unteren Rand des rechten Brillenglases zu sehen sein und am besten zu sehen sein, wenn man herunterschaut. Der Homebildschirm soll an den der Meta Quest erinnern.
KI-Brillen von Meta, OpenAI, Google und Snap
Es handelt sich bei dem Projekt Hypernova also noch nicht um eine echte Augmented-Reality-Brille. Eine solche hatte Meta bei der hauseigenen Messe Connect 2024 vorgestellt. Die Orion ist allerdings bisher ein Prototyp, den nur wenige Menschen testen durften.
Meta-Chef Mark Zuckerberg sieht in smarten Brillen eine neue Gerätekategorie, die sich in Zukunft durchsetzen werde. Mit dieser Vermutung ist er nicht alleine. Auf dem Markt gibt es gleich eine Reihe an smarten Brillen, mit mehr oder mal mit weniger Funktionen. Auch die großen KI-Anbieter arbeiten allesamt an KI-Brillen – dazu gehören OpenAI und Google. Auf dem Markt ist bereits die AR-Brille von Snap, die Spectacles glänzen zwar noch nicht mit viel KI, dafür sind sie im Bereich AR weit fortgeschritten. Die Brille lässt sich bereits als Entwicklermodell über ein Programm abonnieren.
(emw)